Hallo Finanzer,
abgesehen von einer ordentlichen Rendite: woran muss ich noch denken, wenn ich für ein frischgeborenes langfristig Geld anlegen will? Hier ein paar Probleme kurz angerissen:
Kann ich auf seinen Namen ein Fond anlegen (Problem steuerliche Behandlung)?
Wie kann ich verhindern, dass das Kind an das Geld kommt, wenn es auf die schiefe Bahn geraten ist?
Was sind die Mindestsummen im Aktienfondsparen?
Vielen Dank für die Antworten, gerne auch zu einzelnen Fragen sagt
Andreas
Hallo Andreas!
Ich finde es sehr gut, dass Du Dir Gedanken über die Rente Deines Kindes machst. Das machen leider noch zu wenige Menschen!
Du kannst für Dein Kind alles abschliessen was Du willst!!
Normalerweise ist es so, dass Du nach heutiger Rechtssprechung keine Verträge für Dein Kind abschliessen darfst, die sein 18. Lj. übersteigen. Da das Kind dann selber entscheiden kann ob es diesen Vertrag weiterführen will oder nicht. Du darfst sozusagen nicht über ausgaben entscheiden die Dein Kind ab 18. an der Backe hat.
Aber die Praxis sieht anders aus.
Aus rechtlichen Gründen musst Du dann der Versicherungsnehmer sein. Der der die Beiträge zahlt z.B.! Die versicherte Person ist dann Dein Kind.
Wenn Du es umgehen willst, das Dein Kind Geld bekommt wenn es auf der Schiefen Bahn ist, dann gibt es einige Dinge die Du tun kannst.
Um eine gute Rendite zu erziehlen solltest Du einen Vertrag über 30 Jahre für Dein Kind abschliessen. Bis dahin wirst Du ja sehen, ob es auf die schiefe Bahn geraten ist. Somit kann sich Dein Kind mit 30 ein Haus kaufen oder der gleichen mit dem Geld machen!
Aus dieser Sicht, sind diese Probleme nicht mher relevant.
Die Auswahl der Produkte ist breit gefächert.
Ich bin unabhängiger Makler und kann dir Gesellschaften gegenüberstellen und genau nach Deinen Berürfnissen passende Anlage formen auswählen.
Willst Du ratierlich zahlen oder eine Einmalig Summe investieren?
Ich stehe Dir gerne, unter den Kontaktdaten in meiner Visitenkarte, zu Verfügung.
Lg
Björn Bause
Versicherungsvertrag nicht das richtige
Hallo,
Du brauchst keinen *Versicherungsvertrag*, um Geld für ein Kind (oder für Dich Selbst) anzulegen. Mit einem Versicherungsvertrag bist Du Jahrelang gebunden - oder Du kündigst irgendwann mit Verlust. Der Zweck einer Versicherung ist es, R i s i k e n abzusichern ---- und nicht Geld gewinnbringend anzulegen! Von einem Versicherungmakler brauchst Du vielleicht eine Invaliditätsversicherung für Dein Kind, um das Risiko abzusichern, aber mit Sicherheit braucht keiner eine Versicherungspolicie, um Geld anlegen zu können
Mein Rat: das Geld einfach auf ein Sparkonto, usw. sparen - oder in Aktienfonds investieren, wenn Deine Risikobereitschaft hoch genug ist. Du bleibst flexibel und kannst jederzeit das Geld umschichten bzw. besser anlegen, sollten z.B. die Zinsen steigen oder was auch immer.
Viel Glück
Gruß
Sarah
Hallo,
Sarah hat vollkommen recht - als Geldanlage ist ein
Versicherungsvertrag absolut rausgeworfenes Geld.
Siehst du dir Renditen der schon länger laufenden Verträge an, wird
dir schlecht. Liegt grade mal eben über Inflationsniveau.
Die einzigen, die daran gut verdienen, sind die Versicherungen und
die vermittelnden Makler. Die Makler bekommen eine sehr gute
Provision, die du in den ersten Jahren mit deinen Prämien erst einmal
einzahlen musst, sprich erarbeiten.
Wenn du mit Versicherungen Geld verdienen willst, dann nimm die
andere Seite. Heisst du kaufst Aktien. Da wird das schwererarbeitete
Geld der Anleger grosszügig ausgeschüttet. Wie z.B. bei Allianz mit
14%.
Nur die „Dummen“ (war ich auch dabei) legen ihr Geld auf der falschen
Seite an.
Eigentlich dürfte ich so etwas gar nicht sagen. Wenn das alle
beherzigen, sinkt natürlich die Rendite (für die Aktionäre)
Geldanlage immer gut verteilt. Sparbuch ist ebenfalls grundverkehrt.
Höchstens für die Ansparsumme, um dann mit einem größeren Betrag
günstiger Anlegen zu können.
Gruss
T-Bird
Liebe Sarah
lieber T-Bird!
Die Aussage das Geld auf ein Sparkonto zulegen oder gar noch ein Sparbuch ist die dengbar schlechteste Idee. Denn die Zinsen die Ihr dort erhaltet, reichen ja nicht einmal um die Inflation auszugleichen.
Des weiteren, wenn ich nicht langfristig Spare, dann kann ich auch nicht den gewünschten Zins erreichen bzw. das Kapital. Hätten unsere Eltern bei der Geburt für uns etwas langfristiges Abgeschlossen, dann würde es Deutschland mit sicherheit besser gehen. Aber ist ein anderes Thema. Und wenn man für die Rente sparen will, warum sollte man den Vertrag vorher kündigen.
Mal abgesehen von der Provision. Glaubst Du etwa der Mensch der Dir Aktien verkauft bekommt keine Provision oder der Berater in der Bank? Also diese Provisionsdebatten sind echt daneben. Oder Arbeitst Du umsonst?
Aber mit Sicherheit habt Ihr Recht, das Versicherungsunternehmen in der heutigen Zeit nicht mehr die Renditen ausschütten wie es früher mal war.
Deshalb sollte man sich auch nicht auf deutsche Gesellschaften einlassen. Dies würde jetzt zu weit führen, zu erklären. Es gibt Gesellschaften die auch hier in Deutschland tätig sind und von der Rendite unschlagbar sind. (Im Vergleich zu Deutschen Gesellschaften)
Diese Gesellschafen sind um ein vielfaches größer als Die Allianz z.b. und haben eine große Finanzstärke.
Mein lieber Andreas, auch wenn ich Dir hier nur einen Rat geben kann. Bitte sein im Interesse Deines Kindes so umsichtig und wähle ein gutes Produkt.
Hierbei stehe ich Dir gerne zur Verfügung.
Lg
Björn Bause
Hallo,
ich habe für meine Kinder ein Depot eröffnet und spare dort auf verschiedene Fonds.
Ich bin der Meinung das ist das Beste.
Mit 18 gehört Ihnen das Depot und sie können machen was sie wollen und brauchen nicht noch mehr erwarten.
Ich werde zur rechten Zeit ihnen mitteilen, dass dies später ihr Geld ist und sie nicht auf mehr hoffen brauchen.
Damit müssen sie dann aufkommen.
Aus SIcht von 18 Jahren sind mir Fonds die beste Wahl auch wenn etwas Risiko dabei ist.
Gruss Andi
Gruss Andi
Lieber Björn,
lieber T-Bird!
Die Aussage das Geld auf ein Sparkonto zulegen oder gar noch
ein Sparbuch ist die dengbar schlechteste Idee.
Da hast du vollkommen recht. Ich meinte damit auch nur vorübergehend,
um eine etwas größere Summe anzusparen. Also einige Monate. Mit 100 EUR
kannst du schlecht in einen Fonds investieren oder Aktien kaufen.
Natürlich gibt es auch Anlagen, die mit recht kleinen monatlichen
Summen aufgebaut werden können.
Gruss
T-Bird
Hi T-Bird!
Ok…dann bin ich ja beruhigt!
Dennoch kann man auch mit kleinen monatlichen Zahlungen (100 €)die vollen Vorteile eines Aktienfonds mitnehmen.
Mal nebenbei…was glaubst Du bringt mehr Rendite? Wenn ich 18.000 € auf einmal investiere oder die 18.000 € monatlich in Raten zu 50€ auf 30 Jahre verteile. Und das bei genau dam selben Produkt.
Lieben Gruß
Björn Bause
zunächst danke, aber…
Liebe Leute,
da habe ich ja eine Diskussion losgetreten. Eigentlich bin ich mir über die Art der Anlage schon im klaren - ganz in Eurem Sinne. Aber mir ging es eben um die Sonderfragen. Wenn ich das Geld auf meinen Namen spare, welche Nachteile könnte das haben usf.
Hat dazu jemand Ideen?
Grüße und Dank,
Andreas
Hallo,
ein Nachteil könnte der Sparer-Freibetrag sein, wenn Du Deinen schon ausgenützt hast.
Würde mir jetzt nicht so viele Gedanken machen was später sein wird, das kannst Du eh nicht zu 100% kontrollieren.
Spar jetzt was für Deine Kinder und Du tust Dir später leichter, so sehe ich das.
Gruss Andi
Hallo Andreas,
da ich auch Vater bin, hab ich mich mit dem Thema auch schon beschäftigt.
Fondssparen ist sicherlich eine gute und vor allem sehr flexible Möglichkeit (im Gegensatz zu langfistigen Versicherungs- oder Sparverträgen). Aber bei dieser Kapitalanlage gilt: Risiko ist vorhanden, deshalb streuen und Gewinne sichern.
Kann ich auf seinen Namen ein Fond anlegen (Problem
steuerliche Behandlung)?
Du kannst bei jeder (Direkt-)Bank ein Minderjährigendepot für Dein Kind einrichten. Dein Kind hat, auch wenn es minderjährig ist, seinen eigenen Sparerfreibetrag. Du (und die Mutter) fungieren lediglich als gesetzliche Vertreter bis zur Volljährigkeit. Dann hat das Kind volle Verfügung über die angesparten Summen.
Wie kann ich verhindern, dass das Kind an das Geld kommt, wenn
es auf die schiefe Bahn geraten ist?
Nach obigem Modell geht das nicht. Falls Du die Kontrolle haben willst, musst Du das Geld auf ein eigenes Konto ansparen, mit allen Nachteilen hinsichtlich Sparerfreibetrag. Die Möglichkeit einen Treuhänder einzusetzen, lasse ich mal wegen der Kosten außert 8.
Was sind die Mindestsummen im Aktienfondsparen?
Bgeinnt schon, so weit ich weiß, bei 25 Euronen pro Quartal bei z.B. S-Broker (soll keine Empfehlung sein!
Du kannst bei verschiedenen Direktbanken auch Anparpläne in Indexzertifikaten und Aktien einrichten.
Empfehlenswert ist auch ein kostenloses Depot bei der Bundesschuldenverwaltung und dort in Bundeswertpapieren zu sparen.
Wichtig ist bei allem nur, so früh wie möglich mit dem Sparen zu beginnen und zu hoffen, dass wir keinen großen Weltwirtschaft-Crash bekommen 
Gruß bobesch