Geheilter Aidspatient aus England

Hallo Ihr,

letzte Woche kam in den Nachrichten das ein englischer Aidspatient ganz plötzlich geheilt wurde. Gibt es dazu eigentlich schon es neues?

Danke und Gruß
Frank

Hallo. Also ich wäre skeptisch.
Sowas gabs schon mal zu lesen, vor ein paar Jahren.
Ich weiß von Immunität in sehr seltenen Fällen/aber habe auch nur von gelesen.
Eine echte Heilung wäre wohl eine Sensation, oder? Wo hast Du davon gelesen?
MfG
Matthias

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Hi!

Das letzte, was ich hörte:

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22044

Auch wenn es solche Fälle geben mag, DIESER Fall ist jedenfalls nicht ganz koscher :wink:

Gruß,
Sharon

Hallo Matthias,

Wo hast Du davon gelesen?

zunächst habe ich im Radio (WDR 2) davon gehört. Später wurde im Privatfernsehen - ich glaube RTL - davon berichtet. Der Artikel von Sharon -ein Posting höher- geht genauer darauf ein.

Gruß
Frank

Hallo,

das liegt sicher an den unterschiedlichen Tests. Ich meine an den unterschiedlichen Herstellern. Diese Tests von unterschiedlichen Herstellern sind anderst aufgebaut. Die Tests weisen ja nicht den Virus nach, sondern nur eine bestimmte Art Antikörper.
Das AIDS Virus hat bisher noch keiner nachgewiesen, fotographiert, dokumentiert.

Gruss

Stefan

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Hi,

die Zweifel, ob er denn jemals wirklich HIV + war, kamen mir natürlich auch. AIDS hatte er aber sowieso nie, also bitte den kleinen Unterschied beachten.

Denn, wenn es auch in diesem Fall am wahrscheinlichsten scheint, dass die HI Viren sich nicht wieder von selbst verflüchtigt haben, sondern nie da waren: Es gibt aus verschiedenen Teilen Afrikas Berichte, wenn auch nicht so sensationelle, dass HIV + Patienten später keine HI Viren mehr im Körper hatten. (und es läge m.E. nahe, dass dies eben dort, wo die grösste Ausbreitung des Virus zu finden ist, geschah oder geschieht).

gruss,
isabel

die hier auch nur spekuliert

Hallo Stefan,

das liegt sicher an den unterschiedlichen Tests. Ich meine an
den unterschiedlichen Herstellern. Diese Tests von
unterschiedlichen Herstellern sind anderst aufgebaut. Die
Tests weisen ja nicht den Virus nach, sondern nur eine
bestimmte Art Antikörper.

Da hast du Recht.
Aus Kostengründen wird zunächst ein sogenannter ELISA-Test durchgeführt.
Hier werden die Antikörper gegen das Virus nachgewiesen.
Ist der Test positiv, (Ergebnis kann wegen Fehlerrate des Testes falsch positiv sein), so wird das Ergebnis mit Hilfe des Immunoblottes nachgewiesen.
Auch hier werden erneut die Antikörper gegen HIV untersucht.
Bei diesem Test kann man genau erkennen, welche Teile des Virus vom Patientenserum (mit den Antikörpern) erkannt werden.
Die Anwesenheit dieser Antikörper zeigt an, dass dieser Patient mit diesem Virus Kontakt hatte. Hätte er keinen Kontakt gehabt, gäbe es diese Antikörper nicht. (Auch nicht angeboren und auch nicht in Einzelfällen).
Wenn diese Antikörper erst mal nachgewiesen wurden (ELISA+Immunoblot), dann hat dieser Patient auch das Virus im Blut. Und das unbehandelt in riesigen Mengen.

Das AIDS Virus hat bisher noch keiner nachgewiesen,
fotographiert, dokumentiert.

Dieses Virus kann man im Elektronenmikroskop ganz hervorragend sehen.
Weiterhin macht man bei den positiv getesteten Patienten auch irgendwann einmal den Test im Blut, bei dem das Virus selbst identifiziert wird.

Jedes Virus hat nämlich seine eigene, ganz spezifisch DNA oder RNA.
Im Falle des HI-Virus ist es RNA.
Diese kann durch eine sogenannte reverse Transkription im Reagenzglas in DNA umgeschrieben werden.
Diese DNA wird dann durch eine sogenannte PCR (Polymerase-Chain-Reaction) nachgewiesen.

Man will nämlich genau wissen, wie viele Viren sind denn so in einem Milliliter)(ca ein halber Teelöffel)Blut, damit man bei einer Behandlung den Erfolg überprüfen kann.
Nach erfolgreicher Behandlung sinkt das Virus nämlich von ca 1 Million Viren/ml auf weniger als 50 Viren/ml.

Wenn diese PCR-Reaktion positiv ist, dann ist auch das Virus im Blut nachgewiwesen.

Gaaannz sicher.

Liebe Grüsse

Klaus

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Hallo Klaus,

Hallo Stefan,

das liegt sicher an den unterschiedlichen Tests. Ich meine an
den unterschiedlichen Herstellern. Diese Tests von
unterschiedlichen Herstellern sind anderst aufgebaut. Die
Tests weisen ja nicht den Virus nach, sondern nur eine
bestimmte Art Antikörper.

Da hast du Recht.
Aus Kostengründen wird zunächst ein sogenannter ELISA-Test
durchgeführt.
Hier werden die Antikörper gegen das Virus nachgewiesen.
Ist der Test positiv, (Ergebnis kann wegen Fehlerrate des
Testes falsch positiv sein), so wird das Ergebnis mit Hilfe
des Immunoblottes nachgewiesen.
Auch hier werden erneut die Antikörper gegen HIV untersucht.
Bei diesem Test kann man genau erkennen, welche Teile des
Virus vom Patientenserum (mit den Antikörpern) erkannt werden.
Die Anwesenheit dieser Antikörper zeigt an, dass dieser
Patient mit diesem Virus Kontakt hatte. Hätte er keinen
Kontakt gehabt, gäbe es diese Antikörper nicht. (Auch nicht
angeboren und auch nicht in Einzelfällen).
Wenn diese Antikörper erst mal nachgewiesen wurden
(ELISA+Immunoblot), dann hat dieser Patient auch das Virus im
Blut. Und das unbehandelt in riesigen Mengen.

Das AIDS Virus hat bisher noch keiner nachgewiesen,
fotographiert, dokumentiert.

Dieses Virus kann man im Elektronenmikroskop ganz hervorragend
sehen.

Ich habe bisher noch keine offizielle Stelle gefunden, die ein Bild eines HI Virus veröffentlicht, oder bestätigt.

Weiterhin macht man bei den positiv getesteten Patienten auch
irgendwann einmal den Test im Blut, bei dem das Virus selbst
identifiziert wird.

Jedes Virus hat nämlich seine eigene, ganz spezifisch DNA oder
RNA.
Im Falle des HI-Virus ist es RNA.
Diese kann durch eine sogenannte reverse Transkription im
Reagenzglas in DNA umgeschrieben werden.
Diese DNA wird dann durch eine sogenannte PCR
(Polymerase-Chain-Reaction) nachgewiesen.

Ok, wenn ich das richtig verstanden habe, wird hier eine RNA künstlich umgeschrieben in DNA, diese wird dann durch ein weiteres Verfahren (PCR)nachgewiesen, Anhand dieser Menge (PCR) wird dann festgelegt, wieviel HI Viren ein Patient hat.
Mit anderen Worten ich baue etwas zweimal um und anhand dieses Ergebnisses, wird dann gesagt wieviel Löcher man im Reifen hat?
Also ich zähle lieber die Löcher direkt.

Man will nämlich genau wissen, wie viele Viren sind denn so in
einem Milliliter)(ca ein halber Teelöffel)Blut, damit man bei
einer Behandlung den Erfolg überprüfen kann.
Nach erfolgreicher Behandlung sinkt das Virus nämlich von ca 1
Million Viren/ml auf weniger als 50 Viren/ml.

Und die Nebenwirkungen der teueren Aids Mediakamente? Die Nebenwirkungen? Sind die nicht gleich wie die Symptome?

Wenn diese PCR-Reaktion positiv ist, dann ist auch das Virus
im Blut nachgewiwesen.

Gaaannz sicher.

Liebe Grüsse

Klaus

Hallo,

Tut mir leid, dass ich dich nicht überzeugen kann.
Ich bin kein Wissenschaftler, sondern nur ein nicht-wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Was ich dir mitteile ist das Ergebnis meiner eigenen Arbeit. Ich arbeite allerdings nicht am EM.
Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen woran er glauben will oder nicht. Das Märchen vom Weihnachtsmann glaube ich immerhin auch nicht.
Ich glaube nur das, was ich auch sehe. Da reicht mir bei HIV allerdings die DNA oder RNA, die bei Menschen ohne HIV oder „AIDS im Endstadium“ auch noch nicht gefunden wurde.

Die Medikamente sind natürlich Hammerpräparate. Da stimme ich dir voll zu. Allerdings habe ich auch nichts anderes behauptet.
Bezüglich der Medikamente sollte jeder HIV-Patient selbst entscheiden ob er als relativ hoch infektiös sein Leben vielleicht in einer Lebensgemeinschaft verbringt, in der eine Ansteckung des Partners nicht ausgeschlossen ist, oder ob er die Nebenwirkungen des Medikamentes in Kauf nimmt, um die Gesundheit seines Partners und seine eigene zu erhalten.

Wenn man allerdings erst garnicht an das Virus glaubt, kann da ja nichts passieren.

Aber wie gesagt…

Ich glaub nur was ich sehe…

Gruß

Klaus

Hi
bei diesem Thema befaellt den Beobachter viel Unsicherheit, von Anstrengungen der Medizin bis zu Thesen, das ganze sei ein aufgebauschtes Geschaeft.

Zitat ww.aidskritik.de
HIV ist nicht die Ursache von AIDS -

  • Sämtliche HIV-Test- und -Nachweisverfahren sind unfähig eine HIV-Infektion anzuzeigen - Zitatende

Aus meiner Beobachtersicht fehlt bei HIV Aids der Wille zur Heilung. Es ist jedem klar, dass tausende an irgendetwas sterben, sei es Aids oder HIV oder welcher Name auch immer, und auf der anderen Seite sind Leute infiziert und ueberleben Jahre oder Jahrzehnte. Warum sterben die einen und die anderen nicht so bald? Oder an ganz anderen Krankheiten ohne Zusammenhang. Auch Affen sind topfit mit Virus. Was kann man besser machen, ausserhalb der Medizin, mit Ernaehrung vielleicht oder anderen Einfluessen? Wer erforscht die Zusammenhaenge? Die Medizin, die Pharmaindustrie, ein Aidszentrum, damit anschliessend alle arbeitslos sind wenn Heilung ohne Medikamente moeglich wird?

Bei der heutigen Struktur der Forschung sehe ich keine Moeglichkeit die Heilung zu finden, bestenfalls eine teure Behandlung.

Gruss Helmut

Ok, wenn ich das richtig verstanden habe, wird hier eine RNA
künstlich umgeschrieben in DNA, diese wird dann durch ein
weiteres Verfahren (PCR)nachgewiesen, Anhand dieser Menge
(PCR) wird dann festgelegt, wieviel HI Viren ein Patient hat.
Mit anderen Worten ich baue etwas zweimal um und anhand dieses
Ergebnisses, wird dann gesagt wieviel Löcher man im Reifen
hat?
Also ich zähle lieber die Löcher direkt.

Im Prinzip zwar richtig verstanden abver die Schlußfolgerung ist falsch:
Das PCR-Verfahren unter Anwendung der reversen Transkription ist hoch spezifisch und allgemein akzeptiert als diagnostischer Standard zur Viruslastbestimmung. Mit Löchern im Reifen hat das jetzt eher weniger zu tun. Die direkte Zählerei über Elektronenmikroskopie würde übrigens praktisch keinen Sinn machen.

Und die Nebenwirkungen der teueren Aids Mediakamente? Die
Nebenwirkungen? Sind die nicht gleich wie die Symptome?

Nöh, das nu wirklich nich. AIDS ist ein Syndrom welches durch unterschiedliche Infektionskrankheiten zum Ausdruck kommt (Tuberkulose, Pilzinfektionen, das so genannte Carposy-Sarkom, Lungenentzündungen). Zwar haben die Medikamente Nebenwirkungen, aber mit solchen klinischen Bildern würde ich sie dann doch nicht vergleichen.
Gruß,
Oliver

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Hi

bei diesem Thema befaellt den Beobachter viel Unsicherheit,
von Anstrengungen der Medizin bis zu Thesen, das ganze sei ein
aufgebauschtes Geschaeft.

Zitat ww.aidskritik.de
HIV ist nicht die Ursache von AIDS -

Stimmt soweit, wenn auch etwas zu plakativ ausgedrückt. HIV führt zu einem Rückgang der T-Helfer-Zellen. Ab einer bestimmten Reduktion dieser Zellen kann das Immunsystem andere Infektionserreger nicht mehr effektiv ausknocken. Der Patient erkrankt an anderen Infektionskrankheiten (Tuberkulose etc, siehe mein posting weiter unten) und stirb an diesen. Insoweit ist HIV nur indirekt die Ursache.

  • Sämtliche HIV-Test- und -Nachweisverfahren sind unfähig eine
    HIV-Infektion anzuzeigen - Zitatende

Blödsinn!

Aus meiner Beobachtersicht fehlt bei HIV Aids

HIV ist das Virus, welches zu einer Infektion führt, diese bemerkt man nicht.
AIDS ist das Krankheitssyndrom am ‚Ende‘ der Infektion (o.K. 'n bisschen platt ausgedrückt).
Schafft man es, das Individuum im Stadium einer Infektion mit geringer Viruslast zu halten, bleibt das Individumm gesund, allerdings infektiös (momentane Strategie der Behandlung). Bei einem an AIDS erkrankten Patienten gestaltet sich die Behandlung schwierig.

der Wille zur Heilung. Es ist jedem klar, dass tausende an
irgendetwas sterben, sei es Aids oder HIV oder welcher Name auch immer,
und auf der anderen Seite sind Leute infiziert und ueberleben
Jahre oder Jahrzehnte. Warum sterben die einen und die anderen
nicht so bald? Oder an ganz anderen Krankheiten ohne
Zusammenhang. Auch Affen sind topfit mit Virus. Was kann man
besser machen, ausserhalb der Medizin, mit Ernaehrung
vielleicht oder anderen Einfluessen? Wer erforscht die
Zusammenhaenge? Die Medizin, die Pharmaindustrie, ein
Aidszentrum, damit anschliessend alle arbeitslos sind wenn
Heilung ohne Medikamente moeglich wird?

Nanana, geforscht wird schon ganz kräftig, von Seiten der Universitäten als auch von Seiten der Industrie. Die Fortschritte sind beachtlich. Man kann den Krankheitsbeginn heute sehr weit rauszögern.
Wünschenswert wäre im Übrigen ein Impfstoff, aber der ist in der Tat noch etwas weg. Das liegt weniger an den Forschenden als am Virus selbst, welches eine sehr hohe Anpassung an den menschlichen Organismus zeigt und daher sehr schwer anzugehen ist (prophylaktisch wie therapeutisch).

Gruß,
Oliver

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