Hallo
hab mal eine Frage?
Meine Frau hat übers Arbeitsamt eine Umschulung zur Bürokauffrau gemacht.Jetzt möchte sie sich beim Energiekonzern RWE bewerben.Die verlangen das man einen Gehaltswunsch angibt.Kann mir jemand sagen was man als Gehaltwunsch eintragen muß,hab gar keine Ahnung was so bezahlt wird.
Vielen Dank im vorraus.
Reinhardt
Hallo Reinhardt,
sorry, ich kann da nur den Kopf schütteln, da macht Deine Frau eine Umschulung und Du bzw. sie weiß noch nicht einmal, wie die beruflichen Möglichkeiten monetär zu bewerten sind??
Man macht sich doch „vorher“ einen Kopf (z.B.Fragen beim Arbeitsamt!!), was man in dem neuen Job verdienen kann und wie die Perspektiven für dir Zukunft sind…
Nun konkret zur Antwort:
Du mußt schon sagen welche beruflichen Erfahrungen sie einbringt (absoluter Neuling??)und das Alter (Berufsanfänger mit 41?) ist ebenfalls wichtig.
Nur mit diesen Eckdaten kann man Aussagen über einen seriösen Gehaltswunsch machen.
Gruß
Karl-Heinz
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Hallo ,
hier findest Du zumindest eine grobe Einschätzung - wichtig ist jedoch auch eine ehrliche „Selbsteinschätzung“ !
Gruß
HC
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Lieber Karl-Heinz
sicher haben wir uns schon vorher Gedanken gemacht,und auch in Erfahrung gebracht was sie so verdienen kann,als kompletter Neuling mit(wie du richtig getippt hast)41Jahren.Uns geht es darum was sie als Gehaltswunsch schreiben soll,drunter bleiben oder drüber.
Bedanke mich
Reinhardt
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Hallo Reinhardt,
ich denke, es kommt auf die jeweilige Situation und auch Argumentation an.
Was hat Deine Frau vorher gemacht ? Kann sie diese beruflichen Erfahrungen in den neuen Beruf mit einbringen ? Hat der Arbeitgeber dadurch einen Vorteil ? Kann Deine Frau soziale Kompetenzen vorweisen (z.B. als Trainerin in einem Verein)
Oder sind die Nachteile gegenüber einer jüngeren Bewerberin größer (Flexibilität, Lerngeschwindigkeit, Umgang mit neuen Medien usw.) ?
Es ist meiner Meinung nach sehr wichtig, die positiven Dinge hervorzuheben wie z.B. Lebenserfahrung, Verwertung von Kenntnissen aus früheren Berufen, kein Ausfall wegen Schwangerschaft usw. sowie für die negativen Dinge „Erklärungen“ finden.
Wenn das klappt (vor allem, wenn der frühere Beruf verwertet werden kann, z.B. technische Ausbildung in Verkaufsabteilungen mit technischen Produkten), dann würde ich mehr als bei einer Berufsanfängerin verlangen, wenn nicht, dann ist es das Ziel, das derzeitige Einstiegsgehalt zu erhalten (bei Industriekaufleuten bei Automobilzulieferern in Stuttgart z.Zt. übrigens ca. 2.000 Euro brutto, im Handel entsprechend weniger => ca. 1.500 Euro brutto)
Grüsse
Sven