Folgendes „Problem“: Habt Ihr einen schlauen Tipp, wie und wo man am schlauesten 25 000 Euro „parkt“? Sprich das Geld wird demnächst frei und soll wieder angelegt werden. Maximale Laufzeit sollen drei Jahre sein und es soll natürlich möglichst viel abwerfen (allerdings sicher - kein Risiko!). Unsere beiden kontoführenden Banken haben wir schon um Angebote ersucht, eins scheint nur mäßig lukrativ, das zweite ist noch in Arbeit, aber ich hab wenig Hoffnung… (nach den bisherigen Erfahrungen mit dieser nicht ganz kleinen Bank…).
Falls Euch also eine seriöse Möglichkeit bekannt ist, würde ich mich über ein Posting oder eine kurze Mail freuen…
Ich wollt nur sagen: Ich hab in den FAQs schonmal wesentliche Infos gefunden… (Scusi, daß ich hier schneller gepostet hab!)
Über weitere gute Tipps freu ich mich noch immer, aber ansonsten bin ich schonmal schlauer!
Bisher hab ich ja wie gesagt nur eines - am anderen arbeitet die Bank mit dem grünen Band der Sympathie noch…
Angebot Nummer 1 also (von der Sparkasse): Nennt sich „Anlagekonzept Zuwachs“.
Bringt im 1. Jahr:2.00 %
2. Jahr: 2.25 %
3. Jahr: 3.00%
(Wenn ich die Kohle dann weiter liegenlasse, im 4. Jahr 3.50% und im 5. Jahr 5.00% - für fünf Jahre ist die Anlage gedacht. Mindestens liegen muß das Geld ein Jahr, Kündigungsfrist ab dann drei Monate).
Angebot Nummer 1 also (von der Sparkasse): Nennt sich
„Anlagekonzept Zuwachs“.
Bringt im 1. Jahr: 2.00 %
2. Jahr: 2.25 %
3. Jahr: 3.00 %
nur mal so als Vergleich die Sätze, wie sie derzeit zwischen den Banken gehandelt werden:
1 Jahr 2,37%
2 Jahre 2,89%
3 Jahre 3,22%
Bundesschatzbriefe
Jahr 1,5%
Jahr 2,0%
Jahr 2,5%
Irgendwo dazwischen liegt der Bereich des Möglichen. Die 1822direkt z.B. bietet für 3 Jahre 2,8%. Das macht auf die gesamte Laufzeit dann rd. 300 Euro aus. Ob sich der Aufwand für das Geld dann lohnt, mußt Du entscheiden.
Habe mein Geld bei der Garantibank und der DHB geparkt, welche für 3 Jahre 4,25% bzw. 4,15% Zinsen p.a. zahlen. Achtung: Die Banken sind nach dem niederländischen Gesetz mit max. 20.000 € je Kontoinhaber abgesichert (daher am Besten auf beide Banken verteilen).
Bei der Diba http://www.diba.de gibt´s das Extra-Konto. Ab dem
ersten Euro gibt´s 3 % Prozent. Und Du kommst JEDERZEIT an
Dein gesamtes Geld.
mal abgesehen davon, daß ich die Diba unten schon erwähnte, sind die 3% der derzeitige Zinssatz für Tagesgeld. Wenn also die Zinsen weiter in den Keller gehen, wovon der Markt im Augenblick ausgeht, dann werden as den 3% schnell 2,5%. Bei einer gewollten Anlagedauer von 3 Jahren macht es durchaus Sinn, das Geld gleich für diesen Zeitraum fest anzulegen.
da kein Risiko sein soll aber trotzdem Rendite, dann empfehle ich Dir einen offenen Immobilienfonds Deutschland/Europa. Mit drei Prozent Aufgabeausschlag kannst Du jährliche Renditen von 5% einplanen, ohne daß Du Dich mit einer Anlagedauer festlegen mußt. Also immer verfügbar bei rd. 5% und der Aufschlag von 3% fällt ja nur einmal an.
Tip: Grundbesitz invest, WKN 980 700, keine nennenswerte Depotgebühr.
Bezugsquelle nenne ich Dir gern individuell.
Boris
da kein Risiko sein soll aber trotzdem Rendite, dann empfehle
ich Dir einen offenen Immobilienfonds Deutschland/Europa.
ich kann nicht glauben, daß tatsächlich ein Mensch behauptet, ein Immobilienfonds sei ohne Risiko. Es ist eines der wenigen Gesetze in der Volkswirtschaft, daß höhere Rendite immer mit höherem Risiko einhergeht. Allem, was über Bundeswertpapiere renditemäßig hinausgeht, wohnt auch ein höheres Risiko inne. Erst recht einem Immobilienfonds und noch erst rechter einem Immobilienfonds, den es noch nicht einmal ein Jahr gibt, wenn die Kurscharts richtig deute.
C.
P.S.
Noch schnell die wissenschaftliche Erklärung nachgeschoben: Wäre der Fonds tatsächlich risikolos und wäre seine Rendite höher als die von Bundeswertpapieren, würde von jetzt auf gleich Milliardenbeträge von anlagegeilen institutionellen Anleger in diesen Fonds strömen. Das Fondsmanagement käme in die Not, das Kapital zu besseren Zinssätzen als auf Guthabenbasis anzulegen. Aus dieser Not ergibt sich zwangsläufig, daß irgendwann Objekte gekauft werden, bei denen das Risiko höher als 0 ist, weil die Anzahl der Objekte 0 begrenzt ist oder eben die Rendite aufgrund der niedrigeren Verzinsung des Fondskapitals sinkt.
Erst in dem Augenblick, in dem das Risiko der Rendite entspricht wird der Zufluß stoppen. q.e.d.
grunsätzlich sollte man auch bei einem Immobilienfonds eine Anlagedauer von gut 5 Jahre einhalten, da sonst der Ausgabeaufschlag bei kürzerer Anlagedauer ganz schön ins Gewicht fällt.