was - bitteschön - ist dieses AI-Band?
Ein Schleifchen am Arm, an dem man erkennt, in welchem Ghetto du lebst.
Gruß
dataf0x
was - bitteschön - ist dieses AI-Band?
Ein Schleifchen am Arm, an dem man erkennt, in welchem Ghetto du lebst.
Gruß
dataf0x
Hallo,
ich stimme mit Dir voll überein. Da ich aber nicht wirklich zu den Besserverdienenden gehöre, hat das für mich die Folge, dass ich im Urlaub nicht mehr wegfahre.
Anstatt Alptraum mit Prolls auf Malle oder in Antalya gibt es daher Ferien auf Balkonien, denn für einen mir genehmen Urlaub müsste ich einfach viel mehr bezahlen, als ich bereit bin auszugeben.
Gruß,
Myriam
Hallo Mathias,
Warum sind den Deutschen eigentlich ihre schönsten Tage im
Jahr so wenig wert?
mir ist das nicht „so wenig wert“, ich hasse nur fast alle Fortbeweungsarten außer radfahren und Bahn fahren. Bei der Bahn bin ich bereit, mich zeitlich einzuschränken bzw. frühzeitig zu entschließen, damit ich noch in den Genuss von Sonderpreisen komme. Aber für einen Nachtzug mag es dann schon ein Liegewagen sein (der reicht, im Schlafwagen schlafe ich auch nicht besser).
Dass das Fahrrad ein so preisgünstiges Fortbewegungsmittel ist, ist ein Nebeneffekt. Im übrigen steigen dann aber die Verpflegungskosten 
Da wird nach den billigsten Hotels, den miesesten Flügen, dem
schlechtesten Essen ausschau gehalten, nur um ein paar Euro zu
sparen. Ich verstehe es nicht. Sollte Urlaub nicht etwas
besonderes sein, wo „man sich mal etwas gönnt“…?
Also, ich habe am liebsten mein „Hotel“ auf dem Fahrrad dabei. Das hat weniger mit der Preisgünstigkeit des Camping zu tun, als mit der Unabhängigkeit. Allerdings mag ich nicht wild campen, denn Dusche etc. möchte ich schon zur Verfügung haben, außerdem ist man dann etwas sicherer, nicht an einem schönen Wildcamper-Plätzchen gerade über den Exkrementen der Vorurlauber zu liegen. Auf Campingplätzen müsste ich aber zum „Sparen um jeden Preis“ immer das ganze Zelt voll Leute nehmen, damit für die eine Zelt-Pauschale immer die volle Anzahl Personen ausgenutzt wird. Allerdings neigen wir (mein Lebensgefährte und ich) dazu, das Zelt immer eine Nummer größer zu nehmen, damit das Gepäck besser unterzubringen ist.
Mein Zelt und die sonstige Campingausrüstung hat schon bei anderen Lächeln über mein vieles Gepäck ausgelöst, nach dem Urlaub wurde aber das Ganze doch als sehr komfortabel gelobt.
Allerdings komme ich natürlich auch
mit anderen leuten aus der Branche zusammen und wundere mich
sehr stark z.B. darüber, dass zehntausende Nord- und
Mitteleuopäer jedes Jahr für 200-300 Euro in die Türkei
fliegen, sich nicht dafür interessieren, wie dieser Spottpreis
zustande kommt (Basarpflichtbesuche, daher
Subventionszahlungen der Basarbetreiber an die Veranstalter.
Die Basarbetreiber leben wiederum größtenteils von
Kinderarbeit und Drogenhandel, zu locker 90%
schwerstkriminelle Kurdenbanden),
Hm, hier kriege ich ein Problem. Kriminalität in der Türkei ist ein Kurdenmonopol?
Warum kauft Ihr für zehntausende Euros pro Jahr Autos,
habe ich nicht
Handies,
ist uralt, weil besser zu bedienen (weniger Funktionen zum Verwechseln)
DVDs u.s.w., aber verzichtet beim Urlaub auf so vieles?
Also, ich verzichte im Urlaub auf nichts was ich vermisse.
Warum regt man sich in Deutschland über jeden Furz auf, den
die USA im irak lassen, schert sich aber nciht um die massiven
Menschenrechtsverletzungen direkt vor der Tür des
Urlaubshotels?
Jetzt widersprichst Du Dir aber ein wenig. Die meisten Menschenrechtsverletzungen in der Türkei werden an Kurden, nicht von Kurden begangen.
Also, ohne in Frage stellen zu wollen, warum andere einen reinen Hotel-Urlaub so schön finden: Mein Urlaub ist ziemlich preisgünstig, aber ist das was ich haben möchte. Spare ich jetzt am falschen Ende?
Gruß, Karin
Hallo,
Jetzt widersprichst Du Dir aber ein wenig. Die meisten
Menschenrechtsverletzungen in der Türkei werden an
Kurden, nicht von Kurden begangen.
wo ist denn da der Widerspruch zur vorherigen Aussage?
Gruß,
Christian
Hallo,
ich denke, man muss die Sache schon etwas differenzierter sehen. Sicherlich hat nicht jeder ein unbeschränktes Budget zur Verfügung, und sagt sich der ein oder andere ganz zurecht, dass die eine Woche Urlaub nicht so hohe Relevanz wie die Anschaffung eines neuen Autos hat und daher eine entsprechende Bewertung zunimmt. Auch die Suche nach dem besten Preis-/Leistungsverhältnis ist sicherlich verständlich.
Aber ich habe auch ehrlich gesagt wenig Verständnis für die Leute die ihrem Budget vollkommen zuwider laufende Urlaubsziele haben und diese dann unter unsäglichen Beschränkungen realisieren, nur um eben an Ort X Urlaub gemacht zu haben. Keine Ahnung, was man von einem Urlaub hat, wenn man unter der Brücke geschlafen hat und nur von mitgebrachten Ravioli gelebt hat, von der Nutzung der örtlichen (und nun mal nicht umsonst zu habenden) Attraktionen ganz zu schweigen.
Aber es mag da durchaus auch unterschiedliche Menschen geben. Glücklich und erholt schauen die aber üblicherweise nicht aus der Wäsche, wenn sie mit hängender Zunge in Rom bei Giolitti mit der mitgebrachten Flasche Aldi-Apfelschorle vorbeikommen, wo ich mir gerade das beste Eis der Welt schmecken lasse. Mein Ansatz wäre dann ein Urlaubsziel zu suchen, wo ich mit meinem Geld einen Urlaub machen könnte, der diesen Namen auch verdient, oder eben seltener zu fahren, um mir dann am Traumziel auch einen Urlaub gönnen zu können, bei dem ich nicht jeden Pfennig umdrehen muss.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Christian,
Jetzt widersprichst Du Dir aber ein wenig. Die meisten
Menschenrechtsverletzungen in der Türkei werden an
Kurden, nicht von Kurden begangen.wo ist denn da der Widerspruch zur vorherigen Aussage?
Die erste Aussage war:
„Die Basarbetreiber leben wiederum größtenteils von Kinderarbeit und Drogenhandel, zu locker 90% schwerstkriminelle Kurdenbanden“
Kinderarbeit ist z.B. auch ein Menschenrechtsverstoß, zumindestens nach der UNO. Und die werden angeblich zu 90% von Kurdenbanden verübt? Andererseits soll man doch nicht aus den bösen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei Nutzen ziehen.
Ich sehe da schon einen Widerspruch.
Gruß, Karin
Hallo Mathias,
Warum sind den Deutschen eigentlich ihre schönsten Tage im
Jahr so wenig wert?
Die Antwort ist schlicht: weil ihnen der Gegenwert einer billigen Reise genügt. Das ist NICHT verwerflich!
Es sind nicht „die Deutschen“ an sich, die geizig auf Dich wirken. Deine Beobachtung trifft auch auf Nicht-Deutsche zu und es sind auch nicht alle gleich.
Es geschieht aus denselben Gründen, warum manche
Billiges Essen macht ebenso satt wie hochwertiges und preiswerte Klamotten bedecken den Körper ebenso effizient wie teure.
Ich behaupte, es ist nicht ausschließlich eine Frage des Geldes.
Es gibt Menschen, die sich bestimmte Dinge finanziell eigentlich nicht leisten könnten, es trotzdem tun und sich verschulden. Es gibt andere, die sich bestimmte Dinge leisten könnten und es nicht wollen.
Grüße
Mara
Hi!
Warum sind den Deutschen eigentlich ihre schönsten Tage im
Jahr so wenig wert?Die Antwort ist schlicht: weil ihnen der Gegenwert einer
billigen Reise genügt. Das ist NICHT verwerflich!
Wenn man dann wegen jedem Unfug eine Klage anstrengt und die Nachlasstabelle schon bei Antritt des Urlaubs in der Hemdtasche steckt, ist das nicht nur verwerflich, sondern zutiefst ablehnenswert…
Es sind nicht „die Deutschen“ an sich, die geizig auf Dich
wirken. Deine Beobachtung trifft auch auf Nicht-Deutsche zu
und es sind auch nicht alle gleich.
Einverstanden. Es sind aber besonders viele Deutsche, weil die Deutschen zu den reisefreudigsten Nationen der Welt gehören.
Es geschieht aus denselben Gründen, warum manche
- Fleisch und Gemüse beim Discounter kaufen statt beim
Biobauern- auf einem Rastplatz ein Butterbrot vespern statt ein Menü in
einem Restaurant genießen- Sportschuhe bei Tchibo kaufen statt Markenschuhe im
Sportgeschäft,- Hemden bei C&A holen statt in der Boss-Boutique
- u.s.w
Billiges Essen macht ebenso satt wie hochwertiges und
preiswerte Klamotten bedecken den Körper ebenso effizient wie
teure.
Das ist mir bewusst.
Aber das Auto kostet dann 40.000 Euro…
Ich behaupte, es ist nicht ausschließlich eine Frage des
Geldes.
Natürlich nicht. Deswegen frage ich ja.
Es gibt Menschen, die sich bestimmte Dinge finanziell
eigentlich nicht leisten könnten, es trotzdem tun und sich
verschulden. Es gibt andere, die sich bestimmte Dinge leisten
könnten und es nicht wollen.
Danke.
Grüße,
Mathias
Hi!
Warum sind den Deutschen eigentlich ihre schönsten Tage im
Jahr so wenig wert?mir ist das nicht „so wenig wert“, ich hasse nur fast alle
Fortbeweungsarten außer radfahren und Bahn fahren. Bei der
Bahn bin ich bereit, mich zeitlich einzuschränken bzw.
frühzeitig zu entschließen, damit ich noch in den Genuss von
Sonderpreisen komme. Aber für einen Nachtzug mag es dann schon
ein Liegewagen sein (der reicht, im Schlafwagen schlafe ich
auch nicht besser).
Das ist ja auch o.k.
Wer sich im Urlaub aufs Rad quälen mnöchte - bitte…
Dass das Fahrrad ein so preisgünstiges Fortbewegungsmittel
ist, ist ein Nebeneffekt. Im übrigen steigen dann aber die
Verpflegungskosten
Das glaube ich. Ist sicherlich anstrengend. Wieviele Km schaffst Du im Schnitt am Tag?
Da wird nach den billigsten Hotels, den miesesten Flügen, dem
schlechtesten Essen ausschau gehalten, nur um ein paar Euro zu
sparen. Ich verstehe es nicht. Sollte Urlaub nicht etwas
besonderes sein, wo „man sich mal etwas gönnt“…?
Also, ich habe am liebsten mein „Hotel“ auf dem Fahrrad dabei.
Das hat weniger mit der Preisgünstigkeit des Camping zu tun,
als mit der Unabhängigkeit. Allerdings mag ich nicht wild
campen, denn Dusche etc. möchte ich schon zur Verfügung haben,
außerdem ist man dann etwas sicherer, nicht an einem schönen
Wildcamper-Plätzchen gerade über den Exkrementen der
Vorurlauber zu liegen. Auf Campingplätzen müsste ich aber zum
„Sparen um jeden Preis“ immer das ganze Zelt voll Leute
nehmen, damit für die eine Zelt-Pauschale immer die volle
Anzahl Personen ausgenutzt wird. Allerdings neigen wir (mein
Lebensgefährte und ich) dazu, das Zelt immer eine Nummer
größer zu nehmen, damit das Gepäck besser unterzubringen ist.
Ich stehe zwar überhaupt nicht auf Zelten, aber mit meinem Bully damals bin ich auch oft auf den Campingplatz gefahren und habe in ordentlichen restaurants gegessen.
Es war halt der Bus, weil da die ganzen Surfboards aufs Dach passten und der nette Nebeneffekt war, dass man auch darin schlafen konnte. Mit Gewalt sparen wollte ich damit gar nciht.
Mein Zelt und die sonstige Campingausrüstung hat schon bei
anderen Lächeln über mein vieles Gepäck ausgelöst, nach dem
Urlaub wurde aber das Ganze doch als sehr komfortabel gelobt.
Das macht Sinn. Es muss Dir Spass machen. Und genau das glaube ich, ist bei so manchem superbillig-Urlauber nicht gegeben.
Allerdings komme ich natürlich auch
mit anderen leuten aus der Branche zusammen und wundere mich
sehr stark z.B. darüber, dass zehntausende Nord- und
Mitteleuopäer jedes Jahr für 200-300 Euro in die Türkei
fliegen, sich nicht dafür interessieren, wie dieser Spottpreis
zustande kommt (Basarpflichtbesuche, daher
Subventionszahlungen der Basarbetreiber an die Veranstalter.
Die Basarbetreiber leben wiederum größtenteils von
Kinderarbeit und Drogenhandel, zu locker 90%
schwerstkriminelle Kurdenbanden),Hm, hier kriege ich ein Problem. Kriminalität in der Türkei
ist ein Kurdenmonopol?
Die Basare sind eines. Und diese wiederum basieren auf besagter Kinderarbeit.
Warum kauft Ihr für zehntausende Euros pro Jahr Autos,
habe ich nicht
Brav. Eine weniger, die Münchens Straßen verstopft… 
Handies,
ist uralt, weil besser zu bedienen (weniger Funktionen zum
Verwechseln)
das ist technologiefeindliches Verhalten und kostet Arbeitsplätze!! 
DVDs u.s.w., aber verzichtet beim Urlaub auf so vieles?
Also, ich verzichte im Urlaub auf nichts was ich vermisse.
So soll es sein.
Warum regt man sich in Deutschland über jeden Furz auf, den
die USA im irak lassen, schert sich aber nciht um die massiven
Menschenrechtsverletzungen direkt vor der Tür des
Urlaubshotels?Jetzt widersprichst Du Dir aber ein wenig. Die meisten
Menschenrechtsverletzungen in der Türkei werden an
Kurden, nicht von Kurden begangen.
Das glaubt nur der Uninformierte.
Wer da mehr verletzt wird, weiß ich nicht. Aber ich weiß sehr genau, wie die Basare laufen.
Also, ohne in Frage stellen zu wollen, warum andere einen
reinen Hotel-Urlaub so schön finden: Mein Urlaub ist ziemlich
preisgünstig, aber ist das was ich haben möchte. Spare ich
jetzt am falschen Ende?
Nein.
Grüße,
Mathias
Weil die meisten Deutschen sich gar keine Gedanken machen über deren Handeln und die Folgen davon.
Billiges Lebensmittel kaufen? Klar! Machen ja satt auch wenn sie der Name „Mittel zur Erhaltung des Lebens“ nicht verdienen. Dann sich empören über Fleischskandale, pestizidenverseuchte Obst und Gemüse. Früher haben sich die Menschen zu Tode gearbeitet, heute kaufen sie sich die Krankheiten im Supermarkt und sind stolz auf das Ersparte! Na bravo!
Billig im Urlaub? Klar! Warum sich fragen, was bekommt die Putzfrau von der 300,-- Euro all inklusive? Und was das Essen dann kosten darf? Und ob davon eine Kläranlage zu finanzieren ist? Wir sind doch sehr spendabel, die Putze bekommt ordentlich Trinkgeld, und auf dem Basar kaufen wir jede Menge „Dinge die die Welt nicht braucht“.
Und dann sich ins Fäustchen lachen, dass man sich im Reisebüro beraten lässt (oder im Fachgeschäft) und im Internet bucht (oder kauft). Wie kann man hier nicht stolz sein auf die Nachkommen der Dichter und Denker!
AI im Urlaub? Klar! Was interessiert mich dass die Einnahmen nur an die Großkonzerne fließen und die einheimischen keine Erwerbsmöglichkeiten mehr haben. Mir doch egal, sollen nach Deutschland kommen, hier gibt es Harz IV für alle!
Alles billig im Internet kaufen? Das erst recht! Dass die Händler zu Grunde gehen, zwischenmenschliche Kommunikation verschwindet, Städte veröden, mir doch egal.
Die Verkäufern die arbeitslos wird kann keine Reise buchen, kein Auto kaufen und sich keine richtige Lebensmittel leisten. Solidarität? Pfui! Das einzig Gute ist, es trifft uns alle irgendwann, wir brauchen nur abzuwarten wann wir dran sind, bis dann haben wir aber unendlich Spaß am Sparen, oder?
Folgendes hat mit „Geiz ist geil“ nicht viel zu tun, oder doch? Ist nur eine Ergänzung.
Es ist nicht wahr dass wir wenig verdienen, wir können nicht wirtschaften: Dazu folgenden Fragen:
Ich bin nicht 90 Jahre alt und gerne in Deutschland, arbeite Vollzeit, bin keine Spitzenverdienerin und kaufe grundsätzlich auf dem Markt und in Fachgeschäften wo mich die Verkäufer kennen, mich mit Nachnahme anreden und Zeit für persönliches Gespräch haben. Somit glaube ich zu helfen ein Stück Lebensqualität zu erhalten und im Rentenalter, wenn ich nicht mehr mobil bin doch noch Geschäfte in meiner Umgebung zu haben statt von Pflegedienst zu Real am Stadtrand gefahren werden zu müssen. Mir ist es bewusst dass diese Hoffnung illusorisch ist, aber ich kann nicht anders.
Gruß Julia
hi!
Das ist natürlich schade, aber es geht ja auch anders.
Anstatt 2 Wochen Malle kann man ja auch 4 Tage Schwarzwald machen o.ä.
Mir ginbg es gar nicht darum, mit Gewalt einen Haufen Geld zu verbrennen, sondern vielmehr der in meinen Augen falsche Ansatz, immer das beste haben zu wollen, aber nicht bereit zu sein, dafür einen adäquaten Preis zu bezahlen.
Man kann z.B. in der Nebensaison (Ende September z.B.) für 9,99 / Tag / Person in ein schönes Appartement nach Sardinien fahren. Der Flug kostet bei hlx.con o.ä. ca. 150 Euro / Person.
Dort findet garantiert keine Kinderarbeit statt…
Grüße,
Mathias
ich stimme mit Dir voll überein. Da ich aber nicht wirklich zu
den Besserverdienenden gehöre, hat das für mich die Folge,
dass ich im Urlaub nicht mehr wegfahre.Anstatt Alptraum mit Prolls auf Malle oder in Antalya gibt es
daher Ferien auf Balkonien, denn für einen mir genehmen Urlaub
müsste ich einfach viel mehr bezahlen, als ich bereit bin
auszugeben.Gruß,
Myriam
Hi!
Warum sind den Deutschen eigentlich ihre schönsten Tage im
Jahr so wenig wert?was bedeutet „so wenig Wert“? Vielleicht nicht von dir
beabsichtigt wirkt dein Posting doch leicht arogant auf mich.
Ich antworte mal hart: wie arrogant wirkt die Unterstützung der Kinderarbeit in den türkischen Kurdengebieten durch vornehmlich deutsche Touristen auf die dort arbeitenden Kinder…?
Wer vielleicht €1000.- mehr hat als er zu leben braucht, dem
ist sein Urlaub vielleicht €500.- „wert“. Das wäre für dich
sagen wir mal eine angemessene Größenordnung. Was macht aber
der, der nicht mehr Geld hat als €300.-? Der steht vor der
Wahl: Entweder fahre ich für €300.- weg,… oder gar nicht.
Dem kann sein Urlaub gar nicht „mehr wert“ sein weil er gar
nicht mehr Geld hat? Kannst du dir vorstellen, dass es solche
Leute gibt?
Nein. Wenn ich mir die deutschen Autobahnen an den Wochenenden und den Absatz an DVDs und Playstations ansehe, glaube ich nicht, dass es solche Leute, die auch einen Job haben, in siginfikanter Anzahl in diesem Land gibt. Es íst eine Frage der Mittelverwendung, und der Deutsche an sich gibt eben verhältnismässig wenig Geld für Urlaub, Kleidung oder auswärts Essen, dafür aber mehr für Autos u.s.w. aus.
Da wird nach den billigsten Hotels, den miesesten Flügen, dem
schlechtesten Essen ausschau gehalten, nur um ein paar Euro zu
sparen.
Versuchst du nicht das beste Preis/Leistungsverhältnis
gegenüber deinen Kunden rauszuholen? Warum wirft du das dann
anderen vor?
Das tue ich nicht.
Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis kann es nur geben, wenn alle Beteiligten etwas davon haben.
wenn man sich im Urlaub nur ärgert oder der Urlaub unter den genannten Voraussetzungen stattfindet, sollte man lieber etwas mehr Geld investieren.
Der eine kuckt nicht auf den Euro, weil er sich das leisten
kann und das entspannend findet. Der andere knausert wo er nur
kann.
Die meisten sind nicht so arm, wie sie Urlaub machen. Um diese Leute geht es mir. Das Extrembeispiel der allein erziehenden Mutter, die sich alle 8 Jahre einen 200 Euro Türkeiurlaub gönnt, interessiert mich hier nicht so.
Jeder wie er will. Ich verstehe noch ganz andere Sachen
an anderen Menschen nicht
das ist off-topic… 
dass zehntausende Nord- und
Mitteleuopäer jedes Jahr für 200-300 Euro in die Türkei
fliegen, sich nicht dafür interessieren, wie dieser Spottpreis
zustande kommt
Vielleicht interessiert es sie und sie machen es trotzdem?
Das wäre nun vollkommen verwerflich.
in D wundert mich allerdings schon nichts mehr.
Nicht immer ist alles so polarisiert…
Sehr oft ist es das in der Touristik.
(Basarpflichtbesuche, daher
Subventionszahlungen der Basarbetreiber an die Veranstalter.
Die Basarbetreiber leben wiederum größtenteils von
Kinderarbeit und Drogenhandel, zu locker 90%
schwerstkriminelle Kurdenbanden),
Du bist jetzt aber kein Gutmensch, der mit dem Rad in den
Urlaub fährt, oder?
Ich bin Reiseveranstalter, der in der ganzen Welt unterwegs ist. Ich mache Urlaub auf vernünftigem Niveau. Rad fahre ich nur zum Bäcker…
Bist du nicht genauso eine Umweltsau wie
ich (und andere) die im Urlaub Tonnen von Kerosinabgasen in
sehr empfindliche Luftschichten ablädt?
Ich fahre auch öfter mit dem Auto in den Urlaub. Es ist Abgssstufe Euro 3. Das geht noch… 
Warum kauft Ihr für zehntausende Euros pro Jahr Autos,
Handies, DVDs u.s.w., aber verzichtet beim Urlaub auf so
vieles?Ich (und andere) geben keine zehntausende Euros für die von
dir genannten Dinge aus.
Ich muss mich für meine recht pauschale Ausdrucksweise entschuldigen.
Viele tun das, die Mehrheit.
Und Urlaub bedeutet für mich nicht in
erster Linie Geld verprassen sondern ganz was anderes. Z.B.
das Lebensgefühl und die Menschen in einem anderen Land
wahrnehmen.
Super. Dann kannst Du aber diese Prämisse nicht unbedingt aufrecht erhalten, wenn Du für 200 Euro in die Türkei fliegst.
Außer Du willst das von Dir mitverursachte Elend der krudischen Kinder „wahrnehmen“, was ich Dir nicht unterstellen möchte.
Nicht immer alles so verbissen sehen! Nicht jeder, der wenig
Geld ausgibt lässt sich Kinderhandel zu schulden kommen…
Natürlich nicht. Die Türkei ist aber Urlaubsziel No. 3 der Deutschen.
Es sind somit schon einige, denn kaum ein Türkeiurlauber nutzt die teureren Pauschalangebote ohne Basar u.s.w. oder reist individuell.
Grüße,
Mathias
Hi!
Warum kauft Ihr für zehntausende Euros pro Jahr Autos,
Handies, DVDs u.s.w., aber verzichtet beim Urlaub auf so
vieles?
Wenn Du in der Autobranche statt in der Reisebranche wärest,
würdest Du vielleicht gtenau andersrum argumentieren.
Vielleicht so nach dem Motto:
Von einem Auto hab ich 15 Jahre was, von einer Reise nur 14
Tage.
Klar. Allerdings werden vermehrt Reisen bei Neuwagenkäufen als Incentive verwendet. Wie erklärt man das…?
Ich muss zugeben, dass ich nach so ner Reise auch ganz schnell
wieder das Gefühl habe: War da eben was? War ich gerade zwei
Wochen woanders? Hab ich mal kurz was geträumt oder wars das
schon?
Vielleicht wählst Du die falschen Ziele? Ich habe von den meisten meiner Reisen sehr interessante und oft schöne Erfahrungen und Erinnerungen mitgebracht.
So ne Reise von 14 Tagen, die mich mal locker mit 5köpfiger
Familie 5 bis 10.000 Euro kostet, dafür krieg ich schon n
gebrauchtes Auto, aber nicht so n kleines, sondern ne
Familienkutsche.
Die Welt ist ein Buch und solche die nicht reisen, lesen nur eine Seite (St. Augustine)…
Grüße,
Mathias
Es gibt andere, die sich bestimmte Dinge leisten
könnten und es nicht wollen.
Offenbar gibt es Menschen, für die der Verzicht auf einen Genuß befriedigender ist als der Genuß selbst. Solche Leute sparen um des Sparens willen und horten ihr Geld. Dahinter steckt wohl eine psychische Störung aus der Kindheit oder ähnliches. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Gruß
dataf0x
Hallo Mathias
Klar. Allerdings werden vermehrt Reisen bei Neuwagenkäufen als
Incentive verwendet. Wie erklärt man das…?
Werbung war noch nie logisch und wird es wohl auch nie sein. 
…
Vielleicht wählst Du die falschen Ziele? Ich habe von den
meisten meiner Reisen sehr interessante und oft schöne
Erfahrungen und Erinnerungen mitgebracht.
Glaub ich kaum. Ich habe sowohl in Europa als auch Übersee einiges gesehen.
Die Welt ist ein Buch und solche die nicht reisen, lesen nur
eine Seite (St. Augustine)…
Mag sein. Ich bin schon in den 50er Jahren in Amerika und Afrika gewesen und habe in folgenden Jahrzehnten viel von Europa gesehen.
Zusammengestrichen ist viel Geld dabei drauf gegangen; möglicherweise einfach zuviel.
Gruß,
Branden
Hi J
Vielleicht bist du doch zu
sehr beim Geld ausgeben im Urlaubsland *g*
Thaaaa…früher waren meine Urlaube auch sehr preiswert.
In den 70er Jahren habe ich mit nmener damaligen Freundin für ein paar Franc n Doppelzimmer mit Frühstück am Bett in Montmartre gehabt und vieles andere mehr. Heute zahle ich halt für meine große Familie das Zehn- oder Zwanzigfache davon…obwohl die Orte eher weniger exotisch oder exaltiert geworden sind.
Gruß,
Branden
Geld das man nicht hat, kann man nicht ausgeben.
So einfach ist das. … Ich fliege zwar nicht für 200-300 Euro in die Türkei (was sollte ich da?), aber ich bin gerade für EUR 24,75 ca. 500 km ICE gefahren. 
War der Rest von meinem McDonalds-Ticket.
Ach ja, um die Sache etwas zu relativieren: Meine Jahreseinnahmen bewegen sich für das Jahr 2006 bei derzeit etwa EUR 400,-. Da nimmt man dann im Urlaub schon mal in Kauf, dass die Dusche nicht im Zimmer ist bzw. fährt mit dem Linienbus anstatt mit dem Taxi.
Das hat mit „Geiz ist geil“ nichts zu tun. Ich würde sehr gerne mit einem 35-Kilo-Koffer einfach einmal in ein Taxi steigen. … Aber so locker sitzt mir das Geld leider nicht. Also fahre ich mit der Straßenbahn und hieve das Monster über die drei Stufen hinein.
Da fällt mir ein … das Monster möchte ausgepackt werden, glaube ich 
Schöne Grüße
Petra
Zwischenstufen
Hi,
Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis kann es nur geben, wenn
alle Beteiligten etwas davon haben.
wenn ein Flug plus 5*-Hotel in die Türkei 300.- kostet ist das ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis als der Spanienurlaub Flug plus 5*-Hotel für 500.- 
Und Urlaub bedeutet für mich nicht in
erster Linie Geld verprassen sondern ganz was anderes. Z.B.
das Lebensgefühl und die Menschen in einem anderen Land
wahrnehmen.Super. Dann kannst Du aber diese Prämisse nicht unbedingt
aufrecht erhalten, wenn Du für 200 Euro in die Türkei fliegst.
Doch kann ich. Das ist zwar auch, da gebe ich dir Recht, aber nicht nur eine Sache der äußeren Umstände. In erster Linie ist es eine Sache der Einstellung.
In der Teppichfabrik war ich ca. 5 Minuten. Dann bin ich gegangen. Raus durch den unbeschrifteten Ausgang, weiter durch den plötzlich leeren und dunklen Raum. Dann war ich draußen. Bin ins nächste Dorf gelatscht, habe mir beim Strassenhändler einen Simit gekauft, über das gegangen was man wohl irgendwie als „Markt“ in D bezeichnen würde und habe mich von türkischen Schulkindern anquatschen lassen die grade Schulschluß hatten (kann aber kein Wort Türkisch).
Ich bin auch aus der Schmuckfabrik gegangen obwohl mich die mir offenbar „zugeteilte“ Verkäuferin verfolgte und habe mich dann draußen in die Sonne gesetzt.
Ergo: nicht immer so Schwarz-Weiß denken…
Es sind somit schon einige, denn kaum ein Türkeiurlauber nutzt
die teureren Pauschalangebote ohne Basar u.s.w. oder reist
individuell.
Zwischen „ich buche alles fertig“ und „ich nehme aus Prinzip gar nichts pauschales“ gibts auch Kombinationen.
Grüße,
J~
Hallo Mathias,
ich hab zwar alles bis jetzt Geschriebene nur kurz überflogen, aber muß mich der gerade eben gelesenen Meinung anschließen, daß Du nur allzu sehr pauschalisierst. Um wirklich im Urlaub „die Sau rauszulassen“ (sprich FirstClass-Flug, FC-Hotel, erstklassige Restaurants, Taxi statt Mietwagen oder die örtliche Buslinie etc…) müßte man überdimensional gut verdienen und obwohl ich doch recht viele Leute mit relativ gutem Gehalt kenne, können die sich so etwas dennoch nicht leisten. Warum? Weil die sich eben auch einen einigermaßen angenehmen Alltag leisten und schon deswegen nicht sooo viel Geld auf die Hohe Kante legen können.
Ich selbst gehöre nicht zu oben genannten, würde mich aber als Genußmenschen bezeichnen, der eben so seine Prioritäten hat. Mir war in den ersten 35 Lebensjahren die Fluglinie egal, die ich benutzte. Insofern konnte sie ruhig die billigste sein. Flog z. B. mehrere Male mit Air India nach N.Y. weil einfach das indische (recht authentische) Essen so lecker war:wink: (Gut, mittlerweile hab ich leichte Flugangst - warum auch immer, das Alter?? - und da geh ich nach Sicherheit, um einfach ein besseres Gefühl zu haben). Dann war’s mir immer egal wie und wo ich schlafe, Hauptsache das Bett war sauber und es gibt eine nutzbare Dusche. War mir einfach nicht wichtig genug, um viel Geld dafür auszugeben: ich schlaf überall und wenn die Augen zu sind, sind sie zu:wink: Bei der Unterkunft war mir viel mehr wichtig, ob sie in einer schönen Umgebung liegt, ein gemütliches Ambiente hat, nette Leute dort sind etc.
Andererseits wollte ich immer Essen gehen, wann und wo ich wollte ohne irgendwie auf’s Geld zu schauen. Also da fand ich Sparen total fehl am Platz. Auch würd ich nie „an Sehenswürdigkeiten“ sparen, denn wenn ich schon mal so weit gereist bin, dann will ich z.B. auch den Taj Mahal sehen, koste es was es wolle (dies wird natürlich auch schamlos ausgenützt bei der Aufstellung der Eintrittspreise, seufz…).
Dann möchte ich auch im Urlaub kaufen was immer ich möchte, sofern mir irgendetwas gefällt. (Nein, ich meine nicht die tausendfach hergestellten Souvenirs) Ich feilsche dann wie ein Weltmeister - weil’s mir einfach Spaß macht - aber bin dennoch bereit für meine Verhältnisse viel Geld zu bezahlen. Ein Basarpflichtbesuch wäre für mich allerdings ein Horror - womöglich als Gruppenausflug;-(((
ICH habe kein Auto, ein 1-Euro-Handy, 2 geschenkte DVDs, aber möchte z. B. Obst und Gemüse im Bioladen kaufen oder gebe richtig viel Geld für gute Schuhe aus (zugegeben, zuuuu viele). Und nochmal zum Urlaub: ich möchte mich auch nicht bei der Auswahl des Urlaubsgebietes einschränken. Das ist hier MEINE Priorität. (Für einen Bhutan-Urlaub war ich allerdings bis jetzt immer noch zu geizig, leider;-(
Das alles galt bis vor kurzem zumindest. Momentan verdiene ich gar nichts (Elternzeit) und da ist dann wieder alles anders.
Viele Grüße,
Christiane
Hallo,
„Die Basarbetreiber leben wiederum größtenteils von
Kinderarbeit und Drogenhandel, zu locker 90%
schwerstkriminelle Kurdenbanden“Kinderarbeit ist z.B. auch ein Menschenrechtsverstoß,
zumindestens nach der UNO. Und die werden angeblich zu 90% von
Kurdenbanden verübt? Andererseits soll man doch nicht aus den
bösen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei Nutzen ziehen.Ich sehe da schon einen Widerspruch.
solange wir weder wissen, wieviele Menschenrechtsverstöße es insgesamt gibt, wieviel dabei auf Kinderarbeit und wieviel wiederum davon auf Kurdenbanden entfällt, kann man das eigentlich nicht argumentativ belegen.
Gruß,
Christian