ich habe vor kurzem 21000 € geerbt, ich würde das Geld gerne anlegen, weiss aber absolut nicht an wenn ich mich wenden soll!?!
Eventuell habe ich vor die nächsten paar Jahre mir ein Haus zu kaufen, daher sollte die Anlage entweder bei Bedarf schnell auflösbar sein, oder irgendwie mit der Finanzierung des Hauses verechenbar sein. Ist sowas prinzipiell möglich?
Und die Anlage sollte sehr sicher sein, ich bin keine Risikofreudiger Mensch
Würde mich freuen wenn ich hier ein paar kurze Tipps/Infos/Anregungen usw. bekommen würde.
Geldmarktfonds stellen eine interesssante Anlagevariante dar.
Das Geld ist unendlich angelegt, bleibt aber dennoch täglich, auch in Teilbeträgen, verfügbar.
Es ist eine sehr sichere Anlageform und erwirtschaftet z. Zt. ca. 3,20 Prozent.
Geldmarktfonds stellen eine interesssante Anlagevariante dar.
Das Geld ist unendlich angelegt, bleibt aber dennoch täglich,
auch in Teilbeträgen, verfügbar.
Es ist eine sehr sichere Anlageform und erwirtschaftet z. Zt.
ca. 3,20 Prozent.
Hallo Thilo,
Hausaufgaben nicht gemacht, oder was ?! Als Finanzberater solltest
Du wissen, das man nur solche Geldmarktfonds empfehlen kann, die
keinen Ausgabeaufschlag verlangen, sonst knabbert dieser an der
ohnehin eher schwachen Rendite.
A pro pos schwache Rendite…3,20 % ist sehr schwach, ich würde
auf´m Girokonto der Diba (0180/2445588) ab dem ersten Euro schon
3 % bekommen…so ich denn ein Konto bei denen hätte.
So, nun geb ich mal den Finanzberater, aber nur in eigener Sache,
das heisst, ich schreibe mal was *ich* machen würde:
Fremdwährungskonto z.B. in südafrikanischen Rand, z.B. bei Patagon
(0180/3531000), bringt ab 2500 EUR satte 10 %, ist natürlich sehr
spekulativ…wie getippert: keine Empfehlung, würde ich machen !
der UniMoneyMarket:EURO (WKN: 974033) kostet keinen Ausgabekostenaufschlag.
Hinsichtlich der Sicherheit, muss man wissen, dass ein Investmentfonds als Sondervermögen durch das KAGG besonderen Schutz geniesst.
Einlagen bei evtl. exotischen ausländischen Banken sind u.U. nicht durch den Einlagensicherungsfonds in ausreichender Höhe geschützt.
Die Anlage in ZAR entspricht aufgrund der Risikostruktur nicht unbedingt der geforderten „sicheren, verfügbaren“ Anlageform.
es gibt noch die Möglichkeit der Bundeswertpapiere (Bundesschatzbriefe, Bundesobligationen). Sie bringen zwar auch nicht die Welt ein (Obligationen z.Zt. 3,7 %), aber Du zahlst keine Gebühren und kannst sie jederzeit verkaufen. Du kannst Dein Konto auch übers Internet verwalten. Weitere Informationen findest Du bei www.bwvonline.de
Tagesgeld ist zwar eine sichere und schnell verfügbare Anlage, in Anbetracht des derzeit niedrigen Zinsniveaus bekommst Du darauf allerdings auch nicht mehr als einen Ausgleich der Inflationsrate. Der bisherige Spitzenreiter unter den Tagesgeldkonten (DIBA) hat seinen bisherigen Zins von 4% inzwischen auf 3,5% gesenkt.
das heisst, ich schreibe mal was *ich* machen würde:
Fremdwährungskonto z.B. in südafrikanischen Rand, z.B. bei
Patagon
(0180/3531000), bringt ab 2500 EUR satte 10 %, ist natürlich
sehr
spekulativ…wie getippert: keine Empfehlung, würde ich machen
!
der UniMoneyMarket:EURO (WKN: 974033) kostet keinen
Ausgabekostenaufschlag.
Hinsichtlich der Sicherheit, muss man wissen, dass ein
Investmentfonds als Sondervermögen durch das KAGG besonderen
Schutz geniesst.
Stimmt…
Einlagen bei evtl. exotischen ausländischen Banken sind u.U.
nicht durch den Einlagensicherungsfonds in ausreichender Höhe
geschützt.
Stimmt auch…
Die Anlage in ZAR entspricht aufgrund der Risikostruktur nicht
unbedingt der geforderten „sicheren, verfügbaren“ Anlageform.
Sicher ist die Anlage nicht, aber täglich verfügbar…
Um das, was Ivo schon anmerkte, etwas auszuführen: Am Bankenmarkt werden Anlagen derzeit zu etwa 3,2 % gehandelt. Wenn die Diba 3,5 % Habenzinsen zahlt, legt sie aus eigener Tasche noch etwas drauf. Vor einiger Zeit hat eine „Bank“ namens first-e mit Zinsen von um die 6% gelockt, die letztlich aus dem Marketingetat bezahlt wurden. Nichts anderes ist bei der Diba der Fall. Das kann man toll finden und sich als Kunde auf den Köder stürzen, man kann es aber auch lassen. Wer die Zeit hat, für 0,2%-Punkte im quartalsweisen Rhythmus von Bank zu Bank zu bewegen, kann das natürlich machen.
Es sei aber erwähnt, daß sich die Arbitragegewinne, um sie mal so zu nennen, in Grenzen halten. Bei Deinen 21.000 Euro beläuft sich die Differenz pro Jahr auf rd. 70 Euro. Nun solltest Du Dir überlegen, was Dir Deine Freizeit wert ist und Dich dann entscheiden, ob Du dem nächsten Lockangebot der Bank XY wieder hinterher rennen willst, inkl. des Aufenthaltes bei der Post etc.