Dank an Alle! Fragen und Antworten
Dankeschön für Eure Antworten!
Hallo
Money-Schorsch, Nordlicht, Rene, Boris und Dirk Bräutigam.
Erst mal Dank und 'tschuldigung,
dass ich mich jetzt erst melde, aber mit dem erhofft frühen Feierabend des Fräulein Lieschens hat es leider nicht geklappt…
Habe Eure Beiträge mit Interesse gelesen, aber nicht alles verstanden

Evtl. aufgekommene Fragen werden unten beantwortet.
Fräulein Lieschens bisherige Geldanlageerfahrung ist wirklich sehr naiv und einfach strukturiert.
Ihr fehlt für diese Materie jegliches Verständnis und leider auch echtes Interesse.
So richtig *Doof* ist sie aber eigentlich nicht 
Sie ist sehr sparsam, arbeitet gern und hat im ganzen Leben, außer einem alten Häuschen, noch nichts auf Pump gekauft.
Anlageerfahrung:
Sparbuch, Bundesschatzbrief, Zertifikat, Sparbrief, Festgeld… bei unterschiedlichen Unternehmen.
Ich nenne das jetzt mal: Geldanlagen mit fester Laufzeit und vorher feststehendem Zinsertrag.(Eine Ausnahme, steht unten)
Das Geld lag zuletzt auf einer Sparcard mit Zinsertrag um 4%.
Fand Lieschen toll, zahlte leider, weil sie zu dusselig war…und ihre uralten Freistellungsaufträge nicht angepasst hatte, ziemlich viel ZAST und hat sich darüber schwarz geärgert.
Das sollte jetzt nicht so weitergehen, deshalb die Beratung.
Und da der Herr Berater die Story mit hohen Zinsen, viel ZAST kannte, riet er ihr zu diesen Anlagen.
Bei den Containern und dem Immobilienfonds sind die Erträge ja zum großen Teil keine Zinserträge, sondern fallen in der Steuererklärung unter sonstige Einnahmen, nur auf einen geringen Teil muss ZAST gezahlt werden. Richtig?
Container:
Der Berater sagte, das die Container sehr begehrt seien und man ganz schnell handeln müsse, wenn er welche kriegen könnte.
Über den Ablauf des Rückkaufs wurde in Lieschens Erinnerung gar nicht gesprochen, lese ich auch erst jetzt in dem Angebot im Internet. grummel…
Lieschen hatte ganz bewusst um eine sichere Geldanlagemöglichkeit gebeten.
Also nichts auch nur leicht risikoorientiertes 
Dauer: kurz bis mittelfristig - etwa 1 bis 8 Jahre.
Damit habe ich mich offenbar missverständlich ausgedrückt.
Gemeint war,
dass Lieschen dieses Geld in den nächsten Jahren voraussichtlich nicht benötigen wird und es gerne auch für einen längeren Zeitraum fest angelegt werden könnte. Max. 8 Jahre. (Dann spätestens ist Lieschen so alt, dass sie dringend über berufliche etc. Veränderung nachdenken muss)
In dem Zusammenhang einen geschlossenen Fonds (so sieht es jedenfalls auf den ersten
Blick aus) zu empfehlen, finde ich schon gewagt.
Es ist ein offener ImmobilienFonds ( was auch immer das ausmacht…)
Eine evtl. Garantie scheint ja erst nach ein paar Jahren zu greifen.
Laut Prospekt der Postbank:
-sicherheitsorientiert,
-ab 5 Jahre Anlagedauer empfohlen
-Ausgabeaufschlag, sonst keine weiteren Kosten für Lieschen
P&R ist nach meinem Ermessen eine solide Adresse.
Aber das Containergeschäft ist eine unternehmerische Investition mit logischerweise
unternehmerischen Risiken. 50% Gewichtung sind daher zu hoch.
Lieschen hatte das so verstanden, das sie die Container für 5 Jahre besitzt, dafür vierteljährlich feststehende Mieteinnahmen erhält und das ganze nach 5 Jahren automatisch beendet ist.
Über Rückkauf o.ä. wurde ihrer Erinnerung nach nicht gesprochen…
Kann es sein, das sie dann glückliche Besitzerin von 6 Überseeontainern bleibt???
Europäische Immobilien in Form eines offenen Immofonds sind eine gute Wahl.
Aber warum gerade und ausschließlich dieser Fonds ?
Der Berater empfahl ihn Lieschen
Was sonst noch?
Lieschen hat neben dem anlagewilligen Betrag noch den irgendwann anstehenden „neuen“ Kleinwagen *übrig*.
Auch hat sie hat vor vielen Jahren, als Altersvorsorge (so war es zumindest gedacht) noch einige Märker in DEKA Fonds investiert.
Das scheint aber auch nicht so zu laufen, wie damals gedacht/ erwartet…
Ergebnis der Fonds sieht lt. des Beraters nicht gut aus, soll sie in jedem Fall überdenken und Gespräch suchen. Wird sie tun.
Ja, den *Wink* mit dem Einlesen in die Materie hat Lieschen verstanden. Ist ja auch völlig richtig, sich schlau zu machen.
Sie will sich leider ja nur so wenig wie möglich mit diesem Thema beschäftigen…
Und sie glaubt, sie versteht es vermutlich auch nach 10 Büchern nicht (ist ja nicht so, dass Lieschen nicht früher schon Gespräche über Anlagen hatte)…
Nach dem Beratungsgespräch hatte sie ja auch ein rundum gutes Gefühl… Als sie aber alleine vor dem Prospekt oder Containerbildern saß, fehlte ihr plötzlich erneut jeglicher Zugang 
Danke erstmal für Eure Hinweise und Anregungen.
Lieschen und ich werden nochmal in Ruhe darüber nachdenken.
Vielleicht gibt es ja noch weiterführende Hinweise oder Alternativideen fürs Frollein Lieschen, wo sie jetzt ja noch einige offene Fragen beantwortet hat.
Vielen Dank und herzliche Grüße zu einer guten Nacht,
Finjen und Frollein Lieschen Müller