Geldanlage von kleineren Beträgen

Meine Tante (80 Jahre) möchte mir ein Sparbuch einrichten, auf das Sie mir in unregelmäßigen Abständen Geld überweisen möchte. Sie will aber auch in Notfällen wieder jederzeit auf das Geld zurückgreifen können. Das Geld müßte mir aber auch nach Ihrem Tod zur Verfügung stehen.
Es handelt sich natürlich nur um kleine Beträge, so 300 Mark im Jahr.
Ist ein Sparbuch die geeignete Anlageform, oder habt Ihr bessere Vorschläge?
MfG Peter

Hallo Peter,

schau Dir mal das First-e-Konto an, da gibt es ab der ersten Mark 5 %.

ciao,
Andreas

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Ist ein Sparbuch die geeignete Anlageform, oder habt Ihr
bessere Vorschläge?
MfG Peter

In diesem Fall auf keinen Fall.
Bedenke: Du bekommt vielleicht 1,5 % Zinsen im Jahr bei einer Inflationsrate von derzeit 2,4% p.a.
Das ist also Kapitalvernichtend.

Schau Dir mal auf www.consors.de und dort die Infoworld und dort auf Fonds klicken. Ich halte dort den Fonds-Sparplan für Dich interessant.

Mit Deutschen Aktien kannst Du nicht viel falsch machen.

reglmäßige Einzahlungen und nach x Jahren bist Du ein wenig reicher. an das Geld kommst Du auf jeden Fall jederzeit. Nur: Es könnte sein, dass dann die Aktien ein wenig schlecht stehen und dein Gewinn nicht so dolle ist.

Wie soll denn mit DM 300,-- p.a. ein Fondssparplan gemacht werden, zumal immer wieder auf das Geld zugegriffen werden soll.
Ist zwar bei einem Fonds generell möglich, aber für die Zwecke ungeeignet wegen der Kursschwankungen.

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Wie soll denn mit DM 300,-- p.a. ein Fondssparplan gemacht
werden, zumal immer wieder auf das Geld zugegriffen werden
soll.
Ist zwar bei einem Fonds generell möglich, aber für die Zwecke
ungeeignet wegen der Kursschwankungen.

Unter „jederzeit zugreifen“ habe ich das so verstanden: Sobald ein „Notfall“ eintritt - vielleicht nach 5 Jahren - dann wird das Geld gebraucht.

jerzeit kann aber auch heissen: Jedes Quartal zugreifen, oder so.
Ja, ist richtig.

Ich denke, sobald das Geld länger als ein Jahr liegt, ohne berührt zu werden ist ein Sparplan i.o.
Ansonsten wirklich Sparbuch oder Tagesgeldkonto.
Achtung: Bei der First-e Bank ist das ein Einführungsangebot!
Vielleicht sieht das nächstes Jahr anders aus.

Keine Aktienfonds…
wenn auf das Geld ständig zurückgegriffen werden soll,
auch nicht bei Zugriff erst nach einem Jahr.
Wenn aus 300.- plötzlich 200.-DM geworden sind, hat man auch seiner alten Tante gegenüber etwas Erklärungsbedarf.

Aktiensparpläne sind eher noch langfristiger zu sehen, als Einmalanlagen in solche Fonds.

Geeignet sind die bekannten Direktbanken (Holländer, Türken, etc.) mit Einlagensicherungsfonds.

Als Kompromiß würde ein Geldmarktnaher Fonds (keine Fremdwährung!) in Frage kommen. Der könnte bei einsetzender Hochzinsphase die gen. Bankzinsen übertreffen und unterliegt nur leichten Schwankungen.

Gruss Gunnar

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Tagesgeld bei der UGBI-Bank: 4,5% ab der ersten Mark.
Korrespondenz per Fax, Telefon oder Brief. Und das alles garantiert kostenlos.

Im Gegensatz zu first-e-Bank, die man nur über Internet erreicht. Telefonische Buchungen kosten dort jedoch einige Mark Gebühr je Buchung (!!!).

MfG
Werner