Hi Xelya,
…in diesem Fall würde ich dann doch lieber selbst „mein
Schild heraushängen“.
Ja, das tun auch viele… und sichern den Lebensunterhalt dann
mit einem Nebenjob… bitter, aber kein Einzelfall.
Klar. Warum sollte es den Jursiten besser gehen, als anderen Fachrichtungen?
Klar wird es auch einige Fälle geben, wo 30-40.000 Eur bezahlt
werden. Kommt ja auch immer auf die Region an. Ich schrieb
hier von Beispielen aus München. Hätte ich noch erwähnen
sollen, sorry.
Ok, München… damit ist alles klar.
Na so klar ist das nicht, denn hier werden sehr viele Juristen ausgebildet und entsprechend viele suchen hier dann einen Job.
Da die Lebenshaltungskosten hier sehr hoch sind, kann man auf der anderen Seite nicht einerseits 30.000 Eur verdienen und andererseits jeden Tag mit einem ordentlichen Auto und Anzug ins Büro kommen und dabei noch eine schöne Wohnung mieten.
Von Juristen wird aber oft ebendies erwartet, wer weiter kommen will, muss mal den Seniorpartner mit Frau zu sich nach Hause einladen u.s.w.
Daher ist hier auf der anderen Seite auch ein ordentliches Gehalt gefragt.
Natürlich nicht für
Soz.-Päds, obwohl auch die durchaus, wie ich gehört habe, in
Einzelfällen brauchbar sein können 
Naja, das halte ich für ein Gerücht… 
Frechheit
… oder ich bin doch die Ausnahme (…oder aber
es liegt an den vielen Juristen und BWLern im Umfeld *g*)
Du bist natürlich die Ausnahme.
Eine Bekannte hat das auch studiert und arbeditet nun in einem Großen Unternehmen hier als Chefsekretärin.
Kein schlechter Job.
[…] Ich kenne
Juristen, die 1000 - 2000 euro brutto (!) bekommen und 30 %
der eigenen Einnahmen… und dann mit zwei Jahren
Berufserfahrung versuchen, woanders mehr zu bekommen…
Mag sein. Ich meine nur, man ist einfach selbst schuld, wenn
man sich derart ausbeuten lässt.
Eine zusätzlich Ausrichtung auf ein ausländisches
Rechtssystem, also Beispielsweise die Fähigkeit,
Korrespondenzanwalt Deutsch - Französisch oder noch besser,
Deutsch - Chinesisch zu sein, könnte einem dabei helfen,
sofort nach dem Studium mit einer eigenen Kanzlei erfolgreich
zu sein.
Natürlich, aber wem ist das während seines Studiums schon so
klar.
Naja also mir war schon klar, dass ohne Fremdsprachen auf dieser Welt nichts mehr läuft. Ich habe in der Schule sicherlich wenig mitgemacht, aber bei Englisch und Französisch war ich fast immer dabei.
Ich bin immer wieder erschüttert darüber, wenn ich auf
Recruitment-Messen rumstreune, wie erschreckend wenig Studis
sich darüber im Klaren sind, was sie denn eigentlich werden
wollen, wenn sie mal gro… ähm, mit ihrem Studium fertig
sind.
Das fällt mir bei den heute um die 18-22 Jährigen auch auf.
Allerdings meine ich reicht hier eine grobe Richtung aus. Wenn man alles zu genau plant und das dann nicht funktioniert, ist die Frustration sehr groß.
Ich weiss, wovon ich spreche und kann heute sagen, dass das Scheitern des eigentlichen Planes meinen Horizont stark erweitert hat.
Vermutlich bin ich so besser dran.
Sie fallen eher mehr.
Na dann man los und mehr Energie in Zusatzausbildungen
investieren, liebe Juristen!
Ich ruf mal mit auf! Nicht nur die lieben Juristen… das am
besten angelegte Geld während des Studiums (neben Miete und
Lebensunterhalt) ist das in Fortbildungen investierte.
…und das in Bier und Frauen!
Diese Studi-Monks, die den ganzen Tag nur lernen, haben es später auch schwer, denn die soft-skills oder auch Sozialkompetenzen sind ebenfalls sehr wichtig. Oft sogar interessanter als reines Fachwissen.
da ja nun bald die München-CSU
abgeschafft werden wird, gibt es ja nun noch weniger
Jura-Jobs, als das vor Hohlmeier ohnehin schon der Fall war…

*g*
Schaun mer mal.
Jo mei…
Grüße aus München, der Stadt der christsozialen Weltpolitik!
Mathias