kann man einen Overhead Projektor auch mit einer Glühlampe betreiben?
Die Lampen, die normalerweise drin sind, düften wohl stärker sein (vielleicht Halogen), aber ginge es zur Not auch mit einer 100 Watt Glühbirne, das Bild an die Wand zu werfen? Ist die Fassung dieselbe?
Übliche Glühlampen sind für die Overheadprojektion unbrauchbar. Die Verwendungsbedingungen - oft normales Licht im Raum, große Originalformate, große Projektion für viele Zuseher - bedingen starke Lichtquellen. Das sind heutzutage Niedervolt-Halogenbrenner, z.B. 24 V/250 W, die ausserdem wegen der kompakten Glühwendel günstige Leuchtdichten haben und kompakte(re) Bauweise ermöglichen als frühere 230 V/ z.B. 1000 W Projektorenlampen. Ausserdem haben die Halo´s auch das „weißere“ Licht (4000 K und mehr).
Übliche Glühlampen sind für die Overheadprojektion unbrauchbar.
naja, mit Einschränkungen gehen z.B. auch Halogenleuchtmittel.
Die Verwendungsbedingungen - oft normales Licht
im Raum, große Originalformate, große Projektion für viele
Zuseher - bedingen starke Lichtquellen. Das sind heutzutage
Niedervolt-Halogenbrenner, z.B. 24 V/250 W, die ausserdem
wegen der kompakten Glühwendel günstige Leuchtdichten haben
Ja, die Lichtausbeute ist vor allem deshalb etwas besser, weil
die Wendeltemp. höher als bei sonstigen Beleuchtungsanwendungen
gewählt wird. http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz
Die Folge ist eine rel. hohe Empfindlichkeit und sehr begrenzte
Lebensdauer.
Die kompakte Wendel hat auch einen anderen Hintergrund.
Die Lichtquelle muß für eine scharfe Abbildung möglichst
punktförmig sein.
Aus den Randbedingungen (hohe Leistung, kleine Abmessung der Wendel)
resultieren die Kosten für die teuren Speziallampen aller möglichen
Beamer und Projektoren.
und kompakte(re) Bauweise ermöglichen als frühere 230 V/ z.B.
1000 W Projektorenlampen. Ausserdem haben die Halo´s auch das
„weißere“ Licht (4000 K und mehr).
Naja, um 4000K ist ok aber höher geht nicht so einfach, weil Wolfram
bei knapp 3700K schmilzt, auch wenn Glühlampen eine geringfügig
höhere Strahlertemp. haben als ein idealer schwarzer Strahler.
Gruß Uwi
Übliche Glühlampen sind für die Overheadprojektion
unbrauchbar. Die Verwendungsbedingungen - oft normales Licht
im Raum, große Originalformate, große Projektion für viele
Zuseher - bedingen starke Lichtquellen. Das sind heutzutage
Niedervolt-Halogenbrenner, z.B. 24 V/250 W, die ausserdem
wegen der kompakten Glühwendel günstige Leuchtdichten haben
und kompakte(re) Bauweise ermöglichen als frühere 230 V/ z.B.
1000 W Projektorenlampen. Ausserdem haben die Halo´s auch das
„weißere“ Licht (4000 K und mehr).
Und genau mit dem weißeren Licht scheine ich meine Probleme zu haben. Ich vertrage Glühbirnen gut, aber keine anderen Lampen (Neonröhren, Halogen etc.). Gibt es irgendeine Möglichkeit, wie ich das mit einer Glühbirne hinbekommen könnte? Und wenn es nur in einem abgedunkelten Raum mit wenig Zuschauern wäre?
Die erwähnten 230 V 1000 W Projektorenlampen, was waren das für welche? Glühbirnen?
Ich würde das auf jeden Fall gerne zumindest versuchen, mal testen. Wie gehe ich da am besten ran? Gibt es bestimmte alte Overhead-Modelle, die dafür besser geeignet sind als andere, und die günstig zu haben sind?
Wie ist das mit dem Sockel? Wie bekäme ich die Glühlampe angeschlossen?
Die optimalen Leuchtmittel wurden Dir dafür schon durch @Uwi beschrieben.
( Dem möchte ich aufgrund Stichhaltigkeit auch nichts weiter hinzufügen )
Die meisten gewerblich / schulisch genutzten Overheads hatten aber einen Schalter, mit dem sich die Farbtemperatur des Leuchtmittels anpassen ließ.
Dieses ging über die Leistungsstufen des Netztrafos / Spannungswandlers für das eingebaute Halogen - Leuchtmittels.
Die " Umschaltung " ging bei den Halogenleuchtmitteln über die schaltbaren Nennspannungen der Sekundärwicklungen.
Eine Overhead - Halolampe erkennst Du an ihrer rechteckigen Wicklungsform. ( Standard ist rund gewickelt oder Seilförmig. )
Die Farbverschiebung durch unterschiedliche Spannungen hat @ Uwi damit ebenfalls schon indirekt beschrieben. ( Weniger Spannung am Lampenkreis bewirkt niedrigere Glühtemperatur der Wendel…kälter = prozentuale Zunahme von Rotanteilen des ausgestrahlten Lichtes des Leuchtmittels gegenüber blauen Anteilen. )
Den relativ langen Glühfaden eines herkömmlichen " Rundkolben - Leuchtmittels " müßtest Du zunächst mit zusätzlichen Linsen fokussieren, damit es wie eine punktförmige Lichtquelle wirkt.
Die optimalen Leuchtmittel wurden Dir dafür schon durch @Uwi
beschrieben.
Hab das aber leider nicht alles verstanden, bin nicht so technisch versiert. Welche Lampen wurden oder werden denn außer (unterschiedlichen) Halogenlampen noch in Overheads verwendet?
Die meisten gewerblich / schulisch genutzten Overheads hatten
aber einen Schalter, mit dem sich die Farbtemperatur des
Leuchtmittels anpassen ließ.
Dieses ging über die Leistungsstufen des Netztrafos /
Spannungswandlers für das eingebaute Halogen - Leuchtmittels.
Die " Umschaltung " ging bei den Halogenleuchtmitteln über die
schaltbaren Nennspannungen der Sekundärwicklungen.
Die Farbverschiebung durch unterschiedliche Spannungen hat @
Uwi damit ebenfalls schon indirekt beschrieben. ( Weniger
Spannung am Lampenkreis bewirkt niedrigere Glühtemperatur der
Wendel…kälter = prozentuale Zunahme von Rotanteilen des
ausgestrahlten Lichtes des Leuchtmittels gegenüber blauen
Anteilen. )
Das ist interessant, das müsste ich mal ausprobieren. Vielleicht hilft mir das schon.
Den relativ langen Glühfaden eines herkömmlichen " Rundkolben
Leuchtmittels " müßtest Du zunächst mit zusätzlichen Linsen
fokussieren, damit es wie eine punktförmige Lichtquelle wirkt.
Macht das nicht der Projektor?
Was für Fassungen sind üblicherweise in einem Overhead Projektor? Gibt es Projektoren mit E27 Fassung?
kann man einen Overhead Projektor auch mit einer Glühlampe betreiben?
wie du selber ja schon festgestellt hast, sind das im Heimgebrauch
üblicherweise Glühlampen, wenn auch meist in der Variante „Halogenlampe“,
die hart an der Kante des physikalisch möglichen betrieben werden.
Bei größeren und professionellen Anlagen sind es auch Gasentladungslampen
und früher hat man auch den Lichtbogen zwischen Kohlestäben genutzt.
Die Lampen, die normalerweise drin sind, düften wohl stärker
sein (vielleicht Halogen), aber ginge es zur Not auch mit
einer 100 Watt Glühbirne, das Bild an die Wand zu werfen? Ist
die Fassung dieselbe?
Nein, wenn du schon billigen Ersatz nehmen wolltest, dann sind
normale Halogenlampen mit kompakter Glühwendel so halbwegs geeignet.
Die korrekte Positionierung im Brennpunkt der Kondensoroptik
ist natürlich nötig. Einige Bastelei ist dazu sicher nötig.
Gruß Uwi
Nachdem nun bekannt ist, daß die Projektion einfach dunkler sein soll:
Wenn da ein konventioneller gewickelter Trafo drin ist, wird es nicht schwer sein: Einfach einen für gewickelte Trafos geeigneten Dimmer davor schalten. Außer der Lüfter hängt auch an dem Trafo, dann müßte man einen separaten kleinen Trafo für den Lüfter einbauen.
Die optimalen Leuchtmittel wurden Dir dafür schon durch @Uwi
beschrieben.
Hab das aber leider nicht alles verstanden, bin nicht so
technisch versiert. Welche Lampen wurden oder werden denn
außer (unterschiedlichen) Halogenlampen noch in Overheads
verwendet?
Ich kenne diese kompakten Projektoren jetzt nur zwischen 150 - 250 W.
Mehr darfst Du dann nicht nehmen, weil das Gerät ( bzw. dessen Komponenen ) dann überhitzen wird ( werden ).
Die meisten gewerblich / schulisch genutzten Overheads hatten
aber einen Schalter, mit dem sich die Farbtemperatur des
Leuchtmittels anpassen ließ.
Dieses ging über die Leistungsstufen des Netztrafos /
Spannungswandlers für das eingebaute Halogen - Leuchtmittels.
Die " Umschaltung " ging bei den Halogenleuchtmitteln über die
schaltbaren Nennspannungen der Sekundärwicklungen.
Die Farbverschiebung durch unterschiedliche Spannungen hat @
Uwi damit ebenfalls schon indirekt beschrieben. ( Weniger
Spannung am Lampenkreis bewirkt niedrigere Glühtemperatur der
Wendel…kälter = prozentuale Zunahme von Rotanteilen des
ausgestrahlten Lichtes des Leuchtmittels gegenüber blauen
Anteilen. )
Das ist interessant, das müsste ich mal ausprobieren.
Vielleicht hilft mir das schon.
Das wird es meistens, denn bei geringerer Eingangsspannung in das Leuchtmittel wird dessen Glühwendel auch nicht mehr ganz so heiß.
Die ausgestrahlte " Farbtemperatur " hängt bei Leuchtmitteln mit Glühwendeln fast ausschließlich von der Temperatur der Wendel ab.
Es läßt sich aber auch hier geringfügig durch die Zusammensetzung des Gases im Lampenkolben beeinflussen.
Wenn ein Halogenbrenner mit " Xenon - Anteil " angegeben wird, ist mit einer höheren Verschiebung Richung blau zu rechnen. ( z.B. Halogen - Leuchtmittel in PKW - Frontscheinwerfern )
Den relativ langen Glühfaden eines herkömmlichen " Rundkolben
Leuchtmittels " müßtest Du zunächst mit zusätzlichen Linsen
fokussieren, damit es wie eine punktförmige Lichtquelle wirkt.
Macht das nicht der Projektor?
Nein, der ist technisch ( optisch ) auf eine punktförmige Lichtquelle ausgelegt.
Ein grober Vergleich:
Eine Energiesparlampe wirst Du mit dem bestem Reflektor nicht derart fokussieren können, wie ein H1 - Leuchtmittel in seinem Reflektor aus dem PKW - Bereich. Es geht um die illuminierte ( oder leuchtende ) Fläche des Leuchmittels, auf dass der Reflektor optimal abstimmbar sein müßte. Je größer, umso schlechter fokussierbar.
Was für Fassungen sind üblicherweise in einem Overhead
Projektor? Gibt es Projektoren mit E27 Fassung?
Ich habe es jetzt nicht im Kopf, welche Stiftsockelfassung es bei Halogen 24 V / 250 W genau war.
Es mag auch Projektoren mit E27 / E40 LM gegeben haben. Diese sind dann aber älterern Baujahren zuzuordnen.