Gehaltsverzicht ohne Verzichtserklärung

Ein Angestellter, der auch Minderheitsgesellschafter ist (unter 15%), verzichtet in drei aufeinanderfolgenden Monaten auf sein Gehalt, ohne allerdings irgendeine Verzichtserklärung zu unterschreiben. Nach Differenzen mit seinen Geschäftspartnern will er nun seine Gehälter ausbezahlt haben. Die Firma befindet sich in einer finanziellen und bilanziellen Schieflage.
Kann er seine Gehälter zurückfordern?
Wie ändert sich seine Küdigungsfrist (jetzt 3 Monate zum Quartalsende)? Kann er eventuell fristlos kündigen?

Zwischen den Zeilen liest es sich hier so, als ob nun die
seinerzeit getroffene Vereinbarung nicht mehr gelten soll,
weil „jetzt böse“. Wäre jetzt „nicht böse“, würde weiter aufs
Gehalt verzichtet…

Andere Sache dabei :
Wenn der Laden „finanzell angeschlagen“ ist,
besteht eh wenig Aussicht auf das Geld.
Als Alternative wäre hier beim Arbeitsamt
vorsorglich Antrag auf Konkursausfallsgeld
zu stellen. Der Antrag wirkt bis drei Monate
rückwirkend. Offene Frage : Die Anteile a. d. Firma…

Wenn ich „gehen würde“, dann auch endgültig. Ansonsten
würd ich den Antrag beim AA stellen und ganz brav meine
Arbeit machen. Anders bei Krankheit : gelben Schein hin
und 80 % kommen über die Umlage der AOK zurück an den
Arbeitgeber. Diesen Betragh würd ich mir vorsorglich
schon mal abtreten lassen und einziehen.

Ein Angestellter, der auch Minderheitsgesellschafter ist

(unter 15%), verzichtet in drei aufeinanderfolgenden Monaten
auf sein Gehalt, ohne allerdings irgendeine Verzichtserklärung
zu unterschreiben. Nach Differenzen mit seinen
Geschäftspartnern will er nun seine Gehälter ausbezahlt haben.
Die Firma befindet sich in einer finanziellen und bilanziellen
Schieflage.
Kann er seine Gehälter zurückfordern?
Wie ändert sich seine Küdigungsfrist (jetzt 3 Monate zum
Quartalsende)? Kann er eventuell fristlos kündigen?