Geldanlage oder Ausbildungsfont für Neugeborene

Hallo,

vor kurzem wurde unser Sohn geboren.
Jetzt mache ich mir Gedanken was ich finanziell für den Kleinen am besten tun kann. Ich denke hierin erster Linie an sowas wie einen Ausbildungsfont, Sparvertrag, oder sowas.
Die Laufzeit soll aber, wenn überhaupt nicht länger als 5Jahre gehen, da ich die Möglichkeit haben möchte mich auc neu zu orientieren. Gut wäre auch eine flexible Einzahlungsmöglichkeit.
We hat da Ideen, Erfahrungen und Tipps?
Danke im Voraus
Armin

Mal davon abgesehen, dass es Fonds heißt, würde ich keinen Fonds nehmen, da bei Fonds auch immer etwas negatives rauskommen kann und die Kosten dafür recht hoch sind.

Wobei kann denn nichts negatives rauskommen?

Wobei kann denn nichts negatives rauskommen?

Nur zwei Beispiele: Tagesggeld, Festgeldanlage…
(Es sei denn, du rechnest Inflation mit ein, die höher sein könnte…)

Ja, gut.
Ich würde sagen für den obigen Fall kommt auch nur
sowas in Frage.

Es gibt dann immer noch Produkte wie Garantiefonds
oder sowas; aber das ist fast immer heiße Luft.

Hallo Armin,

vor kurzem wurde unser Sohn geboren.

Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt mache ich mir Gedanken was ich finanziell für den
Kleinen am besten tun kann. Ich denke hierin erster Linie an
sowas wie einen Ausbildungsfont, Sparvertrag, oder sowas.

Da das Geld ja mehr als 15 Jahre ungestört liegen kann, bin ich der Meinung, dass du Fonds nehmen kannst. Welche? Oje … es gibt so viele. Es gibt auch eine Zeitschrift, die heißt „Fonds“, oder entsprechende Websiten, wo du mehr Informationen findest.

Es werden öfter mal so „Ranglisten“ veröffentlicht. Dabei solltest du aber darauf achten, über welchen Zeitraum der Fonds zu den besten gehört. Sprich: Es ist nicht die 1-Jahres-Performance entscheidend, sondern die Performance über 3, 5 oder mehr Jahre.

Es gibt Fondssparpläne. (Übrigens … ich würde mich da selbst schon zu einer bestimmten Summe monatlich „verpflichten“. Sonst kommen andere Dinge dazwischen, und am Ende reicht das Geld nur für das erste Auto, und nicht für die Finanzierung eines Studiums, wie es sein könnte.)

Du kannst aber auch einfach ein Onlinedepot eröffnen und jeden Monat eine feste Summe auf das zugehörige Verrechnungskonto einzahlen. Wenn dann wieder ein Betrag erreicht ist, bei dem die Gebühren in einem vernünftigen Verhältnis zur Anlagesumme stehen, kaufst du wieder Fondsanteile (z.B. immer für EUR 2000,- oder EUR 3000,-). Das muss auch nicht immer der gleiche Fonds sein, sondern du kannst unterschiedliche nehmen.

So würde ich das machen.

Schöne Grüße

Petra

Die Laufzeit soll aber, wenn überhaupt nicht länger als 5Jahre
gehen, da ich die Möglichkeit haben möchte mich auc neu zu
orientieren. Gut wäre auch eine flexible
Einzahlungsmöglichkeit.
We hat da Ideen, Erfahrungen und Tipps?
Danke im Voraus
Armin

Hi,

das ganze was du vorhast ist mit Arbeit verbunden, wenn du wirklich etwas Gewinn machen möchtest.

Finger weg von langfristigen Anlagen, vor allen von Versicherungen, da ist der Ertrag zu schlecht und je nach Inflation sparst du dort Rückwärts.

Fonds sind gut und wenn man ETFs nimmt sogar recht günstig, so dass ich zur spekulativen Anlage nichts anderes empfehlen würde. Aber wie oben geschrieben diese können auch fallen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Exchange-traded_fund

Festgelder, dumm wenn man zu 3 % für 5 jahr das Geld fest hat und dann die Inflation auf 4 % steigt. (Festgeld bietet kein Zinseszins)

Also was soll man machen?

Einmal überlegen wie es sinnvoller ist, das Geld auf den Namen des Nachwuchs anlegen oder auf seinen Namen.

Das Geld ansparen auf Tagesgeld. Dabei regelmäßig vergleichen welche Bank welche Konditionen hat und ggf. neues Konto eröffnen und das alte dicht machen.

Wenn man dann ein nettes Sümmchen hat kann man überlegen wie man es Anlegt, ob Festgeld oder ETF? Das ist je nach wirtschaftliche Lage unterschiedlich. Wenn man sich für eine Anlage entscheiden hat sollte man diese Regelmäßig kontrollieren ob die noch den Stand derzeit entspricht und dann dementsprechend Handeln.

So kann man dann eine Nette Rendite erzielen ohne sehr Hohe Kosten zu haben.

Hallo Armin,

vor kurzem wurde unser Sohn geboren.

Erstmal herzlichen Glückwunsch!!! Hoffe, die nächtlichen Schlafphasen sind lange genug, um sich mit so einem Thema wie Geldanlage richtig beschäftigen zu können… :wink:.
Aber was tut man nicht alles, für das Eine berühmte Lächeln?

Jetzt mache ich mir Gedanken was ich finanziell für den
Kleinen am besten tun kann. Ich denke hierin erster Linie an
sowas wie einen Ausbildungsfont, Sparvertrag, oder sowas.

Mein Tipp:
Erstmal Ruhe bewahren. Am Anfang eines Sparvorganges ist das Sparen an sich wichtiger, als die Zinsen / Rendite, die man bekommt. Das liegt daran, dass der Betrag, auf welchen die Zinsen anfallen, eben noch so niedrig ist.
Ich würde erstmal ein Tagesgeldkonto eröffnen, und das Geld dort eine Weile sammeln. Es gibt jetzt soviel andere Dinge zu tun und organisieren, die für Euch und Euren Filius wichtiger sind, als ein paar Prozentpunke auf einen anfangs relativ kleinen Betrag.
Wenn sich alles eingespielt hat und Ihr wieder Luft für sowas habt, kannst Du Dich mal intensiv (!) mit dem Thema beschäftigen.

Bevor Du etwas abschließt, solltest Du im Thema „Geld sparen“ genauso fit sein, wie Du es wärst, wenn Du einen Fernseher, ein Auto oder etwas für Dein Lieblingshobby kaufst. Hier gehts schließlich um was und Du kannst Dich auf niemanden draußen verlassen!

Einen „Ausbildungsfonds“ im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Fonds sind Instrumente, um mit kleinen Beträgen in Dinge zu investieren, an welche man sonst nur mit viel Geld herankommt. Z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapiere (Renten) oder Immobilien.

Zum Thema Fondssparplan empfehle ich Dir den folgenden Artikel:
http://finanzdeutsch.de/Wordpress/2010/07/27/durchsc…

Banksparpläne würde ich derzeit nicht abschließen. Die Zinsen sind aktuell extrem niedrig. Dieses niedrige Niveau würde man sich mit so einem Sparplan langfristig „zementieren“. Sind sowieso meistens für die Bank besser, als für den Anleger.

Die Laufzeit soll aber, wenn überhaupt nicht länger als 5Jahre
gehen, da ich die Möglichkeit haben möchte mich auc neu zu
orientieren. Gut wäre auch eine flexible
Einzahlungsmöglichkeit.

Unter diesem Aspekt wäre Fondssparen schon eine gute Lösung. Die Laufzeit ist vollkommen flexibel und man kann immer einzahlen oder es lassen.

Ich traus mich ja fast nicht zu sagen, aber vielleicht wäre sogar ein Bausparvertrag mit hohem Guthabenszins nicht blöd? Es gibt da wohl welche mit mehr als 4% Zinsen aktuell? Bin da aber kein Fachmann.

Zum Thema Versicherungen:
Irgendwas abschließen, was das Kind versichert ist Quatsch. Wichtig ist aber -besonders fürs Kind- das die Absicherung der Eltern im Fall von Tod, Unfall und Berufsunfähigkeit gut genug zur Sicherung des Lenbensstandards ist.
Das würde ich mal prüfen, bevor ich mit dem Sparen anfange.

Viel Spaß mit dem Zwerg!

Der Money-Schorsch

P.S.: Was auch immer Ihr abschließt, immer auf Euren Namen, nicht auf den des Kindes.
Grund: Wenn der Vertrag auf das Kind läuft, hat er am 18. Geburtstag die volle alleinige Verfügungsgewalt darüber. So mancher 18jährige war in dem Alter schonmal schräg drauf. Schade um das Geld… .
Und vorher schnell mal „retten“ geht nicht so einfach.

Fonds sind gut und wenn man ETFs nimmt sogar recht günstig, so
dass ich zur spekulativen Anlage nichts anderes empfehlen
würde. Aber wie oben geschrieben diese können auch fallen.

Warum ETF-Fonds und nicht gleich günstigere Indexzertifikate?

Ich glaube es sind 5 und nicht 15:
Dann wird es mit Fonds schon sehr problematisch.

siehe Lehmann Brothers
Investmentfonds sind als Sondervermögen gegen Insolvenz geschützt;
Zertifikate nicht.

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Genau und günstiger sind die nicht unbedingt.

siehe Lehmann Brothers
Investmentfonds sind als Sondervermögen gegen Insolvenz
geschützt;
Zertifikate nicht.

Ist ja auch sehr wahrscheinlich, dass z.B. die Deutsche Bank Pleite geht…

Hallo,

Warum ETF-Fonds und nicht gleich günstigere Indexzertifikate?

Wieso sind Indexzertifikate günstiger?

In dem ETF-Handbuch der Börse Frankfurt wird z.B.
eine 10000€-Anlage in einen ETF und ein Indexzertifikat verglichen.
Bei dem ETF habe ich in dem exemplarischen Vergleich nach 10 Jahren
26630,19€, bei dem Indexzertifikat aber nur 21490,15€.

Gruß
Pontius

Lehmann Brothers hatte eine ähnliche Größenordnung;
und da hat sich in Amerika auch niemand träumen
lassen, dass solch eine Bank von heute auf morgen
pleite geht.

Warum ETF-Fonds und nicht gleich günstigere Indexzertifikate?

Zertifikate?
Waren das nicht die Papiere, bei welchen man zusätzlich zum Marktrisiko noch ein Emmitentenrisiko trägt, ohne dafür eine zusätzliche Renditechance zu erhalten…?

Hatte Lehman nicht… aber deine Kernaussage ist richtig.

ja gut,
Deutsche Bank war wohl ca. dreimal so groß, je nachdem
welche Kriterien man nimmt.
Wollte auch sagen, dass es nicht so eine ganz kleine Klitsche
war.

Morgen,

ja genau die, bei den man meistens auch nicht die Dividende bekommt.