Hi!
Das Gehirn bzw. die Lernfähigkeit ist wie ein Muskel: trainiert man ihn, bleibt er fit und wird sogar noch fitter; bleibt das Training aus, verkümmert er. Und genauso wie beim Muskel kannst du nach einer längeren Trainingspause nicht direkt voll reinstarten. Zum einen, weil du dieselbe Leistung von früher nicht so ohne weiteres gleich leisten kannst, zum anderen auch, weil du deinen Muskel damit überforderst.
Daher heißt auch beim Lernen: man muß es nach einer Pause wieder neu lernen (lernen) bzw. üben. Und dies in kleinen Schritten. Mit der Zeit kann und wird man auch das Pensum steigern können.
Was Bücher anbelangt, sie können eine Hilfe sein. Allerdings gibt es auf dem Markt leider viele weniger gute bzw. schlechte Bücher. Für den ANfang würd ich sie auch weniger empfehlen. Gehirnjogging wäre noch ok, aber MErkhilfen würd ich erstmal weglassen, wenn du das Lernen an sich wieder lernen willst 
Was die FH/Fernuni angeht, ich weiß nciht genau, wie es da abläuft, kann nur vom „richtigen“ Studium sprechen: man steigt gleich voll ein und von Anfang an war ein relativ hohes Pensum zu bewältigen. Obwohl die ersten Semester verglichen mit den späteren, relativ „gemäßigt“ waren. Das Pensum steigerte sich aber dann deutlich.
Sprich, wenn du ein Studium vorhast, würde ich wirklich jetzt schon anfangen, Kleinigkeiten zu lernen - in kleinen Dosen, die du mit der Zeit steigerst. Es kann etwas Studiumrelevantes sein, also sich schon mal „einlesen“ in den Stoff oder auch was ganz anderes, z.b. Sprachkenntnisse auffrischen.
Ich bin nun 30, meine Rethorik ist verrottet, ich habe den
Dialekt der Leute mit denen ich ständig zu tun habe angenommen
(vorher perfektes Hochdeutsch), habe sogar die denkweisen der
Leute meiner Umgebung angenommen. Ich merke wie ich stagniere.
Hier würde auch einfaches Lesen helfen. Allerdings keine Trivialliteratur, sondern schon „hochwertige“ Literatur.
Hier noch zwei Links zum Thema lernen:
http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/index.shtml
http://www.lerntechnik.info/
Gruß,
Sharon