Gelangweilte Katze

Hallo zusammen,

ich habe da mal eine Frage an euch. Und zwar haben wir eine Katze (seit gut 2 Jahren) eine Hauskatze die auch noch nie draußen war. Die Katze ist die meiste Zeit des Tages alleine, da mein Freund und ich beide berufstätig sind. Wir haben die Katze sehr sehr früh bekommen mit guten 3 Wochen damals hatte ich arber viel Zeit und habe mich auch 6 Wochen lang um die kleine Katze gekümmert :smile:.
Jetzt ist die Katze nur immer gelangweilt, selbst wenn man mit ihr spielen will dann ist die nur halb dabei wenn sie sich überhaupt bewegt. Manchmal wirkt es sogar als wenn sie uns nicht mögen würde, von alleine kommt sie nie schmusen :o/ und legt sich auch nur selten zu uns. Meist zieht sie sich in ein anderes Zimmer zurück und liegt für sich alleine.
Wenn jemand zur Tür reinkommt dann ist sie interessiert und begrüßt uns auch immer mit erhobenem Schwanz und morgens kommt sie auch immer direkt an. Wenn man sich die Katze auf den Arm nimmt dann schnurrt sie auch aber wieso kommt sie nie von alleine an?!?
Dazu kommt noch wenn man den Flur entlang geht dann läuft sie einem oft hitnerher und springt einen an und beißt einem in die Wade… ist meine Katze depressiv oder nur gelangweilit? Haben auch schon überlegt ob wir uns eine zweite Katze zulegen wollen damit sie etwas mehr Beschäftigung hat.

Hallo zusammen,

ich habe da mal eine Frage an euch. Und zwar haben wir eine
Katze (seit gut 2 Jahren) eine Hauskatze die auch noch nie
draußen war. Die Katze ist die meiste Zeit des Tages alleine,
da mein Freund und ich beide berufstätig sind. Wir haben die
Katze sehr sehr früh bekommen mit guten 3 Wochen damals hatte
ich arber viel Zeit und habe mich auch 6 Wochen lang um die
kleine Katze gekümmert :smile:.
Jetzt ist die Katze nur immer gelangweilt, selbst wenn man mit
ihr spielen will dann ist die nur halb dabei wenn sie sich
überhaupt bewegt.
Dazu kommt noch wenn man den Flur entlang geht dann läuft sie
einem oft hitnerher und springt einen an und beißt einem in
die Wade… ist meine Katze depressiv oder nur gelangweilit?
Haben auch schon überlegt ob wir uns eine zweite Katze zulegen
wollen damit sie etwas mehr Beschäftigung hat.

Hallo grizabella,
mal ehrlich, wenn ich eure Katze wäre und so viel alleine sein müsste, würde ich euch auch in die Wade beißen, oder wäre schon längst auf der Flucht. Ich denke ihr solltet tatsächlich eine zweite Katze zu euch nehmen, aber wichtig ist, dass sich die beiden auch verstehen. Andererseits war es wohl auch zu früh die Katze mit 3(!) Wochen von der Mutter zu holen, und sich dann (nur)6 Wochen um das Kleine zu kümmern hat auch nicht gerade zur Sozialisierung beigetragen. Das soll keine Wertung sein, vielleicht ging es von eurer Seite aus nicht anders. Vielleicht habt ihr Glück und eure Katze akzeptiert einen neuen ‚Hausgenossen‘. Ich drücke euch von ganzem Herzen beide Daumen, gübschen

Hallo, also ich kann mich da Gübschen nur anschließen.
Ihr müßt unbedingt eine zweite Katze oder evtl. auch einen kastrierten Kater aus dem Tierheim suchen. Laßt Euch doch am besten von den Tierheim-Mitarbeitern beraten welche Miezi am besten zu Eurem einsamen Kätzchen passen könnte. Dort warten ja nun genug Katzenseelen auf ein neues Zuhause.
Falls Ihr Euch jedoch später mal wieder ein Tier anschaffen wollt: Überlegt doch vorher wie die Tierhaltung auf längere Sicht aussehen soll…! Nicht bös gemeint, knuddelt Eure Katze von mir…!
Und viele Glück bei der Suche nach einem Lebensgefährten!

Grüßchen Motorradmieze u. Ihr kleiner Zoo

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Hallo,

das ist insgesamt eine sehr schwierige Konstellation…eine Katze der langweilig ist zu mehr Abwechslung zu verhelfen, die sich von Menschen kaum motivieren lässt und kein Sozialverhalten in Bezug zu Artgenossen erlernt hat :o/

Die extrem reizarme Ungebung ist nichts für ein einzeln gehaltenes Wohnungstier.
Der Intelligenz und Entwicklung ist eine solche Haltung nicht förderlich.

Ich gehe mal davon aus, dass gesundheitliche Probleme ausgeschlossen sind, weshalb sie sich so zurückzieht…falls nicht ->Tierarzt.
Und ich frage jetzt nicht, warum die Katze so früh von der Mutter wegkam. Es ist aber so, dass Katzenkinder in den ersten 12 Wochen von ihrer Mutter sehr viel beigebracht bekommn inkl. dem sozialen Umgang miteinander. Dementsprechend ist es durchaus möglich, dass ihr derzeitiges Benehmen aus einer Verhaltensstörung resultiert.

Abhilfe könnte hier in der Tat eine Zweitkatze schaffen, die dann aber schon älter und vor allem sehr gut sozialisiert sein sollte, damit sie Überreaktionen der unbedarften Katze nicht gleich übel nimmt und ihr dennoch zeigen kann, wie man sich als Katze zu benehmen hat.

Die andere Möglichkeit wäre einen guten Platz für sie zu finden, wo man mehr Zeit für die Kleine hat.

In beiden Fällen kann es eine ganze Weile dauern, bis Verhaltensänderungen eintreten und je älter die Katze wird, desto geringer wird die Chance, dass sich da überhaupt etwas an ihrem Verhalten ändert.

Dennoch ist es unerlässlich, dass der Katze mehr Reize geboten werden.
Sonst wird sie ja ganz rammdösig…

Wie wird denn die Zeit gestaltet, in der man sich der Katze widmet, wie/womit wird gespielt? Welche Katzenmöbel stehen dabei zur Verfügung?

Gruß
Maja

PS
Damit deutlich wird, dass eine Haltung in extrem reizarmer Umgebung wirklich auch drastische Folgen haben kann:
Hier ist eine Dissertation zum Thema (allerdings gehts da primär um eine Rattenart)
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=969686552&…
evtl mehrmals laden

Reizdeprivationen findet man auch bei Kaspar Hauser Versuchen
http://lexikon.meyers.de/wissen/Kaspar-Hauser-Versuc…