Hallo,
als Hausaufgabe für NWT muss ich die Frage beantworten.
Warum muss man bei der Betrachtung eines einzelnen Sternes
leicht daneben schauen um den Stern besonders scharf zu sehen?
Ist das weil a) im Gelben Fleck die Zapfen besonders dicht stehen
und die Reizübertrag hier von jedem Stäbschen an den Sehnerv erfolgt
und/oder b) im Zentrum des Gelben Flecks der blinde Punkt (Eintritt des Sehnervs) ist?
Bei Goolge hab ich das gefunden:
Die Austrittsstelle des Sehnervs wird als „blinder Fleck“ bezeichnet. Dort fehlen die Sinneszellen. Der fehlende Bildteil wird aber im Gehirn aus der Umgebung ergänzt, so dass wir kein „Loch“ im Gesichtsfeld wahrnehmen.
Danke im Voraus
Lutz
Moin, Lutz,
setze Eintritt = Austritt, dann hast Du die Antwort.
Gruß Ralf
Hallo Lutz !
Warum muss man bei der Betrachtung eines einzelnen Sternes
leicht daneben schauen um den Stern besonders scharf zu sehen?
Es geht dabei nicht darum, den Stern besonders scharf zu sehen, sondern darum, ihn besonders hell (bzw. überhaupt) zu sehen !
Der Grund dafür ist zwar der gelbe Fleck, aber aus genau den gegenteiligen Gründen:
Wenn ich genau auf den Stern schaue, fällt das Abbild ja genau auf den gelben Fleck, der ja das Zentrum des schärfsten sehens ist. Aber: Die Lichtrezeptoren des gelben Flecks sind fast nur Zäpfchen, mit denen man zwar Farben sehen kann, die dafür aber nicht sehr lichtempfindlich sind. Um also einen nur schwach leuchtenden Stern zu sehen, muss ich dafür sorgen, dass dessen Licht auf die lichtempfindlicheren Stäbchen fällt. Zu diesem Zweck schaut man eben knapp am Stern vorbei, so dass das Abbild knapp neben den gelben Fleck fällt. Dass der Stern dann nur in Schwarz/Weiss statt in Farbe zu sehen ist muss halt hingenommen werden, wenn ich ihn dafür wenigstens überhaupt sehe 
mfg
Christof
Aber: Die Lichtrezeptoren des gelben Flecks sind fast nur
Zäpfchen,
Zapfen! Zäpfchen sind für’n A…
(SCNR)