Hallo zusammen…
Folgender Artikel ist sicherlich eine Ermutigung für Geisteswissenschaftler: http://www.spiegel.de/unispiegel/geld/0,1518,358741,…
Mir stellte sich die Frage dabei: Wie halten es andere Nationen mit den Geisteswissenschaftlern? Ist es nur ein deutsches Phänomen, dass dem Philosophen oder Literaturwissenschaftler die Armut droht, oder sind die Chancen in Kanada, USA etc. für ihn auch so gering?
Wer weiß was?
Grüße,
Mohamed.
Hi,
Folgender Artikel ist sicherlich eine Ermutigung für
Geisteswissenschaftler:
http://www.spiegel.de/unispiegel/geld/0,1518,358741,…
vor allem ist es eine Ermutigung und Bestätigung für all jene, die von spiegel-online nicht viel halten. BWL und Jura gehören nämlich auch zu den Geisteswissenschaften und deren Berufsaussichten sind m.W. deutlich besser als die von Kulturwissenschaftlern oder Sozialphilosophen.
Gruß,
Christian
Hallo,
die Frage warum Geisteswissenschaftler nichts mehr wert sind (und das in der gesamten westlichen Welt), ist eine interessante. Es wird wohl daran liegen, dass mit dem Postmodernismus alle Utopien aus den Geisteswissenschaften verbannt wurden. Anders als von den Naturwissenschaften erwartet sich von den Geisteswissenschaften keiner mehr Heldentaten. Und weil Geisteswissenschaftler nicht die Welt retten werden, fragen sich viele, für was wir sie dann brauchen.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Naturwissenschaften an dem Messias-Anspruch scheitern. Offen ist, ob sich in den Geisteswissenschaften wieder Utopien entwickeln. Die Geschichte lehrt uns, dass Gesellschaften meist nur sehr kurz ohne Utopien ausgekommen sind.
Und an exc noch einen kleinen Seitenhieb: Die Berufschancen der Fluten an schlecht ausgebildeten BWLern sind längst nicht so rosig. Und von den ganzen arbeitslosen Juristen wollen wir doch gar nicht reden, oder?
Gruß,
Hannes
Hallo,
vor allem ist es eine Ermutigung und Bestätigung für all jene,
die von spiegel-online nicht viel halten. BWL und Jura gehören
nämlich auch zu den Geisteswissenschaften
Naja, darüber kann man streiten. Als Wilhelm Dilthey den Begriff Geisteswissenschaften prägte, meinte er Sprach- und Kulturwissenschaften und schloss die Wirtschafts- und Rechtswissenschaften davon aus.
Gruß,
Hannes
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Hi,
Und an exc noch einen kleinen Seitenhieb: Die Berufschancen
der Fluten an schlecht ausgebildeten BWLern sind längst nicht
so rosig. Und von den ganzen arbeitslosen Juristen wollen wir
doch gar nicht reden, oder?
Du meinst also, daß die Arbeitslosenquote bei Juristen und BWLer genauso hoch ist, wie bei Theaterwissenschaftlern und Kulturhistorikern?
Gruß,
Christian
Hallo,
Du meinst also, daß die Arbeitslosenquote bei Juristen und
BWLer genauso hoch ist, wie bei Theaterwissenschaftlern und
Kulturhistorikern?
Was ich dir sagen kann, und das auch nur für Österreich, dass in absoluten Zahlen Juristen die meisten Arbeitslosen stellen, dich gefolgt von den BWLern. Auch kann ich dir sagen, dass es mehr arbeitslose Juristen gibt, als Arbeitslose aller Sozialwissenschaften zusammen.
Quoten habe ich keine, aber die wirst du uns bestimmt zur Verfügung stellen 
Gruß,
Hannes
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