Gekündigt in der Probezeit und schwanger

Hi,
ich habe folgende Frage:

A. wurde in der Probezeit gekündigt, keine schwerwiegenden Fehler, keine Renitenz, die Chemie zum Chef stimmte einfach nicht. Nun ist A. schwanger (10. Woche). Unter Einhaltung der 2-Wochen-Frist kann sie dies ja dem Arbeitgeber nachträglich mitteilen. Muss er ihr dann auf jeden Fall eine Abfindung bis zu 4 Monaten nach der Entbindung bezahlen? An einer Wiederaufnahme der Arbeit ist wohl weder A noch der Arbeitgeber interessiert.

Herzlichen Dank für Antworten.

Paula

Hi,

Unter Einhaltung der
2-Wochen-Frist kann sie dies ja dem Arbeitgeber nachträglich
mitteilen.

Stimmt.

Muss er ihr dann auf jeden Fall eine Abfindung bis
zu 4 Monaten nach der Entbindung bezahlen?

Abfindung? Wofür? Insofern kein Beschäftigungsverbot besteht und A nicht arbeitsunfähig krankgeschrieben ist, wird sie einfach ihren Vertrag weiter erfüllen „dürfen“ = arbeiten (wenn die entsprechende Behörde keine Zustimmung zur Kündigung gibt). Wenn der AG auf die Arbeitskraft verzichtet und die AN (freiwillig) freistellt, dann wäre das eine Vereinbarung zwischen den beiden. Aber warum sollte der AG das tun?

MfG

Danke für die schnelle Antwort.
Ist doch ein bisschen unangenehm für beide Seiten, oder? Erst wird ihr gekündigt und ein paar Tage später steht sie wieder auf der Matte…
Wie könnte dann z. B. eine Vereinbarung zwischen den beiden aussehen?

Gruß
Paula

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Wie könnte dann z. B. eine Vereinbarung zwischen den beiden
aussehen?

So wie die beiden diese aushandeln.
Und da keiner die beiden Seiten kennt, ist eine Beurteilung dessen, was hier rauskommen könnte, von hier aus gar nicht möglich.

Gruss ivo

@Ivo
Hallo Ivo,

So wie die beiden diese aushandeln.

Was bei 2 Rechtslaien nicht unbedingt das Optimum ergeben muss. Allerdings würd ich das Forum nicht unbedingt als Hilfesteller bezüglich Vertragsformulierung sehen*

MfG

* (Das geht m.E. schon in Richtung individuelle Rechtsberatung. Oder seh ich das falsch?)