Moin Moin,
damit Du Bewegungsfreiheit an den Märkten hast, solltest Du schon mindestens zwischen 3 und 5 kilo anlegen. Ideal wären für den Anfang zw. 10 und 20 kilo. Aber wenn Du Dich in Derivaten versuchst, reichen auch erstmal 3000 bis 5000 Euro, falls Du Dich verwettest 
Aber Scherz beiseite, gehe auch mal davon aus, dass Du mit einstellig 1000er Tranchen meinst und nicht 1 bis 9 Euro, da die Transaktionsgebühren sonst überproportional wären. Banken wollen ja beim Trade auch noch watt mitverdienen 
Deine Frage kann man pauschal ohnehin nicht beantworten, da wir ja nicht wissen, welche Ziele Du hast. Vermehren ist zu pauschal. Wenn du die Kohle auf ein tagesgeldkonto legst, vermehrst Du es auch durch den Zins… Dann stellt sich die Frage auch, welches Vorwissen Du hast. Einen Anlageberater würde ich nur sekundär empfehlen. Primär solltest Du Dich selber schlau machen. Anlageberater verkaufen grundsätzlich nur die Produkte, die sie a) vom Vorstand vorgegeben bekommen … oder b) den höchsten Eigennutzen haben über Bestandsprovisionen und Prämien.
Auch ein Anlageberater ist nur ein Kaufmann. Sein Ziel ist es nicht, Dein Geld zu vermehren!!! Darum steht ja auch immer, dass die historische Performance eines Wertes keine Garantie für die Zukunft darstellt. Sonst hießen die auch nicht Anlageberater und Vermögensverwalter - sondern Nostradamus. Daher aufpassen. Meine Performance in meinem Depot, hat zum Beispiel die Preisträger der Vermögensverwalter getoppt. Ich schichte auch nicht nur alle 4 oder 6 Monate um.
Es gibt genügend Direktbroker, die kostenlose Depots und Verrechnungskonten anbieten und meistens bieten sie auch Tradingseminare für unterschiedliche Zielgruppen an. An Deiner Stelle würde ich mich vorab mal schlau machen über diese Seminare. Damit Du überhaupt eine Vorstellung über das Trading- oder Anlagespektrum hast. Ich kann dir jetzt schon sagen, dass ich da ganze Bücher drüber schreiben könnte und das Du so etwas nicht einfach über Nacht drauf hast 
Aber ich finde es klasse, das du dich damit beschäftigen möchtest. Die Menschen haben nämlich von allem Möglichen etwas Ahnung aber ausgerechnet mit Ihrem doch so wichtigen Geldthema, beschäftigen sie sich am wenigsten. Siehe Sparkassensparbuch. Über 30 mio. Deutsche besitzen noch eins. Dabei weiß jeder, der sich mit seinem Geld beschäftigt, dass der Zinssatz eines Tagesgeldes mindestens 50 basispunkte über dem Sparbuch liegt. Auch sagt Dier bei einem Tagesgeldkonto keiner, wieviel Du im Quartal maximal abheben darfst und wenn du mehr willst musst Du eine zwangsgebühr bezahlen. Beim Sparbuch ist das aber so. Der Mensch und seine Geldgier
) Irgendwie passt das nicht so recht…
Am Ende legt er drauf. Damit Dir das nicht passiert, rate ich Dir : lerne. Nutze Seminare und wenn Du gute literatur brauchst, frage mich. Falle nicht auf die Schwachsinnsliteraturen rein, die da lauten . „Millionen mit Optionen“ oder „Reich in sechs Monaten an der börse“ . das sind Publikationen für Deppen und nicht für Menschen, die ernsthaft vorhaben sich mit der Materie auszukennen und ihr Geld zu vermehren.
Es gehört viel Brainstorming und vor allem Disziplin dazu, auf dem globalen finanzmarkt nachhaltig gewinne zu realisieren.
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