Hallo,
Bisher habe ich in Bewerbungen immer meine
Gehaltsvorstellungen genannt, wenn dieses im Stellenangebot so
gewünscht war.
Wenn das gefordert wird, dann soll man das auch tun, sonst verschwindet die Bewerbung gleich in der Ablage. Bei Jobmangel, wie es heute nun mal ist, werden unvollständige Bewerbungen radikal aussortiert. Gibts Arbeitskräftemangel, würde man vielleicht eine Rückfrage starten, aber das waren andere Zeiten.
Jetzt habe ich mit einem Personalfachmann
gesprochen, und der meinte, in Bewerbungen sollte NIEMALS der
Gehaltswunsch genannt werden, da dieses nur Nachteile hätte.
Bezog er sich auf die nicht geforderte?
Ungebeten braucht man das natürlich nicht anzugeben, insoweit kann das nützlich sein. Es wäre ja möglich, daß einen gerade der Job besonders interessiert, weil er genau das ist, was man sich wünscht. Das kommt auf die eigenen Prioritäten an, schöner Job für ein paar Euro weniger annehmen, oder einen weniger schönen zu besserem Gehalt?
Ich persönlich denke, dass ein Unternehmen einen Grund hat,
nach dem Gehaltswunsch zu fragen
Ja: erstens könnte der Betreffende zu teuer sein, zweitens würde ein sich unterbezahlt Fühlender, wohl dort nicht froh werden und damit weniger Leistung bringen.
und ich finde auch nichts
Negatives daran, dieses zu beantworten, schließlich sollte
jeder seinen „Marktwert“ kennen.
Den sollte man kennen, sich aber auch entsprechend informieren, um sich nicht überzubewerten, weshalb einem dann alle Türen vor der Nase zugeschlagen würden.
Die freiwillige Angabe ist ein Balanceakt…
Bei der geforderten Angabe ist der zu nennende Betrag der Balanceakt!
Gruß,
Cantate