Hallo Wissende!
Ich habe vor ca. 2 Jahren einen super günstigen Mobilfunkvertrag abgeschlossen. Keine Grundebühr. Kein Mindestumsatz. Sehr günstige Verbindungspreise. Daher wollte ich den Vertrag auch schön weiterlaufen lassen
Vor 3 Wochen erhielt ich ein Schreiben vom Mobilfunkanbieter, dass mein Vertrag zum 30. 11.03(nach 24 Monaten)ausläuft und eine Verlängerung „aus technischen Gründen“ nicht möglich sei.
Ich sehe die Sache so:
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Da der Vertrag nur mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden kann, kommt die Kündigung von Seiten des Mobilfunkanbieters zu spät.
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Wenn das Erfüllen des Vertrages zwei Jahre „technisch“ möglich war, so ist es auch weiterhin möglich.
Seht ihr das anders?
Ich habe die AGBs 4 Mal gelesen und kann nichts finden, was der Kündigung zustimmen könnte.
Vielen Dank für euer Interesse!
s´engelmaennle
Hi!
Das ist die übliche Handhabe, bei Verträgen die keinen Profit abwerfen.
Kunden sollen dann „gezwungen“ werden einen anderen Tarif zu nehmen.
Wenn die Fristen mit den AGB’s klar sind, würd ich darauf bestehen, bzw. einen Brief von meinem Anwalt hinschicken.
Bei Weigerung, Provider wechseln und Nummer mitnehmen.
Grüsse
Andre
Hi,
die Konditionen Deines Vertrages sind für Dich prima, für den Anbieter nicht. Solche Angebote findet man heute nicht mehr. Also möchte Dich der Mobilfunkbetreiber in einen für Dich teureren Vertrag drängen, formuliert es aber etwas geschickter („technische Gründe“).
Wenn anhand der AGB’s klar ist daß die Kündigung des Anbieters zu spät kommt hast Du Glück, weil Du dann rechtlich Anspruch auf Fortführung des Vertrags hast - zumindest um die Zeit, um die sich der Vertrag nun automatisch verlängert und bis der Anbieter fristgerecht kündigt.
Die Frage ist allerdings was weiter passiert. Du kannst Dich gegen die Kündigung wehren und hoffen daß man Deinem Einwand stattgibt. Sollte man versuchen Deinen Account trotzdem abzuklemmen oder reagiert nicht auf Dein Schreiben bliebe Dir nur der Weg Dich per Anwalt zu wehren.
Das Problem dabei ist dann daß die Kosten und der Aufwand fraglich sind, weil vermutlich teurer als die Grundgebühr eines neuen Vertrages. Den würde ich dann aber schon aus Prinzip bei einem anderen Veranstalter abschliessen.
Schau ansonsten mal bei der Profilabfrage unter http://www.teltarif.de/mobilfunk/ herein. Ein Vertrag ohne Grundgebühr und Mindestumsatz hat erstmal geringe Fixkosten, aber je nach Gesprächsaufkommen spielen ja auch die Verbindungskosten eine Rolle. Vielleicht findet sich in der Tat ein Angebot welches trotz Grundgebühr so gut zu Deinem Telefonierverhalten paßt daß Du ohne größere Verluste einen neuen Vertrag bei einem anderen Anbieter schliessen könntest.
Schöne Grüße,
MecFleih