Hei!
Ja, ist es. Die Grenzwerte für Zusätze beziehen sich immer nur auf eines der Lebensmittel.
Das ist richtig.
Unberücksichtigt bleibt, daß wir aber mehrere oder gar viele davon am Tag essen, also werden die Grenzwerte ständig überschritten.
Das ist falsch. Die Grenzwerte werden durchaus nach einer möglichst ungünstigen Ernährung festgelegt. Meistens liegen sie sogar wesentlich darunter, weil für den technischen Zweck solche Mengen gar nicht erforderlich sind, und der Gestgeber den Standpunkt vertritt: nicht mehr als unbedingt nötig, so wenig wie irgend möglich.
Es gibt keine Langzeitforschungen, wie die verschiedenen Zusätze gemeinsam auf Mensch und Tier wirken.
Natürlich nicht. Wie soll das auch gehen? Bei 1000 Zusatzstoffen müsste man 1.000.000 Langzeitstudien für das Zusammenwirken von zwei Stoffen machen und 1 Milliarde Studien für Dreier-Gemische.
Und dann hätte man noch nicht die Wechselwirkungen mit natürlichen Inhaltststoffen überprüft. Und überhaupt gilt das alles auch für natürlich vorkommende Substanzen, denn da gibt es auch gefährliche Sachen ohne Ende, die wir täglich aufnehmen, weil sie von Natur aus vorhanden sind.
Übrigends sind die meisten Zusatzstoffe durchaus nicht künstlich, sondern von der Natur abgeschaut, sie werden nur künstlich hergestellt.
Es gibt einige Forschungsberichte von unabhängigen Wissenschaftlern (nicht von der Genindustrie bezahlt), die nachgewiesen haben, daß Gen-Mais und Gen-Kartoffeln Ratten und andere Tiere sehr krank machen, Organveränderungen u.a.m. verursachen. Im Netz kann man hierzu einiges finden.
Ja, aber es gibt auch Forschungsberichte, nachdem die CIA John F. Kennedy getötet hat. Und Berichte, nachdem das die Mafia war. Und Berichte, das das World Trade Center von der CIA gesprengt wurde. Und das das Gerät, an dem du sitzt und deinen Beitrag geschrieben hast, ein Nachbau aus einem Ufo ist. Und und und . . .
Die kurz nach dem II WK Geborenen sind auch heute noch relativ gesund, sie haben noch überwiegend gesunde, saubere Nahrungsmittel gegessen und konnten so einen gesunden Körper aufbauen und damit ein starkes Immunsystem, das sie noch lange geschützt hat.
Hmmm . . . das wären dann z.B. meine Eltern.
Die würden dir jetzt was auf’s Maul hauen, von wegen starkes Immunsystem . . .
Und ein Immunsystem baut man nicht durch Lebensmittel auf, sondern durch Infektionen mit Bakterien. Unsereiner hat ein vernünftiges Immunsystem, weil wir als Kinder im Dreck gespielt haben und auch mal Scheisse in den Mund genommen haben.
Die Kids von heute gehen
1.) kaum noch raus
2.) dürfen sich dann nicht dreckig machen
3.) werden sie mit Sagrotan abgekärchert, wenn sie wieder nach Hause kommen
4.) kacken auf keimarmen Toiletten
5.) planschen nicht im Baggersee, sondern im gechlorten Schwimmbad
und 6.) und 7.) und . . .
Woher zum Teufel sollen die denn ein vernünftiges Immunsystem bekommen?
Und so werden auch viele Allergien gemacht. Wir haben nämlich ein Immunsystem. Und wenn sich das „langweilt“, weil es keine richtigen Feinde zum bekämpfen gibt, dann sucht es sich manchmal fälschlicherweise andere Feinde. Erdnüsse beispielsweise.
Die späteren Jahrgänge hatten diesen Vorteil nicht mehr und haben viele Krankheiten, die damals sogar völlig unbekannt waren.
Als da wären?
Heute treten Krankheiten in den Vordergrund, die es immer schon gab - die aber früher nicht so beachtet wurden, weil es andere Krankheiten gab (die wir mittlerweile besiegt haben), die viel mehr Opfer gefordert haben.
Auch haben die Medien einen nicht zu unterschätzenden Einfluß:
Jedes Jahr sterben in Deutschland gut 2000 Menschen (i.W.: Zweitausend!) an der stinknormalen Grippe. Interessiert keine Sau.
Aber sobald ein paar Männekes an der Schweine- oder Vogelgrippe erkranken wird Seuchenalarm ausgerufen . . . . weil nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind und wir uns abends um acht vor der Glotze unbedingt gruseln wollen . . .
Und genau in die gleiche Kategorie fällt die ganze Panik-Berichterstattung über Klonschweine auf unserem Teller. Die sind a) harmlos und b) weit und breit nicht in Sicht. Nur weil etwas zugelassen ist, bedeutet das nicht, das es auch gemacht wird. Ich bezweifle immer noch die Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens.
lg, mabuse