warum Verluste so doof sind
des Geldablfusses etc.) gehören ohne Zweifel hier her! Mich
stimme es bedenklich, wenn diesem Effekt tendenziel positive
Wirkungen im Anlageergebnis zugeschrieben werden.
Hallo Achim,
erstmal kann man das ja positiv sehen: Ich denke also bin ich… 
Aber Bedenken können zu Magengeschwüren und schlechter Laune führen, deswegen sollte man sie versuchen zu besprechen.
Wo kommt die Argumentation zum coe her?
Aus meiner Sicht eigentlich aus der Frage: Spare ich auf dem Sparbuch oder in einen Fondssparplan (wird auch gerne für die Fondsgebundene LV „mißbraucht“).
Dass beim Fondssparen langfristig gute Chancen bestehen mehr zu verdienen, als mit dem Sparbuch von der Oma ihrer Sparkasse, zeigen reale Zahlen verschiedener Sparpläne aus der Vergangenheit, wenn die Laufzeit lange genug ist. Je länger die Laufzeit, desto niedriger die Ausfälle.
So hat z.B. der sparer in einen Deutschen Aktienfonds (am DAX orientiert), der im Februar 2000 begonnen hat, bis heute Geld verdient.
(Bsp: Metzler Aktien Deutschland, 100,- mtl von 02.2000 bis 02.2008, 5% Ausgabeaufschlag, Gesamteinzahlung 9.600,- euro, Auszahlung am 28.2.08: 11.991,- euro).
Das ist auf jeden Fall mehr als beim Sparbuch. Der Anleger eines Einmalbetrages zum gleichen Zeitpunkt wartet immernoch auf seinen Einstiegskurs.
Natürlich kommt dann vom Anleger immer die Frage: Aber Aktien sind doch so riskant. Mit dem oben genannten Beispiel lässt sich belegen, dass ein Sparplan aufgrund des coe weniger riskant ist als eine Einmalanalge. Durch die Durchschnittsbildung des Kaufpreises bin ich einfach nach Verlustphasen früher wieder in der Gewinnzone.
Dieses Instrument lässt sich natürlich auch zur Risikominimierung bei Einmalanlagen nutzen. Z.B. indem ich meine Anlagebetrag in einen Geldmarktfonds investiere und daraus einen Sparplan bediene.
Das bedeutet natürlich nicht, dass damit IMMER bessere Anlageergebnisse erzielt werden. In langen Aufwärtsphasen wie z.B. zwischen 2003 und 2007 ist die Einmalanlage besser. Aber immer auch riskanter.
Also lässt sich schon allgemein sagen, dass der coe dazu geeignet ist, das Risiko einer Anlage zu senken.
Was die einfache Mathematik nicht berücksichtigt ist die unterschiedliche Auswirkungen von Verlusten und Gewinnen gleichen Betrages auf den Anlageerfolg:
10.000 euro angelegt. 50% Verlust erlitten. Restbetrag 5.000,-.
Hiermit wieder 50% Gewinn erzielt: Anlagesumme 7.500,- . Fehlen mir 25%! (Funktioniert auch, wenn erst 50% Gewinn und dann 50% Verlust).
Vor diesem Hintergrund scheint mir die Wahrscheinlichkeit langfristig erfolgreich anzulegen bei sinnvoller Risikobegrenzung höher, als einfach nur kaufen und durchhalten. Habe dies aber nicht wissenschaftlich untersucht. 
Gruß vom Money-Schorsch