Geld für Kind wie anlegen?

hallo,
bei interesse kann ich dir ein angebot vermitteln und zwar ist das ein fond hinter dem die aktive vermögensverwaltung der größten bank deutschlands steht, handelt ca. 70% der deutschen börse,das geld wird zur hälfte im geldmarkt,rentenmarkt angelegt, das ergibt die sicherheit, mit der zweiten hälfte wird das geld in den handel von aktien investiert.
in deinem beispiel 12000,- ergibt nach 10J ca. 29500,- oder nach 15J
47.620,-
mfg
g.gerum

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Zu Deiner Frage: Ich
denke, wenn man sich für Aktien einzelner Unternehmen
entscheide, muss ich doch gute Markt- und Branchenkenntnisse
haben, und die habe ich einfach nicht. Mir ist schon klar,
dass z.B. Fonds aus Aktien bestehen und es da natürlich auch
Risiken gibt. Aber da gibt es noch einen Fondsverwalter, der
sich (hoffentlich) auskennt (und sich das auch bezahlen
lässt).

Hallo Lia,

es gibt gute Gründe, warum man (bzw. Frau) als Kleinanlger, und das sind wir alle, die nicht im Millionenbereich anlegen, für strategische Anlagen lieber in Fonds als in Einzelaktien investieren sollten.
Hintergrund:
Für den Erfolg einer Anlage ist einerseits die Rendite, andererseits das Risiko verantwortlich. Es gilt als erwiesen, das die Streuung über verschiedene Werte das Risiko senkt und die Rendite zumindest nicht verschlechtert.

Betrachten wir das mal im Beispiel:
Wenn Du den von Dir genannten Betrag in Einzelaktien investieren möchtest wirst Du schnell feststellen, dass die Anzahl an verschiedenen Aktien nicht sehr hoch sein wird. Verliert dann eines dieser Unternehmen aufgrund unvorhergesehener Ereignisse sehr stark an Wert, hast Du ein hohes Verlustrisiko.
Hohe Verluste sind aber besonders schlimm, denn 50% Verlust lassen sich leider nicht mit 50% Gewinn wieder ausgleichen (100 -50% = 50. 50+50%= 75! klar?). Also wiegt das Risiko viel schwerer als die Gewinnchance.

Bei einer langen Laufzeit grundsätzlich in Aktienmärkte zu investieren, scheint mir für den größeren Teil des Betrages sinnvoll. Dann würde ich aber breit streuen über möglichst viele Regionen, Stile und Themen.
Außerdem würde ich eine Reserve im sicheren Bereich, z.B. Tagesgeld oder Immobilienfonds lassen. Damit nicht z.B, der Führerschein in Gefahr ist, falls zum 18. Geburtstag des Kindes die Börsen gerade mal wieder eine Auszeit nehmen… .

Ach ja, und irgendwelche „Gehimtipps“ die andere Damen schon glücklich gemacht haben sollen würde ich extrem skeptisch prüfen. Die Naturgesetze der Kapitalanlage (Rendite Risiko) gelten immer und überall!

Viel Erfolg wünscht der Money-Schorsch

warum Verluste so doof sind

des Geldablfusses etc.) gehören ohne Zweifel hier her! Mich
stimme es bedenklich, wenn diesem Effekt tendenziel positive
Wirkungen im Anlageergebnis zugeschrieben werden.

Hallo Achim,

erstmal kann man das ja positiv sehen: Ich denke also bin ich… :wink:
Aber Bedenken können zu Magengeschwüren und schlechter Laune führen, deswegen sollte man sie versuchen zu besprechen.

Wo kommt die Argumentation zum coe her?
Aus meiner Sicht eigentlich aus der Frage: Spare ich auf dem Sparbuch oder in einen Fondssparplan (wird auch gerne für die Fondsgebundene LV „mißbraucht“).
Dass beim Fondssparen langfristig gute Chancen bestehen mehr zu verdienen, als mit dem Sparbuch von der Oma ihrer Sparkasse, zeigen reale Zahlen verschiedener Sparpläne aus der Vergangenheit, wenn die Laufzeit lange genug ist. Je länger die Laufzeit, desto niedriger die Ausfälle.
So hat z.B. der sparer in einen Deutschen Aktienfonds (am DAX orientiert), der im Februar 2000 begonnen hat, bis heute Geld verdient.
(Bsp: Metzler Aktien Deutschland, 100,- mtl von 02.2000 bis 02.2008, 5% Ausgabeaufschlag, Gesamteinzahlung 9.600,- euro, Auszahlung am 28.2.08: 11.991,- euro).
Das ist auf jeden Fall mehr als beim Sparbuch. Der Anleger eines Einmalbetrages zum gleichen Zeitpunkt wartet immernoch auf seinen Einstiegskurs.

Natürlich kommt dann vom Anleger immer die Frage: Aber Aktien sind doch so riskant. Mit dem oben genannten Beispiel lässt sich belegen, dass ein Sparplan aufgrund des coe weniger riskant ist als eine Einmalanalge. Durch die Durchschnittsbildung des Kaufpreises bin ich einfach nach Verlustphasen früher wieder in der Gewinnzone.

Dieses Instrument lässt sich natürlich auch zur Risikominimierung bei Einmalanlagen nutzen. Z.B. indem ich meine Anlagebetrag in einen Geldmarktfonds investiere und daraus einen Sparplan bediene.

Das bedeutet natürlich nicht, dass damit IMMER bessere Anlageergebnisse erzielt werden. In langen Aufwärtsphasen wie z.B. zwischen 2003 und 2007 ist die Einmalanlage besser. Aber immer auch riskanter.
Also lässt sich schon allgemein sagen, dass der coe dazu geeignet ist, das Risiko einer Anlage zu senken.

Was die einfache Mathematik nicht berücksichtigt ist die unterschiedliche Auswirkungen von Verlusten und Gewinnen gleichen Betrages auf den Anlageerfolg:
10.000 euro angelegt. 50% Verlust erlitten. Restbetrag 5.000,-.
Hiermit wieder 50% Gewinn erzielt: Anlagesumme 7.500,- . Fehlen mir 25%! (Funktioniert auch, wenn erst 50% Gewinn und dann 50% Verlust).

Vor diesem Hintergrund scheint mir die Wahrscheinlichkeit langfristig erfolgreich anzulegen bei sinnvoller Risikobegrenzung höher, als einfach nur kaufen und durchhalten. Habe dies aber nicht wissenschaftlich untersucht. :wink:

Gruß vom Money-Schorsch

hallo,
bei interesse kann ich dir ein angebot vermitteln und zwar ist
das ein fond hinter dem die aktive vermögensverwaltung der
größten bank deutschlands steht, handelt ca. 70% der deutschen
börse,das geld wird zur hälfte im geldmarkt,rentenmarkt
angelegt, das ergibt die sicherheit, mit der zweiten hälfte
wird das geld in den handel von aktien investiert.
in deinem beispiel 12000,- ergibt nach 10J ca. 29500,- oder
nach 15J
47.620,-
mfg
g.gerum

Hallo,
wie kannst du 15 Jahre vorher wissen das nach einem Invest von 12000€ in Renten, Geldmarkt und Aktien 47620 € rauskommen? Würde eine Rendite von ca.9,6% sein.
Wäre schön wenn du mir mal deine Kristallkugel ausleihen könntest.
Ich würd mal sagen: Finger weg von solch unseriösen Angeboten !

handelt ca. 70% der deutschen
börse

Also würde ein Grossteil in die Aktie der deutschen Börse investiert (DEUTSCHE BÖRSE AG WKN:581005) ??

Gruss
Uwe

Hallo Lia,

zunächst würde ich das Geld auf einem guten Tagesgeldkonto
zwischenparken. (Verfügbarkeit)

Dann würde ich bei der http://www.Deutsche-Finanzagentur.DE
ein kostenloses Konto eröffnen und einen
Lastschrift-Dauerauftrag einrichten.
Damit würde ich jeden Monat Bundesobligationen (derzeit Serie
151, nominal 4,25 %, heute effektiv 3,45 %) im Nennwert von
100,-- EUR kaufen. (Sicherheit)

Gleichzeitig würde ich über einen freien Fondsvermittler, z.
B. http://www.AAV-Fondsvermittlung.DE, bei einer Fondsbank, z.
B. http://www.EBaSe.com, ein Depot eröffnen.
Per Lastschrift-Dauerauftrag würde ich dann monatlich Anteile
eines europäischen Index-Aktienfonds, z. B. PF (LUX) - Europe
Index - R, ISIN: LU 013 073 171 3, im Wert von 50,-- EUR
erwerben. (Rendite)
Das Depot kostet zwar 23,90 EUR im Jahr, dafür ersparst Du
euch den Ausgabeaufschlag von 30,-- EUR im Jahr.

Viel Freude mit Deinem Zwerg und viel Erfolg bei eurer
Vermögensbildung!

Gruß Fritz

hallo,
bei interesse kann ich dir ein angebot vermitteln und zwar ist
das ein fond hinter dem die aktive vermögensverwaltung der
größten bank deutschlands steht, handelt ca. 70% der deutschen
börse,das geld wird zur hälfte im geldmarkt,rentenmarkt
angelegt, das ergibt die sicherheit, mit der zweiten hälfte
wird das geld in den handel von aktien investiert.
in deinem beispiel 12000,- ergibt nach 10J ca. 29500,- oder
nach 15J
47.620,-
mfg
g.gerum

Hallo gaby gerum,

na, immer noch auf Kundenfang?
Respekt: 9,4% bzw. 9,6% das ist schon was,- und das garantiert, denke ich.

Kannst Du mir einen vernünftigen Grund nennen, warum sich Lia diesen Mist ans Bein binden sollte?
Bin gespannt!

Gruß Fritz

Hallo Lia,
habe mir die gesamten Artikel zu Deiner Frage angeschaut,sehr interessant mit zum Teil sehr guten Ratschlägen (war Uwe,glaube ich), zum Teil aber auch großer Mist dabei (G.Gerum z.B.,bitte nicht böse sein !).
Ob ich helfen kann, weiß ich nicht, aber einen kleinen Denkanstoß möchte ich auch geben.
Die „normalen“ Hausbanken helfen Dir nicht wirklich, verkaufen in der Regel „ihre“ Papiere, eine neutrale Beratung habe ich dort bis heute (bin 53 Jahre alt) selten erfahren.
Tagesgeldkonten sind heute auch schon relativ lukrativ, allerdings muss man die Bank öfters wechseln und immer im Auge behalten.
Generell muss man leider die „Bankenphrase“ aussprechen, die da heisst, je höher die Rendite, umso höher das Risiko.
Aber es gibt auch Geldanlagen mit Garantien.
Wäre z.B. in Deinem Fall eine Geldanlage mit 8 % garantierten Zinsen, notariell abgesichert, einer Laufzeit von 5 Jahren und mit jährlicher Zinsauszahlung eine Alternative ?
Dann würde ich Dir folgenden Link empfehlen http://www.s-i-group.com und dort unter Festgeld nachschauen.
Bei Interesse kannst Du Dir dort gerne nähere Informationen holen.

Gruß Karlo

@Mod: Bitte die Werbung löschen…
…erst recht für so eine gelinde gesagt windige Sache:

http://www.s-i-group.com und dort unter Festgeld nachschauen.