Geldgeschenk, Eltern?

Hallo,

findet ihr es verquer, wenn man als 22jähriger den um die 45-herum Eltern ein Geldgeschenk zum Geburtstag macht?

Anmerkung: nicht aus Ideenlosigkeit, sondern als „Schmankerl“ sich mal was ‚privates‘ zu kaufen, weil sie es selber kaum können z.Z.
Mein Vater hat zB. Modellbau als Hobby, ziemlich kostspielig, ich als Laie habe eh keinen Plan, was er braucht.
Meine Mutter vermisst eine grüne Neuanschaffung (eine hiesige Pflanze).

Was ist angemessen - […] 50 Euro? (mehr nicht)

Anderseits, bei den restl. Verwandten wird auch oft Geld verschenkt, aber das definitv aus „ausreichender Kennnisnahme“ des Geburtstages.

Man könnte es ja entsprechend verpacken, mit Wink, es nur dafür auszugeben. (nicht für Ziggis, oder Lebensmittel)

Mit Bitte um Eure Meinungen -
Gruss,
Nicole

Hallo,

Hallo,
ich persönlich finde Geld an sich schon etwas einfallslos. Da würde ich noch am ehesten Gutscheine nehmen, z.B. von Fleurop für die Grünplanze und vom Modellbaugeschäft für das Hobby…

Beatrix
http://www.belzig-online.de

ich persönlich finde Geld an sich schon etwas einfallslos. Da
würde ich noch am ehesten Gutscheine nehmen, z.B. von Fleurop
für die Grünplanze und vom Modellbaugeschäft für das Hobby…

Hallo Nicole.
Ich verschenke sehr ungern Geld und meinen Eltern würde ich eher einen Restaurant- Theater- oder Konzertbesuch schenken, als Geld. Aber wenn du doch so konkrete Sachen wie Modellbau und Grünpflanze weißt, wo ist dann das Problem. Und außerdem : Lass dir doch einen Wunschzettel schreiben

grüße
R.

Hallo Nicole,

ich fände es ziemlich daneben, wenn ich von meinen Kindern ein Geldgeschenk bekäme. Ich glaube, das würde ich ihnen mit entsprechendem Kommentar um die Ohren hauen…
Gruß
Aia

Hallo!

Hmmh, ich würde es auch nicht machen.
Dein Pa hat doch bestimmt einen Stammmodellbauladen, oder? Dann eher einen Gutschein aus diesem Ladn. Oder aus der Gärtnerei für deine Ma.
Das Geld ist sonst eh beim nächsten Wocheneinkauf weg. Das geht uns zumindest immer so .(

Bye, Vanessa

Hallo Nicole,

um es vorweg zu nehmen: Ich halte das auch für keine gute Idee.

Wenn es um den Geburtstag eines Elternteils geht, empfiehlt sich in unserer Familie, das Eltern-Gegenstück mit ins Boot zu ziehen und gemeinsam Ideen finden. Mein Dad hat immer die tollsten Ideen, was Geschenke für meine Mama angeht und umgekehrt. Gekoppelt mit unseren eigenen Ideen ergibt sich für uns Kinder (schenke meist zusammen mit Bruderherz und Schwägerin) immer ein passendes Geschenk.

Was mir hierzu aber auch noch einfällt: Meine Mama ist eine sehr aufmerksame Frau mit sehr gutem Gedächtnis. Immer habe ich zu Weihnachten oder Geburtstag Dinge geschenkt bekommen, die ich wirklich haben wollte - aber gar nicht mehr daran dachte. Es reichte ein Stadtbummel mit Mama, ich schaue gedankenverloren in ein Schaufenster und sage: „das da ist ja superschön“ - genau diese Dinge hat sich meine Mutter immer gemerkt und mir irgendwann geschenkt.

Weihnachten 2001 war deswegen ein ziemlicher Schock für mich: Mein Bruder und ich bekamen von unseren Eltern jeweils Geldscheine in die Hand gedrückt. Das hat mich wahnsinnig enttäuscht, da ich ja wußte, dass meine Mama sich immer Gedanken um Geschenke gemacht hat.

natürlich wurde mir dann schon auch bewusst - wir Kinder sind (zumindest dem Alter nach) „erwachsen“, ich verdiene zwar auch normal mein Geld, komme aber grad so über die Runden. Geld hilft da schon weiter, ist ja auch nur gut gemeint von meinen eltern, wir müssen schließlich selber wissen, was wir gerade mit welcher Priorität kaufen wollen.

aber ich habe dann bewusst meinen Eltern gesagt, dass ich mir für genau das Geld z.B. einen Spagetti-Topf gekauft habe. Ich habe ihnen das nicht gesagt nach dem Motto „da hättet ihr auch selber dran denken und gleich nen topf kaufen können“ - sondern in dem Tenor: „von eurem Geldgeschenk habe ich mir etwas geleistet, dass ich mir normal wahrscheinlich nicht gekauft hätte aber gerne haben wollte, ich habe das Geld also nicht für alltägliche Dinge verwendet - vielen Dank nochmal für das Geschenk“

Wie gesagt, das nur am Rande zum thema Geldgeschenke…

Viele Grüße
Alexandra

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Nicole,

Deine Eltern haben doch sicher Freunde/Freundinnen?

Frag die doch, ob denen was spezielles Einfällt (z.B. der Kumpel des Vaters, mit dem er zusammen schraubet, oder die Freundin der Mutter, die auch Blumen pflegt). Mit denen wird doch sicher ab und zu gefachsimmpelt (so ne GVS 77 wäre doch sicher nicht falsch, aber 50 Euro ist schon ne Stange Geld)

Ansonsten empfehle ich stets Bücher zum Thema, da kannst Du ja die Bibliothek Deiner Eltern durchstöbern was da sit bzw. nicht und Ratschläge kannst Du sicher wieder von oben genannten Personen kriegen.

Als Notnagel wäre m.E. die schon beschriebenen Gutscheine geeignet.

Gandalf

Hi Nicole,

ich finde Geldgeschenke nicht prinzipiell schlecht. Und wenn eine konkrete Überlegung dahintersteht, warum nicht?
Die Verpackung machts… Also für Väterchen z.B. das Geld in was selbstgebastelten „verstecken“. Was auch immer gut kommt: Ein paar Kröten zum Ausgeben… und das Geld in einer Kröte verpacken. Hier ist dann schlicht Phantasie gefragt.
Ich bin mir sicher, daß auch Eltern sich über ein phantasievolles Geldgeschenk freuen wenn es angebracht ist und nicht als lustlose Pflichtübung erscheint.

Gruß Stefan

Danke!
…für Eure Meinungen!

So ein Gutschein (besonders aus dem Eisenbahnladen, Stichwort: Stammkunde) ist ja eigentlich nicht schlecht, wieso habe ich daran nicht gedacht?
Glaube, es wird ein Kompromiss; oh, und das es nicht falsch rüber kommt, meinen Eltern gehts z.Z. nicht soo rosig mit dem Finanziellen, deshalb der Gedanke sich mal was ‚ausserhalb (=der Pflichten)‘ zu gönnen, aber würde sicher nur daneben rüberkommen.

Mit Gruss,
Nicole