Geklebtes Mauerwerk und Setzrisse

Liebe Experten,

wir sind dabei ein neues Haus zu bauen (mit Bauträger). Ein Teil der Wände wird in Beton gegossen und der Rest mit großen Mauerteilen geklebt.

Eigentlich wollten wir nach Fertigstellung auf den Putz keine Tapeten mehr anbringen sondern nur noch streichen. Der Bauleiter rät uns von diesem Vorhaben ab. Er meint, dass wir dann sehr viel Ärger mit Setzrissen bekämen, die bei geklebtem Mauerwerk zwangsläufig und in viel größerem Umfang auftreten würden als bei Mauerwerk, dass mit Mörtel erstellt wurde. Der Mörtel hätte viel der Spannung in den Wänden aufgenommen und neutralisiert. Das wäre bei geklebtem nicht mehr der Fall. Die Folge: viele Setzrisse - und bis zu 4 mm wären das keine Baumängel.

Er empfiehlt uns auf jeden Fall die Anbringung einer Art Untertapete.

Wenn wir dem Rat folgen, dann haben wir aber wieder eine Tapete auf der Wand und eigentlich wollten wir das nicht mehr. In unserem jetzigen Haus haben wir innen alles nur gestrichen und finden das wunderbar.

Wie ernst sind die Ratschläge unseres Bauleiters zu nehmen?
Was gibt es für Alternativen?

Gruß, rivasol

Hallo,
gemeint sicher sicher die kleinen „Faserrisse“ beim Beton. Diesen Ratschlag sollte man schon ernst nehmen.
Gruß
Frank