Geld legal nach Liechtenstein?

Mich interessiert mal, wieweit es sinnvoll ist, Geld in Liechtenstein anzulegen.

Hintergrund ist folgender: Ich bin selbständig (GbR) und habe das Risiko, im Falle einer Firmenpleite diverse Miet- und Arbeitsverträge (zB. 10-jähriger Gebäude-Mietvertrag für die Firma) weiter bedienen zu müssen. Selbst der Wechsel in eine GmbH würde mich nicht aus dem Risiko entlassen (Soll hier auch nicht thematisiert werden).

Ich möchte nun wissen, ob ich nicht dem Finanzamt gegenüber legal Geld in Liechtenstein anlegen kann, es auch versteuere, aber dieses hier (zB. bei der Schufa) nicht als „Haben“ erscheint, denn ich muß ja im schlimmsten Fall noch von irgend etwas leben können.

Team: E-Mail-Adresse aktualisiert

Ich möchte nun wissen, ob ich nicht dem Finanzamt gegenüber
legal Geld in Liechtenstein anlegen kann, es auch versteuere,
aber dieses hier (zB. bei der Schufa) nicht als „Haben“
erscheint, denn ich muß ja im schlimmsten Fall noch von irgend
etwas leben können.

Du willst also nicht das Finanzamt sondern bei einer Pleite deine Gläubiger bescheißen?
Keine Sorge, für den Lebensunterhalt sorgt im schlimmsten Fall Hartz IV. Das ist zwar nicht viel, aber im Zweifel immer noch besser als ein Strafverfahren mit ungewissem Ausgang am Hals zu haben. Denn dein Vorhaben wird rauskommen, da verlass dich drauf.

Hallo Christian,

Mich interessiert mal, wieweit es sinnvoll ist, Geld in
Liechtenstein anzulegen.

Warum denn gerade Lichtenstein ? Weil es letztens in den Medien war ? Im Prinzip ging die Schweiz doch auch. Davon aber mal ganz abgesehen, denn:

Ich möchte nun wissen, ob ich nicht dem Finanzamt gegenüber
legal Geld in Liechtenstein anlegen kann, es auch versteuere,
aber dieses hier (zB. bei der Schufa) nicht als „Haben“
erscheint, denn ich muß ja im schlimmsten Fall noch von irgend
etwas leben können.

Natürlich kann man auch legal Geld in Lichtenstein anlegen. Das gleiche gilt wie gesagt auch für die Schweiz, Dubai oder Irland. Allerdings, und das solltest Du bedenken, wird dies Dein „Problem“ nicht wirklich lösen.

Einzelunternehmer mit persönlicher „Vollhaftungsfunktion“ gehen nicht selten dazu über, Vermögen zu übertragen. Da wird dann mal schnell das Eigenheim der Ehefrau übertragen bzw. den Kindern. Oder aber, es werden liquide Mittel übertragen. Allerdings gibt es hierzu bestimmte Dinge zu beachten. Außerdem ergeben sich nicht selten „andere Gefahren“. Der einfache Transfer ins Ausland wird Dich auf jeden Fall nicht schützen.

VG
Sebastian

Du willst also nicht das Finanzamt sondern bei einer Pleite
deine Gläubiger bescheißen?

Nein, ich habe ja nicht gesagt, dass ich das auch machen „WILL“ oder werde. Sondern ich möchte mich einfach mal schlau machen, welche Wege es gibt, sich ein wenig abzusichern. Klar. Ganz „rein“ sind meine Gedanken wohl nicht. Aber mal schlau machen darf man sich doch. Haben wir nicht alle mal „krumme Gedanken“?

Mich interessiert mal, wieweit es sinnvoll ist, Geld in
Liechtenstein anzulegen.

Hintergrund ist folgender: Ich bin selbständig (GbR) und habe
das Risiko, im Falle einer Firmenpleite diverse Miet- und
Arbeitsverträge (zB. 10-jähriger Gebäude-Mietvertrag für die
Firma) weiter bedienen zu müssen. Selbst der Wechsel in eine
GmbH würde mich nicht aus dem Risiko entlassen (Soll hier auch
nicht thematisiert werden).

Ich möchte nun wissen, ob ich nicht dem Finanzamt gegenüber
legal Geld in Liechtenstein anlegen kann, es auch versteuere,
aber dieses hier (zB. bei der Schufa) nicht als „Haben“
erscheint, denn ich muß ja im schlimmsten Fall noch von irgend
etwas leben können.

Schon mal über Edelmetalle in physischer Form nachgedacht? Das braucht man nicht mal im Ausland anzulegen. Im Bankschließfach oder zuhause in kleinen Stückelungen deponiert - außerdem inflationssicher und abgeltungssteuerfrei. Jederzeit wieder verkaufbar. Nur mal so als Anregung…

LG Sachwerteonkel

Mich interessiert mal, wieweit es sinnvoll ist, Geld in
Liechtenstein anzulegen.

Hintergrund ist folgender: Ich bin selbständig (GbR) und habe
das Risiko, im Falle einer Firmenpleite diverse Miet- und
Arbeitsverträge (zB. 10-jähriger Gebäude-Mietvertrag für die
Firma) weiter bedienen zu müssen. Selbst der Wechsel in eine
GmbH würde mich nicht aus dem Risiko entlassen (Soll hier auch
nicht thematisiert werden).

Ich möchte nun wissen, ob ich nicht dem Finanzamt gegenüber
legal Geld in Liechtenstein anlegen kann, es auch versteuere,
aber dieses hier (zB. bei der Schufa) nicht als „Haben“
erscheint, denn ich muß ja im schlimmsten Fall noch von irgend
etwas leben können.

Schon mal über Edelmetalle in physischer Form nachgedacht? Das
braucht man nicht mal im Ausland anzulegen. Im Bankschließfach
oder zuhause in kleinen Stückelungen deponiert - außerdem
inflationssicher und abgeltungssteuerfrei. Jederzeit wieder
verkaufbar. Nur mal so als Anregung…

dummerweise steht in jeder EV auch so doofe Fragen nach sowas und bei der INSO sollten man so was auch angeben, will man sich nicht strafbar machen, dagegen sind Banker anderorts recht verschwiegen, auch wenn uns mittlerweile das Gegenteil weisgemacht werden soll

LG Sachwerteonkel

LG
Mikesch

Schon mal über Edelmetalle in physischer Form nachgedacht? Das
braucht man nicht mal im Ausland anzulegen. Im Bankschließfach
oder zuhause in kleinen Stückelungen deponiert - außerdem
inflationssicher und abgeltungssteuerfrei. Jederzeit wieder
verkaufbar. Nur mal so als Anregung…

Das ist ja ein prima Argument… mein „Investment“ liegt tot im Schrank herum. Folglich erzielt es auch keine Erträge, die ich versteuern müsste… aber ob das eine positive Eigenschaft ist?

73% von einem Ertrag X nach Steuer ist immer noch besser als 100 % von keinem Ertrag, finde ich.

Du meinst vermutlich mit der Abgeltungssteuerfreiheit, dass man später zu einem hoffentlich höheren Preis verkaufen kann. Diese Form der Abgeltungssteuerfreihei gilt allerdings im Moment auch für „richtige“ Investitionen. Zusätzlich ist bei einem echten „Investment“ davon auszugehen, dass es auch Erträge erzielt. Warum sollte man mit Gold im Mittel mehr als einen Inflationsausgleich erhalten, wenn das Kapital nicht arbeitet? Ausserdem ist der Goldkurs geradezu gruselig volatil und erst kürzlich massiv gestiegen… nicht wirklich ein „stabiles“ Investment.

So, jetzt hab ich mal meine Meinung zu all den Goldpostings der letzten Zeit gesagt :smile:. Meine Frage an dich: warum siehst du es anders? Bin neugierig.

Viele Grüße,
Sebastian

Na huch,
hier geistern aber komische Tipps rum :smile:))
Das Geld liegt in Liechtenstein steuerfrei, weil diese Erträge durch das dortige Geldinstitut nicht unbedingt nach Deutschland weitergemeldet werden müssen.
Dumm nur, dass diese Erträge nur so lange „steuerfrei“ sind, wie keiner davon Wind bekommt.
Wer für 1€ Gold kauft und dieses 12,8 Jahre später für 2€ verkauft, hat 1€ Gewinn erwirtschaftet. Das sollte man bedenken, bevor man solche Tipps weitergibt :wink:

Ich nie!
Aber es gibt legale Wege. Wenn Sie verheiratet sind, über Riester.
Immer über Rürup-Policen. Über Sinn oder Unsinn solcher Anlagen will ich nicht diskutieren, das wird wieder ein langer Baum. Aber wenn Sie in ein paar Jahren eine Police mit einer Einmalzahlung befüllen, haben Sie zumindest fürs Alter etwas, vorher nicht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Das ist ja ein prima Argument… mein „Investment“ liegt tot
im Schrank herum.

Richtig, es liegt nur rum und tut nix! Keine Firmen- oder Börsenpleite kann dem Edelmetall etwas anhaben. Kein schlechter Fondsmanager kann es verzocken, kein Politiker hat darauf mit irgendwelchen zukünftigen Gesetzen Zugriff.

Folglich erzielt es auch keine Erträge, die
ich versteuern müsste… aber ob das eine positive Eigenschaft
ist?

Keine Erträge ist richtig, halt nur Wertsteigerung gegenüber dem buntbedruckten Papiergeld. Die Kaufkraft bleibt in etwa gleich, bzw. steigt normalerweise nur moderat.

73% von einem Ertrag X nach Steuer ist immer noch besser als
100 % von keinem Ertrag, finde ich.

Richtig, wenn man sich am Ende des Investments mehr kaufen kann als am Anfang, d.h. die Rendite abzügl. Steuern höher war als die reale Inflation. Viele Investments, festverz.Wertpapiere, Versicherungen erreichen das eben nicht. Dann ist das Investment, trotz Verzinsung bzw. Rendite als „Rückwärtssparen“ zu bezeichnen.
Ich bin übrigens nicht gegen ein vernünftiges Fonds-Investment! Ich verachte aber die Einstellung vieler Deutscher sich mit Geld Geld zu kaufen und sich mit mageren Zinsen(Abfall von Rendite) abspeisen zu lassen während die Banken, Bausparkassen und Versicherungen und deren Aktionäre riesige Gewinne erzielen. Dann doch lieber gleich deren Aktionär werden.

Du meinst vermutlich mit der Abgeltungssteuerfreiheit, dass
man später zu einem hoffentlich höheren Preis verkaufen kann.
Diese Form der Abgeltungssteuerfreihei gilt allerdings im
Moment auch für „richtige“ Investitionen. Zusätzlich ist bei
einem echten „Investment“ davon auszugehen, dass es auch
Erträge erzielt. Warum sollte man mit Gold im Mittel mehr als
einen Inflationsausgleich erhalten, wenn das Kapital nicht
arbeitet? Ausserdem ist der Goldkurs geradezu gruselig volatil
und erst kürzlich massiv gestiegen… nicht wirklich ein
„stabiles“ Investment.

Richtig, der Goldpreis hat in den letzten Jahrzehnten geschwankt. Dies war auf politische Interventionen und Verkäufe von Notenbanken zurückzuführen. Edelmetalle sind nun mal knapp und nicht beliebig vermehrbar(wie Geld). Die Nachfrage ist und bleibt höher als das geförderte Volumen und somit steigt eben der Preis. Mit einem Edelmetallsparplan kann man die Schwankungen prima für sich nutzen(cost everage).In einem Jahr schaun´mer dann mal wie sich der Goldpreis entwickelt hat.
Wer Edelmetalle hat und diese derzeit veräußern möchte, darf sich gerne an mich wenden.

So, jetzt hab ich mal meine Meinung zu all den Goldpostings
der letzten Zeit gesagt :smile:. Meine Frage an dich: warum siehst
du es anders?

Prima, seine Meinung zu äußern ist immer gut - Fragen zu stellen auch!
Denke, warum ich das anders sehe habe ich oben erläutert.

Bin neugierig.

Sehr gut.
Eine Eigenschaft die heute leider vielen Menschen fehlt!

LG Sachwerteonkel

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