Leider habe ich bei den ganzen bisherigen Beiträgen keine Antwort auf meine Frage gefunden. Es geht um folgendes:
Ich möchte mir einen kleinen Kellerraum für Homerecording einrichten, daher ist das Ziel, den Gehschall INNERHALB des Raumes auf ein Minimum reduzieren. Ich habe mir diese gelben Schaumstoffunterlagen besorgt um kleine Bodenunebenheiten auszugleichen. Diese Unterlagen versprechen den Gehschall um 22 dB zu reduzieren.
Weiters habe ich mir einen Laminatboden mit integrierte Schalldämmung angeschaut der mit der Verwendung in Tanzschulen wirbt und eine Reduzierung des Gehschalles um 50 dB verspricht.
Jetzt die eigentliche Frage: Kann ich beides kombinieren und somit eine Dämmung um 72 dB erreichen oder geht mein Plan nicht auf? Vielen Dank im Voraus!
Ich habe mir diese gelben
Schaumstoffunterlagen besorgt um kleine Bodenunebenheiten
auszugleichen. Diese Unterlagen versprechen den Gehschall um
22 dB zu reduzieren.
Also eine Trittschalldämmung um 20 dB halte ich gerade noch für möglich, den Gehschall in dieser Größenordnung zu reduzieren erscheint mir recht fragwürdig.
Weiters habe ich mir einen Laminatboden mit integrierte
Schalldämmung angeschaut der mit der Verwendung in Tanzschulen
wirbt und eine Reduzierung des Gehschalles um 50 dB
verspricht.
Meine persönliche Meinung dazu: Ein Phantasiewert.
kleine Empfehlung:
auf harte Oberflächen verzichten. Boden also mit Teppich, PVC, Linoleum o.ä. belegen.
rechtwinklige Strukturen vermeiden
Dämm- bzw Absorberplatten (und evtl. Diffusoren) an die Wände
Hallo,
ich habe in meinem Büro (ca. 20m^2) auf den vorhandenen Teppichboden Klick Laminat verlegt. Im Gegensatz zu einem anderen Zimmer, in dem eine Dämmfolie verwendet wurde, ist es wesentlich leiser.
Wie viel db das ausmacht kann ich allerdings nicht sagen.
Gruß
rpa
nein, diese Rechnung geht leider nicht auf. Man kann die Werte verschiedener trittschallminimierender Unterlagsbahnen nicht einfach miteinander multiplizieren - leider. Außerdem muss man darauf achten, dass die ganze Unterkonstruktion nicht zu weich wird. Mein Tipp - höchstens 3 mm Trittschallmatte - ansonsten gibt es noch Faserplatten, die hart eingestellt sind und darauf kann dann auch noch 2-3 mm starker Rollenkork als Trittschall gelegt werden. Allgemein gesprochen - schwimmene Verlegung bedingt immer die Übertragung des Trittschalles in den Raum. Nur bei fester Verklebung mit dem Estrich, den Fliesen oder den Spanplatten wird der Trittschall auf den Untergrund übertragen und somit der Trittschall stark reduziert.
Für ausführlichere Infos gebe ich gerne noch Tips am telefon unter: www.domus-parkett.de
Hallo, danke das ist eigentlich die Antwort die ich gesucht habe!! Ich werde mein Problem wahrscheinlich jetzt so lösen, wie Niels es vorgeschlagen hat sprich Teppich, Dämmplatten und Absorberelemente.