Fax bekommen über Gelbes Branchenbuch-Eintrag, Fax ausgefüllt, verschickt, dann gelesen, dass kostenpflichtig, Auftrag sofort storniert (1 Tag später).
Stornierung kostenpflichtig, da anscheinend erst 36 Stunden später storniert.
Dann Rechnung über Eintrag.
Abzocker-Firma. Tel-Nr. Anruf nicht möglich, Emails kommen zurück.
Firma nicht legal. Was können die erreichen? Was ist, wenn man nicht zahlt?
Danke für Info.
hi,
die Masche ist seit 20 Jahren beliebt und verbreitet, eigentlich schon längst „durch“, aber anscheinend immer wieder einen Versuch wert.
also erstmal locker bleiben
War in 15 Jahren mehrmals Opfer solcher „Branchenbuch“-Attentate, musste aber niemals zahlen, weil es sich wie bei Dir um Abzocke-Firmen handelte.
1.)Wenn die Kostenpflicht nicht auf der ersten Seite erkennbar war sondern im Kleingedruckten versteckt, kann man direkt zur Polizei gehen bzw noch besser einfach ignorieren, das ist der einfachste Fall (Polizei hat kaum Interesse daran)
2.)War die Kostenpflicht erkennbar, wird es schwierieger. Dann sollte man alles tun, um die fristgemässe Kündigung nachzuweisen. Wenn man den sofortigen Widerspruch per Fax, Einschreiben oder durch Zeugen nachweisen kann, wird die Gegenseite, vermutlich eine Scheinfirma, viele Mahnschreiben und Androhungen schicken, aber den letzten Schritt vor Gericht nicht vollziehen - egal was im KLeingedruckten „unterschrieben“ wurde. Der gesamte Vorgang bleibt dann wirkungslos - also kostenlos
Wichtig:
in beiden Fällen hilft ein vorbeugender Widerspruch mit deutlicher Ankündigung von zivil- und strafrechtlichen Schritten für den Fall weiteren erforderlichen Schriftverkehrs ungemein. Das bewahrt vor Drohbriefen irgendwelcher "Anwalts"kanzleien - Standardrepertoire der Abzocker.
In dem beschriebenen Fall handelt um eine Abzocke-Firma, die von den wenigen Prozent gutgläubiger Zahler sehr gut lebt, sonst hätten sie die sofortige Kündigung akzeptiert und bestätigt. Deutlich widerstandsbewehrte „Kunden“ werden nach meiner Erfahrung mangels Erfolgsaussicht nicht weiter belästigt
Im Fall 2.) lohnt es sich aber, den Vertragsinhalt einen Anwalt prüfen zu lassen. Aber erst wenn auf die Ankündigung von zivil- und strafrechtlichen Schritten trotzdem noch freche Antworten kommen. Sonst ist es wahrlich Geldverschwendung
Schorsch
bitte nicht in der Ich-Form antworten