Geld verdienen im Gesundheitsbereich

Hi,

ich lasse mir in Bälde ein multifunktionales Branchenbuch speziell für den Gesundheitsbereich erstellen.

Die Idee: wenn überhaupt, so sind nebst Name nur Adresse und Telefonnummer zumeist eingetragen.

Ich fühle mich der ganzheitlichen Therapie nahe.

Probleme: 1. Die Menschen wissen oft nicht an wen sie sich wenden sollen.
2. Menschen meinen oft keine Wahl zu haben (sie müssen funktionieren bzw. Schulmedizin kooperiert zu wenig mit Ganzheitsmedizin).
3. Viele Menschen wissen nicht, welche Methoden es gibt und welche ihnen gemäß wäre.
4. Selbst findet jemand eine passende Behandlungsmethode, so muß der Behandler nicht zwingend auch passend sein.

Fazit: ein multifunktionales Branchenbuch. Ein umfangreiches Suchsystem nach Rubriken soll das Finden wesentlich erleichtern.

Parallel ist der Aufbau eines ganzheitlichen Therapiezentrums (offline) geplant.

Tja, oft höre ich, die Idee sei gut, sehr gut sogar, doch im sozialen Bereich könne man angeblich nichts verdienen. Viele Betriebe seien Zuschussbetriebe.

Könnt’ Ihr mir freundlicherweise Tipps geben, an welche Adressen ich mich wenden kann, z.B. für ein Existenzgründungsdarlehen, Gesellschaftsform, …? Habt Ihr noch andere Ideen?

Mir geht es nicht nur um das Branchenbuch und das Therapiezentrum ansich. Vielmehr noch wünsche ich mir auch einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen über ihre Erfahrungen mit Medizin, Therapie, Holistik auseinandersetzen können.

Für Prophylaxe wird so wenig getan, doch die Kosten für Operationen…

Hier gibt es viel (explosiven) Gesprächsstoff, welcher in einem entsprechenden Forum möglicherweise auch etwas bewirken könnte.

Ciao,
Romana

Liebe Romana,

der Titel Deiner Nachricht lautet Geld verdienen im Gesundheitsbereich.

Parallel ist der Aufbau eines ganzheitlichen Therapiezentrums
(offline) geplant.

Tja, oft höre ich, die Idee sei gut, sehr gut sogar, doch im
sozialen Bereich könne man angeblich nichts verdienen. Viele
Betriebe seien Zuschussbetriebe.

Das kommt natürlich auf Deine Geschäftsidee an und ist pauschal nicht zu beantworten. Hier solltest Du über eine detailiierte Analyse nachdenken. Diese sollte sowohl interne wie auch externe Faktoren berücksichtigen:

Intern: Welche Stärken und Schwächen hat das zu gründende Unternehmen bzw. die beteiligten Gesellschafter, über welche Liquidität verfügen sie, wie hoch ist der Finanzierungsbedarf usw.

Extern: Chancen und Risiken des Marktes, ausgehend von der Ist-Situation. Wie wird sich der Markt voraussichtlich entwickeln?

Diese Hinweise sind natürlich nicht vollständig, sie würden den Rahmen eines solchen Forums sprengen.

Grundsätzlich solltest Du Dich einmal fragen, ob Du mit Deiner Leistung einer bestimmten Zielgruppe einen Nutzen anbieten kannst, für den ein Markt existiert, so daß mögliche Konsumenten bereit sind, auch dafür zu bezahlen.

Könnt’ Ihr mir freundlicherweise Tipps geben, an welche
Adressen ich mich wenden kann, z.B. für ein
Existenzgründungsdarlehen, Gesellschaftsform, …? Habt Ihr
noch andere Ideen?

Hinweise bekommst Du natürlich bei der örtlichen IHK. Es kann auch nicht schaden, sich z.B. die Homepage der Deutschen Ausgleichsbank (www.deutscheausgleichsbank.de) einmal anzusehen.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

Jörg Haupt

www.jhmc.de

Mir ist noch etwas eingefallen:

Vom 28. - 30. September findet in Essen die Existenzgründer- und Unternehmermesse „Start“ statt (www.start-messe.de).

Dort solltest Du dann wirklich alle erdenklichen Informationen erhalten können.

Jörg Haupt

www.jhmc.de

Hi Jörg,

einerseits weiß ich schon recht genau was ich möchte und hier ist auch schon viel ausgearbeitet. Doch wenn ich lese, was Du schreibst, frage ich mich, in welcher Sprache spricht der Mensch? Frustgefühle:frowning: Ich habe sehr kreative Ideen, wird mir zumindest oft gesagt. Nur diese in Struktur zu bringen und das letztendlich in klingende Münze umzusetzen, ist mein Problem. Jedoch kam nun eine BWLerin in mein Leben, die sich der Herausforderung ein Konzept zu machen, gestellt hat. Ich habe sogut wie keine Ahnung von BWL und sie hat so gut wie keine Ahnung vom Gesundheitsbereich. Deshalb dachte ich mal hier nachzufragen, zumal man hier fast immer fündig wird, was man beachten / machen kann. In gewisser Weise stehen wir beide am Anfang.

Und mich ärgert es einfach, erzähle ich Menschen in Ansätzen oder im Detail meine Pläne und es heißt dann, es sei zwar eine sehr gute Idee, doch damit ließe sich nichts verdienen. (Wieviel Geld wird für Freizeit, Kleidung, Hobbies… ausgegeben, doch wenn es darum geht, für die eigene Gesundheit - prophylaktisdch -etwas zu tun, haben viel Leute auf einmal kein Geld.) Diese Aussage will ich einfach nicht mehr hinnehmen. Denn wenn etwas hilfreich ist, so meine ich doch, daß es auch wert genug ist, bezahlt zu werden.

Ciao,
Romana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Liebe Romana,

wenn Du eine BWLerin an der Hand hast, ist doch schonmal der erste Schritt getan. Sie wird genau die Punkte (und noch weitere) analysieren, die ich bereits angesprochen habe.

Doch wenn ich lese, was Du
schreibst, frage ich mich, in welcher Sprache spricht der
Mensch? Frustgefühle:frowning:

Frustgefühle solltest Du nicht haben. Ich habe ja Deine Idee nicht kritisiert, das kann ich per Ferndiagnose nicht. Schon gar nicht, wenn ich nur die groben Züge kenne. Bedenke aber, daß für eine Existenzgründung i.d.R. Darlehen benötigt werden (Du fragst ja selbst nach Adressen zu Existenzgründungshilfen). Also mußt Du einen konsistenten Business-Plan erstellen. Und glaube mir: Banken fragen im Zweifelsfall sehr unangenehm nach. Ich spreche übrigens die Sprache eines BWLers.

Jedoch kam nun eine BWLerin in mein Leben, die sich der
Herausforderung ein Konzept zu machen, gestellt hat. Ich habe
sogut wie keine Ahnung von BWL und sie hat so gut wie keine
Ahnung vom Gesundheitsbereich. Deshalb dachte ich mal hier
nachzufragen, zumal man hier fast immer fündig wird, was man
beachten / machen kann. In gewisser Weise stehen wir beide am
Anfang.

Deshalb könnt Ihr das Konzept auch nur zusammen entwickeln. Mögliche Geldgeber werden nämlich auch Dich als Existenzgründerin bewerten.

Wenn Du von BWL keine Ahnung hast, könnte das einen Risikofaktor darstellen, z.B. in der Abwicklung des operativen Geschäfts.

Und mich ärgert es einfach, erzähle ich Menschen in Ansätzen
oder im Detail meine Pläne und es heißt dann, es sei zwar eine
sehr gute Idee, doch damit ließe sich nichts verdienen.
(Wieviel Geld wird für Freizeit, Kleidung, Hobbies…
ausgegeben, doch wenn es darum geht, für die eigene Gesundheit

  • prophylaktisdch -etwas zu tun, haben viel Leute auf einmal
    kein Geld.) Diese Aussage will ich einfach nicht mehr
    hinnehmen. Denn wenn etwas hilfreich ist, so meine ich doch,
    daß es auch wert genug ist, bezahlt zu werden.

Wenn Du Dich damit auf meine Äußerung beziehst, hast Du mich falsch verstanden. Ich habe nicht gesagt, daß ich kein Geld dafür ausgeben würde. Die Frage ist vielmehr, ob grundsätzlich eine Leistung angeboten wird, für die Konsumenten allgemein zu zahlen bereit sind. Auch hier gilt, daß ich das nach ersten Eindrücken nicht beurteilen kann. Dazu ist (wie immer) eine genaue Analyse notwendig.

Also Kopf hoch, analysiere mit Hilfe der BWLerin Deine Ideen. Diskutiert das Konzept. Klopft alle Schwachstellen, Chancen und Risiken ab und überarbeitet das Konzept, bis es in sich konsistent ist.

Viel Erfolg,

Jörg Haupt

www.jhmc.de

hallo romana,

nimm doch einfach mal an einem (oder mehreren) existenzgründerseminar(en) teil. teilweise gibt es bei den volkshochschulen sehr gute für kleines geld. oder schau mal im internet nach gründerinnen-netzwerken, auch die bieten solche seminare an (banken aber auch). das wird dir die unsicherheit nehmen und dir zeigen, daß auch die anderen nur mit wasser kochen :wink: und gleichzeitig lernst du dort, wie du struktur in deine geschäftsidee bekommst (eventuell auch schwächen erkennst)und kriegst finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt. die kosten für solche seminare kannst du bei deiner nächsten steuererklärung absetzen - egal, ob du wirklich gründest oder nicht. übrigens sehen es die banken auch recht gern, wenn man solche seminare absolviert hat.

viel erfolg
ann

Deshalb könnt Ihr das Konzept auch nur zusammen entwickeln.
Mögliche Geldgeber werden nämlich auch Dich als
Existenzgründerin bewerten.

Wenn Du von BWL keine Ahnung hast, könnte das einen
Risikofaktor darstellen, z.B. in der Abwicklung des operativen
Geschäfts.

Stimmt. Die Qualifikation des Unternehmers ist von sehr entscheidender Bedeutung für die Banken. In euer Kombination sieht das aber doch ganz gut aus.

Und mich ärgert es einfach, erzähle ich Menschen in Ansätzen
oder im Detail meine Pläne und es heißt dann, es sei zwar eine
sehr gute Idee, doch damit ließe sich nichts verdienen.
(Wieviel Geld wird für Freizeit, Kleidung, Hobbies…
ausgegeben, doch wenn es darum geht, für die eigene Gesundheit

  • prophylaktisdch -etwas zu tun, haben viel Leute auf einmal
    kein Geld.) Diese Aussage will ich einfach nicht mehr
    hinnehmen. Denn wenn etwas hilfreich ist, so meine ich doch,
    daß es auch wert genug ist, bezahlt zu werden.

Wenn Du Dich damit auf meine Äußerung beziehst, hast Du mich
falsch verstanden. Ich habe nicht gesagt, daß ich kein Geld
dafür ausgeben würde. Die Frage ist vielmehr, ob grundsätzlich
eine Leistung angeboten wird, für die Konsumenten allgemein zu
zahlen bereit sind. Auch hier gilt, daß ich das nach ersten
Eindrücken nicht beurteilen kann. Dazu ist (wie immer) eine
genaue Analyse notwendig.

Stimmt. Und so ein Prudukt muss gerade in diesem Bereich gut sein. Die Krankenkassenmentalität sitzt noch sehr in den Köpfen der Leute hier. Da muss so was sehr überzeugend sein.

Also viel Erfolg

mfg Ivo

leider haben hier alle eines vergessen:

Dein branchenbuch: es gibt in Deutschland sehr strenge regeln darüber, ob und wie im Gesundheitsbereich geworben werden darf!!

das wird auch dein problem mit dem gesundheitszentrum:

wie machst du es trotz der o.g. regeln bekannt???

der beste weg wäre zur ärztekammer zu gehen, oder sich mit jemandem in verbindung zu setzen, der erfahrungen im bereich von gründungen von sanatorien und kurkliniken hat. evtl. findest du dabei auch einen insolventen partner???

winkel

Hi,

werde noch mehr auf die Postings hierzu eingehen, muß nur die Reise und mehr vorbereiten. Parallel ist das Finanzamt auch gerade so anhänglich. :smile:

leider haben hier alle eines vergessen:

Dein branchenbuch: es gibt in Deutschland sehr strenge regeln
darüber, ob und wie im Gesundheitsbereich geworben werden
darf!!

Die Idee mit dem Branchenbuch bezog sich ursprünglich in Gänze auf den ganzheitlichen Therapieansatz, sprich hier fallen schon einige Schulmediziner raus, die mir mit holistischem Denken durchaus willkommen sind.

Im Branchenbuch geht es mir um eine Darstellung der Adressen, Behandlungsthemen (z.B. Phobien, Konfliktmanagement, Heuschnupfen…), Behandlungsmethoden: (Gestalttherapie, Transaktionsanalyse, Shiatsu…). Bei Berufsgruppen wie dem des Heilpraktikers soll eben auch unterschieden werden, arbeitet jemand mit „Klassischer Homöopathie“, Komplexmitteln, Irisdiagnose (siehe auch Augendiagnose) usw.

Werbung im eigentlichen Sinne ist hier nicht gegeben. :smile: Die Geldeinnahmen werden vorrangig durch andere Teilbereiche fließen, z.B. umfangreichen Veranstaltungskalender, da die Grundeinträge auch gratis sein werden.

das wird auch dein problem mit dem gesundheitszentrum:

wie machst du es trotz der o.g. regeln bekannt???

der beste weg wäre zur ärztekammer zu gehen, oder sich mit
jemandem in verbindung zu setzen, der erfahrungen im bereich
von gründungen von sanatorien und kurkliniken hat. evtl.
findest du dabei auch einen insolventen partner???

winkel

Mein Gefühl ist grundsätzlich sehr gut, nur die Umsetzung muß halt stimmen.

Ciao,
Romana

Hallo,

leider haben hier alle eines vergessen:

Dein branchenbuch: es gibt in Deutschland sehr strenge regeln
darüber, ob und wie im Gesundheitsbereich geworben werden
darf!!

Naja, vergessen nicht, aber auch noch nicht thematisiert. In der Tat ist das ein weiterer Risikofaktor, der in die Analyse mit einfließen müßte. Aber das ist ja z.B. auch bei Rechtsanwälten und Steuerberatern ähnlich. Internet-Visitenkarten werden jedoch als unbedenklich eingestuft.

Jörg Haupt

www.jhmc.de

Hi Jörg,

danke, komisch ist nur, daß ich für zwei Postings gar keine Benachrichtigung von wer-weiss-was.de erhalten habe. Sowas habe ich noch nie erlebt. Eigenartig. Grübel…

Alles was mit dem Internetgeschäft zu tun hat, finanziere ich erstmal aus eigener Kasse. Das Risiko gehe ich ein. Doch wenn es darum geht, ein Therapiezentrum aufzubauen bzw. auch online manches auszubauen, da bedarf es dann bei weitem mehr „Kleingeld“ als ich zur Verfügung habe.

Danke für den Linktipp,

Romana

Mir ist noch etwas eingefallen:

Vom 28. - 30. September findet in Essen die Existenzgründer-
und Unternehmermesse „Start“ statt (www.start-messe.de).

Dort solltest Du dann wirklich alle erdenklichen Informationen
erhalten können.

Ciao,
Romana

Jörg Haupt

www.jhmc.de