Geld bis Arbeitsbeginn

Hi,

jemand wird am 30. Juli sein Studium beenden und hat glücklicherweise ab dem 1.9. auch eine Arbeitsstelle. Sein erstes Geld wird er dann am 30.9. bekommen. Bis dahin wird er aber seine paar Ersparnisse, von denen er in den letzten 2 Monaten seiner Diplomarbeit gelebt hat, bei Weitem nicht mehr reichen.

Dispo wird er wohl keinen bekommen, oder? Bei Verwandten ist auch nix zu holen. Mit Jobben sieht es derzeit auch sehr sehr schlecht aus, außerdem sind es ja nur 4 Wochen vom Ende seiner DA bis zum Arbeitsbeginn.

Wo kann er sich jetzt aber Geld holen?
Er muss ja auch investieren (Klamotten etc.).

Weiß da jemand Rat?
Bank, Ämter? Gibt es da was?

Gruß und Danke!!

Er könnte ggf. Arbeitslosengeld II bei der zuständigen ARGE bzw. Kommune beantragen, falls Hilfebedürtigkeit vorliegt, d.h. er kann seinen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln nicht sichern.

Hallo,

wie wäre es für diesen jemand zu arbeiten? Z.B. ASB (eigene Erfahrung) und ähnliche suchen immer wieder - auch für kurze Zeit - Leute. Wo liegt denn immer das Problem? Warum muss man sich immer alles vom Staat holen?

Verständnislose Grüße
Jessica

Hallo,

also blauäugig würde ich mich nicht nennen. Mir ist auch nicht immer alles zugeflogen gekommen. Den ASB interessiert es eher wenig, ob jemand beim Bund war oder Zivi abgeleistet hat.
Ich habe nur die Erfahrung gemacht: wenn man wirklich etwas tun will, dann geht es auch. Man nehme sich 2 400€-Jobs und ruckzuck steht man auch für diesen einen Monat auf eigenen Beinen.

Und die Wirtschaftskrise gibt es, ja, aber die muss zurzeit leider für alles herhalten. Und dass es mit dem Job nach dem Studium geklappt hat beweist ja schon, dass man sich bei der Arbeitssuche doch nicht sooo blöd anstellt. Dann geht das auch für einen Monat.

Eine Frechheit, dass sich andere ohne Ende um Arbeit bemühen und ums Überleben kämpfen und so jemand bekommt aus reiner Unlust (wenn Du mir Blauäugigkeit unterstellst sag ich das mal so ganz direkt) sein Leben über Steuergelder bezahlt.

Aber ich weiß: meine ganzen Argumente werden sowieso nur kopfschüttelnd abgewiesen.

Grüße
Jessica

Hallo,

toll gemacht! Wenn Du soviel Zeit hast anderen Frust zu unterstellen kann man sich auch einen Job suchen :smile: Ich stigmatisiere hier gar nichts, ich erzähl nur meine Erfahrungen und versuche Tipps zu geben - aber wohl nicht das, was man hier gerne hört habe ich das Gefühl.
Ich habe schon alle möglichen Jobs gemacht und brauche mir von Dir garantiert auch nicht sowas anhören wie „geh doch lieber zum ASB arbeiten“. Mittlerweile habe ich einen guten Job, hart erarbeitet und noch nie vom Staat abhängig. Das sollten andere auch mal versuchen, leider ist das Ausnutzen der Staatskasse offensichtlich viel einfacher…
Zudem finde ich schade die Arbeit beim ASB herabzuwerten. Die Arbeit mit Behinderten gehört zu den sinnvollsten die man tun kann. Außerdem war ASB nur ein Beispiel. Schade, dass solche Anregungen nur Auslöser zu Frechheiten werden als sinnvoll genutzt.

Grüße
Jessica

kleine Ergänzung off topic
Achtung, sarkastisch aber manchmal wahr: oh, sorry, dass ich einem Akademiker überhaupt sowas wie einen 400€ Job oder ASB vorschlage - er ist ja zu höerem berufen und muss solche „niederen“ Arbeiten nicht mehr machen, da bedient man sich lieber aus der Staatskasse.

Bravo sag ich nur, das ist Deutschlands Zukunft.

liebe Jessica,

spätestens mit deinen letzten Äußerungen hast du dich selbst disqualifiziert. Nicht nur mir aufgrund meines Bildungsgrades Arroganz zu unterstellen, jetzt bin ich auch noch behindertenfeindlich.

du hast in einer deiner ersten Antworten mal anklingen lassen, dass du einen Mann hast, sag ihm bitte mein Beileid!

Gruß
Alex