Hallo,
ich bin generell kein Freund von Geldgeschenken
Ich grundsätzlich auch nicht. Für den Fall, dass jemand einen größeren Herzenswunsch hegt, für dessen Erfüllung er sparen möchte, mache ich aber gern und guten Herzens eine Ausnahme.
und gerade bei
Kindern und Jugendlichen bin ich der Meinung, dass diese auch
wünsche haben sollten die man sich als Einzelperson leisten
kann.
Klar, „sollte“ … und manchmal ist es ja auch so, aber eben nicht immer. Man hat dann aber als Schenkender noch die Möglichkeit, mal zu überlegen, womit man das Geburtstagskind erfreuen könnte. Klar, das kostet Zeit und einiges an Überlegung, aber ich bin bei Bedarf noch immer fündig geworden.
Wenn mich jetzt jemand fragt, was ich mir wünsche, fällt mir spontan auch nichts ein. Wenn ich aber irgendeinen Katalog durchblättere, habe ich danach 100 Wünsche und oft bekam ich Dinge geschenkt, von denen ich gar nicht wusste, wie gut ich sie gebrauchen kann.
Großanschaffungen sollten über das Sparbuch oder die
Eltern finanziert werden aber das vergessen anscheinend viele.
Ein Sparbuch füllt sich aber auch nicht von allein. Geldgeschenke sind da sicher eine von vielen möglichen Quellen.
In vielen Familien ist das Budget auch zu knapp, als dass Großanschaffungen für die Kinder mal eben im Vorbeigehen möglich wären, ohne dass das Geld dann an anderer Stelle fehlt.
In Freundeskreis unserer Kinder haben viele schon ab 6 (in
Worten sechs) das angebliche Verlangen nach Geldgeschenken,
Heute sind die Kinder mit allem früh dran 
Jugendliche um die 13-14 nur noch Wünsche wie ein neuer PC,
etc die durch die Geburtstagsgäste finanziert werden sollen.
Je älter die Kinder werden, desto teurer werden die Wünsche, wenn sie denn überhaupt noch welche haben 
Da frag ich mich was aus den kleinen Wünschen des Lebens,
Buch, CD, Spiel, Kinogutschein, etc, etc. geworden ist.
Die erfüllt man sich, sobald sie auftauchen - entweder zücken Eltern oder Großeltern gern mal dafür ihre Karten, oder man kauft sie vom Taschengeld.
Mir scheinen diese Tage mehr und mehr zur finanziellen und
berechenbaren jährlichen Einnahmequelle zu verkommen.
Dazu dienten früher primär Kommunion bzw. Konfirmation, ohne dass sich jemand daran gestört hat.
Leider
stehe ich mit der Ansicht schon als Außenseiter da und stoße
auf verstörte Eltern wenn ich nach Sachgeschenkwünschen frage.
Da musst du drüberstehen 
LG
sine