Gehaltsvorstellung

Hallo,
ich sitze gerade an einer Bewerbung zur Assistentin der Geschäfstführung. In der Ausschreibung wird nach meinen Gehaltsvorstellungen gefragt. Der Arbeitgeber sucht Uniabsolventen - Juristen, Politologen oder Germanisten. Aufgaben sind das Verfassen von Reden und Grußworten, Pressearbeit und Marketingaktionen, Sitzungs-und Terminvorbereitung etc.

Was kann man verlangen? Oder umgeht man eine konkrete Angabe im Tonus: „Da kann man bei einem Vorstellungsgespräch drüber reden…“? Und wenn ja, was verlange ich, wenn die Frage beim Vorstellungsgespräch auftaucht?

Vielen Dank schonmal,

Monique

Erfahrungsgemäß nicht sehr viel.
Mach dir selber eine Vorstellung, wieviel du haben mußt! Das sollte dann dein absolutes Minimum sein.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Geisteswissenschaftler mit 1500-2000 EUR brutto beginnen. Hängt aber auch vom Unternehmen ab, z.B. die Industrie zahlt mehr als eine Werbeagentur. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass diese Personen nach zwei Jahren Berufserfahrung zwischen 2500-2800 EUR brutto verdienen.

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Hi Monique,

jetzt müsste man natürlich wissen, ob du Juristin, Politologin oder Germanistin bist? Ob du gerade von der Uni kommst oder bereits Berufserfahrung hast?

Mit Berufserfahrung jedenfalls kann man immer so nett sagen: Ich möchte mich natürlich gern verbessern!

Denn man wechselt ja die Stelle nur, um dies zu tun und niemals (auch wenn das dann gelogen ist), weil man gezwungen war, händeringend einen Job suchte oder mit dem Chef nicht klarkam.

Bist du Anfängerin kannst du das Argument schlecht bringen! Sollte das so sein, würde ich diese Rubrik mit: TBD (to be discussed) ausfüllen und in einem Gespräch entsprechend fragen, welche Vorstellung seitens des Arbeitsgebers auf dich zukommt. Es ist immer besser zu reagieren als zu agieren, das weiß auch der potentielle Arbeitgeber und versucht durch diese Zeile schon mal auszusortieren.

Versuch es mal mit: Darüber möchte ich gerne persönlich mit Ihnen diskutieren.

Viel Glück
Nita

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Hi!

Erfahrungsgemäß nicht sehr viel.

Das muss nicht sein.

Mach dir selber eine Vorstellung, wieviel du haben mußt! Das
sollte dann dein absolutes Minimum sein.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Geisteswissenschaftler
mit 1500-2000 EUR brutto beginnen. Hängt aber auch vom
Unternehmen ab, z.B. die Industrie zahlt mehr als eine
Werbeagentur. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass diese
Personen nach zwei Jahren Berufserfahrung zwischen 2500-2800
EUR brutto verdienen.

In der Werbeagentur?
Ferner ist ja eine gehaltserhöhung von 70 - 100% in 2 Jahren nicht so schlecht…

Hallo,
ich sitze gerade an einer Bewerbung zur Assistentin der
Geschäfstführung. In der Ausschreibung wird nach meinen
Gehaltsvorstellungen gefragt. Der Arbeitgeber sucht
Uniabsolventen - Juristen, Politologen oder Germanisten.
Aufgaben sind das Verfassen von Reden und Grußworten,
Pressearbeit und Marketingaktionen, Sitzungs-und
Terminvorbereitung etc.

bedeutet das „etc.“ auch echte Assistenzaufgaben wie z.B. betriebswirtschaftliche Auswertungen, Begleitung und Unterstützung bei Meetings und Reiseplanung?

Was kann man verlangen? Oder umgeht man eine konkrete Angabe
im Tonus: „Da kann man bei einem Vorstellungsgespräch drüber
reden…“? Und wenn ja, was verlange ich, wenn die Frage beim
Vorstellungsgespräch auftaucht?

Ich würde ca. 30 - 40 TEur nennen, je nachdem wie gut Deine Qualifikation ist.

Grüße,

Mathias

Vielen Dank erstmal für die Hinweise! Ich bin Germanistin, mein Abschluß liegt neun Monate zurück und seitdem arbeite ich…allerdings „fachfremd“ an der Unibibliothek als sogenannte Aushilfsangestellte und bin mit BAT VIII besoldet.

Dieses TBD hatte ich schonmal. Ich hatte mich damals in einer PR-Agentur beworben. Im Anschreiben schrieb ich auch etwas von wegen „darüber würde ich gerne persönlich mit Ihnen sprechen“. Als ich dann zum Vorstelleungsgespräch eingeladen war ließen die Damen und Herren allerdings nicht locker bis ich eine Summe genannt hatte, was mich damals etwas überforderte, da ich keine Ahnung hatte ob ich nun wesentlich zu hoch bzw. zu niedrig gegriffen hatte.

Grüße,

Monique

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Hallo,
ich sitze gerade an einer Bewerbung zur Assistentin der
Geschäfstführung. In der Ausschreibung wird nach meinen
Gehaltsvorstellungen gefragt. Der Arbeitgeber sucht
Uniabsolventen - Juristen, Politologen oder Germanisten.
Aufgaben sind das Verfassen von Reden und Grußworten,
Pressearbeit und Marketingaktionen, Sitzungs-und
Terminvorbereitung etc.

bedeutet das „etc.“ auch echte Assistenzaufgaben wie z.B.
betriebswirtschaftliche Auswertungen, Begleitung und
Unterstützung bei Meetings und Reiseplanung?

Genau - Unterstützung bei Meetings und Reiseplanung wird erwartet. was darüber hinaus auf mich zukömmen würde (bis auf die bereits genannten Punkte natürlich) weiß ich leider noch nicht.

Hi,

also ich wäre da vorsichtig.
Eine Summe zwischen 30.000 - 40.000 EUR ist doch sehr breit gezogen und wie gesagt kenne ich diverse Leute (mich eingeschlossen), die mit 1500 EUR brutto (Agentur) bis 2000 EUR brutto (Industrie) nach dem Studium der Geisteswissenschaften begonnen haben. Nach zwei Jahren sind sie nun bei 2000 EUR brutto (Agentur ) und 2500 - 2800 EUR brutto (Industrie Mittelstand und Großkonzern) angelangt.
Die Gehaltsstudien schreiben uns natürlich ein Jahreseinkomen von 38.000 - 40.000 EUR zu, aber Realität ist das zur Zeit nicht.

Einige Threads weiter unten hat man mich bei der Frage nach einer Gehaltsforderung von 38.000 - 40.000 EUR (Jobwechsel) ausgelacht!!!
Natürlich bin ich selbstbewußt genug, mich auch gut zu verkaufen - aber wenn`s der Markt gerad nicht hergibt und ich nicht scharf auf Lücken im Lebenslauf bin?
Bewerbungen, bei denen Qualifikation und Gehaltsvorstellung nicht stimmig sind, landen als erste im Mülleimer! Wenn man just von der Uni kommt hat man leider keine Berufserfahrung. Praktika sind ja gut und schön, spiegeln aber den Joballtag nicht wirklich wieder.

Also: Ich würde da eher sachte rangehen. Lieber ein Job mit weniger Geld als kein Job. Wechseln kann man immer. Arbeitslose Akademiker gibt es viele … die Erfahrung hat mir gezeigt, dass unser Einsatz immer belohnt wurde (Gratifikationen, Fahrtgeld etc.).

Übrigens: Oftmals gibt es Zweijahresverträge, bei denen sich das Gehalt permanent verändert (erst Probezeit, dann fürs 1. Jahr, dann fürs 2. etc.).

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Das sehe ich anders: Das Argument, sich monetär verbessern zu wollen, interessiert den Personaler nicht. Der wird dir sagen: Tja, das wollen wir alle …
Einzig und allein die Qualifikation ist ausschlaggebend und natürlich die neue Funktion. Mehr Aufgaben und mehr Führungsverantwortung können auch das Gehalt nach oben treiben (innerhalb der alten Firma oder bei Jobwechsel).

Da wird man nicht einfach so mal eben höher gestuft! Habe schon so einigen Vorstellungsgesprächen beigewohnt, in denen die Bewerber der Meinung waren, sie können „da was rausschlagen“. Sie wurden eines besseren belehrt.

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Hallo Monique
Überlge dir wieviel du verdienen musst, dann wieviel du verdienen willst.
Dann überlege wie du das begründen kannst was du gerne haben möchtest.
Und wenn du es begründen kannst und es für dich akzeptabel ist schriebe es einfach rein.

Sagenw ir due willst 3000 haben dann kannst du auch 3500 reinschreiben.
Er wird so bei 2500 und 40h das Pokerspiel eröffnen :smile:
Du mit 3500 und 35,5h.
Irgendwo bei 2900-3100 und 38h werdet ihr euch dann glücklich einig.

Du verkaufst deine Arbeitskraft und wenn du soviel Wert bist und der Firma sovil bringst ist das kein Porblem

Richtiges Geld verdient mann wenn man in der 1,5 fachen Zeit dann die 3 Fache Arbeit erledigt :smile:

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