ich habe eine seltsame Frage, aber weiss mir keinen Rat mehr und kenne keinen den ich Fragen kann.
Wir haben einen neuen Mitarbeiter der Ende 20 ist, er hat eine Lebertransplantation und wird wohl (weiss es nicht) einige Medikamente schlucken müssen.
Meine Fragen nun: Kann es sein dass eine Lebertransplantation und oder die darauf in Verbindung stehenden Dinge (wie eventuell Medikamente oder Blutverschlechterung (kenne ich nicht aus) die Denkleistung extrem verschlechtern?
Der Mitarbeiter spricht ganz normal und man merkt nichts.
Aber bei der Arbeit macht er enorme Fehler. Er arbeitet in der Buchhaltung und verbucht Dinge total falsch…
Das kann eigentlich garnicht sein… aber dennoch macht er es…
Auch bei schriftlichen Aufgaben ist es unglaublich langsam…
Was denken Sie? Hängt die Krankheit damit zusammen oder ist das was ganz anderes
zum einen kommt das auf die Medikamente an. Psychopharmaka müsste er wohl keine bekommen und schmerzstillende Mittel wohl nicht mehr. Aber zum anderen ist eine Transplantation für mache auch eine starke psychische Belastung, was zu Konzentrationsschwächen führen kann.
HTH,
JPL
Danke für die Info, denn ich muss in 14 Tagen einen Leistungsbericht über ihn schreiben (neu in der Firma) und wollte bevor ich was zerreise prüfen ob ich nicht irgendwo einen Fehler mache.
Am besten ist ich werde mal mit ihm reden wenn wir eine ruhige Minuten haben.
Wir haben einen neuen Mitarbeiter der Ende 20 ist, er hat
eine Lebertransplantation und wird wohl (weiss es nicht)
einige Medikamente schlucken müssen.
Nach einer Transplantation werden grundsätzlich Medikamente verabreicht, die das Immunsystem drosseln, damit es das transplantierte Fremdorgan nicht als fremd erkennt und abstößt bzw. so darauf reagiert, wie es das beim Eindringen von Bekterien, Viren usw. tun würde. Diese Medikamente schwächen den Organismus und haben erhebliche Nebenwirkungen. Es wäre also auch aus diesem Grund durchaus verständlich, wenn andere Funktionen beeinträchtigt werden.
Wenn ihm nicht bewußt ist, daß seine Gedächtnisleistung nachgelassen hat, wäre vielleicht ein vorsichtiger und liebevoller Hinweis darauf angebracht, damit er dieses Problem mit seinem Arzt besprechen kann. Es sollte andere Medikamente geben, die für ihn besser verträglich sind und die Gedächtnisleistung weniger oder gar nicht beeinträchtigen.