Ein Bekannter möchte sich ca. 30.000 Euro überweisen, die sich auf seinem neuseeländischen Konto befinden und dort von ihm legal erwirtschaftet wurden.
Ich habe bereits erfahren, dass er eine Meldung zu statistischen Zwecken an die Bundesbank machen muss.
Wie sieht es jedoch in Steuersachen aus? Gibt es hier Obergrenzen, die eine Splittung des Betrages notwendig machen? Hat er auf diese Summe ein hohes Steueraufkommen zu erwarten?
Hallo,
Neuseeland ist ja ein zivilisierter Staat, da kann ich mir nicht vorstellen, daß es Bewohnern verboten ist ihr Geld auszuführen oder die Überweisung besteuert wird. Der freie Geldverkehr ist international ein recht hohes Gut und wird nur von wenigen (ok, wenn man so nachdenkt, sind es schon einige, die einem einfallen) Staaten beschränkt.
In D wird die Bank womöglich prüfen, ob keine Geldwäsche o.ä. vorliegt. Mit entsprechenden Nachweisen, daß man das Geld legal verdient hat, ist das aber auch nicht mehr als eine Formsache. Steuern fallen hier nicht an, wohl aber natürlich auf die Zinsen.
Wenn bei der Bank niemand schläft, dürfte auch splitten nicht helfen sondern eher Verdacht erwecken.