Mein rechtes Gleichgewichtsorgan ist bereits 1991 ausgefallen.
Die Ärzte sagten damals, daß ich keine Betäubung oder Narkose künftig haben darf.
Die Folge war u.a., daß eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung gemacht wurde, ein Zahn ohne Betäubung gezogen wurde (lediglich die Tropfen, die die Spritze schmerzloser machen sollen, wurden um den Zahn geträufelt), eine OP wegen eines Innenmeniskus-Anrisses vom Arzt abgelehnt wurde, ebenso eine Unterleibs-OP zur Entfernung mehrerer Myome, eine OP zur Entfernung von Gallensteinen usw.
Mir wurde gesagt, daß eine Betäubung und Narkose auch auf die Gleichgewichtsorgane wirken und es deshalb zu riskant ist, weil die gleichen Probleme (Schwindel, Brechreiz, nur wie betrunken laufen usw.) danach wieder auftreten können bzw. auftreten. Ich habe damals 3/4 Jahr gebraucht und nur mit Hilfe von Akupunktur die Krankheit in den Griff bekommen. Verständlich, daß ich das nicht noch einmal durchleben will.
Mein jetziger Arzt sagt, daß das nicht stimmt und er so etwas noch nie gehört hat.
Er will bei mir eine Magenspiegelung vornehmen lassen. Da Schlauchschlucken für mich nicht in Frage kommt, da ich schon würgen muß nur bei dem Gedanken. Zwei Ärzte haben hiervon bereits Abstand genommen.
Meine Frage ist nun an alle, die auch nur mit einem Gleichgewichtsorgan leben oder an Fachleute (Ärzte, Anästesisten) : Ist Betäubung und Narkose möglich ohne Nebenwirkungen?