Geldprobleme

Hallo,

weiss nicht ob ich hier richtig bin, ist mein erster Eintrag, werde aber einfach mal drauflosschreiben. Hoffe, irgendjemand kann mir behilflich sein.

Folgende Situation:

Da ich auf Hörgeräte angewiesen bin, und die Krankenkasse nur einen minimalen Anteil übernimmt, muss ich der Hörgeräteladen noch ca. 5400,- € bis zum 01.08.2005 übergeben.
Ich bin festangestellt, habe ein Einkommen von rund 2000 € brutto, wohne zur Miete ( ca. 400,-€ inkl. nebenkosten) Weiterhin habe ich ein Auto, was insgesamt mit ca. 200,- € zu Lasten fällt. Bei meiner BAnk habe ich bereits einen Dispokredit über 1500 € laufen.
Ich brauche nun dringend das Geld für die Hörgeräte. Eine Kosten übernahme durch die BfG oder die Bundesagentur für Arbeit scheint nicht möglich… Welche Art von Kredit, welche Bank ist für so etwas empfehlenswert? Welche Laufzeit ist am besten ? Ich bin etwas unerfahren auf diesem Gebiet, da ich bis jetzt eigentlich sehr gut haushalten konnte, aber dieser Betrag übersteigt meinen Rahmen bei weitem…Wäre für jegliche Hilfe dankbar…

Mfg,

Hi!

Bin zwar kein Banker, würde jedoch, in Kurzform, folgendes empfehlen. correct me if I am wrong…

Dispokredite sind sehr teuer.
Daher würde ich mit meiner Bank sprechen und einen Kredit über den Dispo und den Betrag für die Hörgeräte vereinbaren, also über die 6.900 Euro, die insgesamt offen sind.

Das sollte aktuell zu einem guten Zinssatz möglich sein, die Laufzeit kann recht flexibel an die für Dich möglichen monatlichen Raten angepasst werden.

Da Du nach Miete und Auto ja noch einiges „über“ hast, sollte die Bewilligung des Kredites kein Problem sein.

Viel Erfolg und Grüße,

Mathias

weiss nicht ob ich hier richtig bin, ist mein erster Eintrag,
werde aber einfach mal drauflosschreiben. Hoffe, irgendjemand
kann mir behilflich sein.

Folgende Situation:

Da ich auf Hörgeräte angewiesen bin, und die Krankenkasse nur
einen minimalen Anteil übernimmt, muss ich der Hörgeräteladen
noch ca. 5400,- € bis zum 01.08.2005 übergeben.
Ich bin festangestellt, habe ein Einkommen von rund 2000 €
brutto, wohne zur Miete ( ca. 400,-€ inkl. nebenkosten)
Weiterhin habe ich ein Auto, was insgesamt mit ca. 200,- € zu
Lasten fällt. Bei meiner BAnk habe ich bereits einen
Dispokredit über 1500 € laufen.
Ich brauche nun dringend das Geld für die Hörgeräte. Eine
Kosten übernahme durch die BfG oder die Bundesagentur für
Arbeit scheint nicht möglich… Welche Art von Kredit, welche
Bank ist für so etwas empfehlenswert? Welche Laufzeit ist am
besten ? Ich bin etwas unerfahren auf diesem Gebiet, da ich
bis jetzt eigentlich sehr gut haushalten konnte, aber dieser
Betrag übersteigt meinen Rahmen bei weitem…Wäre für jegliche
Hilfe dankbar…

Mfg,

Hallo!

Danke für die schnelle Antwort.Meinen Dipo werde ich wohl so weiterlaufen lassen, da auf dieses Konto auch mein gehalt kommt.
Wie ist denn der generelle Ablauf einer Bonitätsprüfung? Bin bei der Volksbank, ist die für so etwas geeignet ? Gibt es dort unterschiedliche „kreditangebote“?

Mfg

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Stoooooppppp!!!
Hallo Hans,

eigentlich wollte ich hier ganz etwas anderes posten, tue ich aber noch. Da sehe ich deine Frage und freue mich, die mitbekommen zu haben.

Hörgeräte haben eine Gewinnspanne von 70 %, deshalb sind die so teuer. Es gibt aber seit einiger Zeit einige Hersteller, die das für unseriös halten. Da man Hörgeräte aber nicht einfach im Versand oder bei Ebay kaufen kann (obwohl dort manchmal welche angeboten werden: gut erhaltene Hörgeräte meines verstorbenen Opas) :smile: braucht man natürlich einen Fachmann vor Ort, der sich drum kümmert. Und wer ist ein geeigneter Fachmann? Ein HNO-Arzt natürlich!

Es gibt einige Ärzte, die arbeiten mit solchen Firmen zusammen. Natürlich hast du Kontakt zu einem HNO-Arzt, du hast ja eine Verschreibung. Aber von sich aus sagt dir der Arzt das nicht. Du musst ihn fragen, oder herumhören, welcher Arzt in deinem Umfeld das macht. Ich kenne Fälle, da wurden Hörgeräte, die im Geschäft EU 4.800 kosten sollten, für 1.200 abgegeben.

Ich hoffe, du bist im Hörgeräteladen noch keinen verbindlichen Vertrag eingegangen?! Dann nix wie weg! Probehören verpflichtet zu nichts, und meist sind die recht locker mit ihren Verträgen, weil sie sich auf der sicheren Seite fühlen. Waren sie bisher ja auch, deshalb diese unverschämten Preise!

Wenn du dich aber verpflichtet hast, versuch ihnen deine Zahlungsunfähigkeit nachzuweisen. Stelle einen Kreditantrag bei einer Bank, am besten bei einer mit niedrigen Zinsen, die sind umso vorsichtiger bei der Auswahl ihrer Kunden. Übertreibe in deinen persönlichen Angaben deine Kosten, damit du eine Ablehnung bekommst. Und dann geh zu deinem Akustiker und sage ihm: Tut mir leid, aber ich kann nicht zahlen. Bar habe ich es nicht, und Kredit bekomme ich nicht, sehen sie hier!

Ich wünsche dir viel Glück und hoffe, dass du berichtest, was daraus geworden ist. Interessiert mich sehr!

Gruß
Peter

PS1

Ich sehe gerade, dass du aus Osnabrück bist?! Warst du Schüler der dortigen Hörgeschädigtenschule? Aber auch wenn du das nicht warst: Geh doch mal zum Leiter der dortigen Pädoaudiologie! Am Telefon wird der dir nichts sagen, der darf ja kein Geschäft oder keinen Arzt empfehlen. Aber unter vier Augen ist Vieles möglich.

PS2

Ich habe gerade noch einmal darüber nachgedacht, dass bei Ebay manchmal Leute gebrauchte Hörgeräte anbieten. In Fällen, die ich gesehen haben, werden sie die gar nicht oder nur für ein paar Euro los. Deshalb:

Bitte den Anbieter um ein Audiogramm es bisherigen Geräteträgers und vergleiche es mit deinem eigenen. Nur wenn euer Hörverlust extrem unterschiedlich ist, ist das Gerät für dich unbrauchbar. Falls du absolut keine Fachkenntnis hast (die man sich als Betroffener aber eigentlich anlesen sollte) kannst du mir die beiden Audiogramme zumailen oder zufaxen. Grob gesprochen kann man sagen: Wenn die Kurven auf den Audiogrammen im Richtungsverlauf ähnlich sind, ist das Gerät für die brauchbar. Und da die meisten Menschen hochtonschwerhörig sind, ist das naheliegend.

Ohrpassstücke hast du ja wahrscheinlich von einem früheren Hörgerät. Wenn nicht, geh mal in einen anderen Hörgeräteladen und mache ein Probetragen mit. Dass macht jeder Laden, ständig, obwohl die manchmal „Aktionswochen“ machen, in denen das als angebliches Sonderangebot aufgedrängt wird. Meist überlassen sie einem die Ohrpasstücke, weil sie sich, wie schon gesagt, auf der sicheren Seite fühlen.

Wenn der Anbieter in deiner Nähe wohnt, fahr hin. Wenn er zu weit weg wohnt, wird er aber, falls er die Dinger nicht los wird, auch kein Problem haben, sie dir probeweise zuzusenden. Notfalls ersteigerst du sie, kriegst du für wenige Euro, kannst du ja wieder verkaufen, falls sie absolut nicht brauchbar sind.

Sprich mit deinem HNO-Arzt. Wenn es in deinem Umfeld keinen geben sollte (kann ich mir in einer Stadt von der Größe Osnabrücks nicht vorstellen), ist er aber zumindest in der Lage, dich mit Gerät zu audiometrieren und verschiedene Anpassungen zu erproben.

Oder du fährst ein bisschen aus Osnabrück raus, am besten zu Freunden oder Verwandten, die weiter weg oder in einem Kurort wohnen. Dann gehst du dort zum Akustiker und sagst: Ich bin zu Besuch hier, und meine Hörgeräte haben sich irgendwie verstellt. Angesichts der oben genannten Gewinnspannen machen Akustiker vieles kostenlos. Man ist ja schließlich auf der sicheren Seite und reißt einen Kollegen nicht rein. :smile:)

PS3

Bohh!!! Dass die Mail so lang wird, hätte ich nicht gedacht. Hoffentlich bekomme ich jetzt noch zusammen, was ich selbst fragen wollte. Aber ich werde mir diesen Test abspeichern, vielleicht kann ich ihn ja nochmal irgendwo anders verwenden. - Aber wer ahnt schon, dass im Brett „Finanzen und Börse“ eine Frage nach Hörgeräten kommt?

Vielleicht muss ich demnächst regelmäßig alle Bretter durchforsten? Und alle Fragen lesen? Da könnte im Haustierbrett z. B. stehen: Mein Wellensittich singt nicht mehr! Oder bei L&L: Warum stöhnt meine Frau nicht beim Liebesspiel? Und dann stellt sich raus: Der Wellensittich singt wie eh und je, die Frau stöhnt eindrucksvoller als je zuvor, der Fragende hört das nur nicht! Und dann komme ich und erkläre, wie man günstig an ein Hörgerät kommt.

Hilfst du mir, solche Anfragen zu finden? :smile:

Hallo Hans,

Folgende Situation:

Da ich auf Hörgeräte angewiesen bin, und die Krankenkasse nur
einen minimalen Anteil übernimmt, muss ich der Hörgeräteladen
noch ca. 5400,- € bis zum 01.08.2005 übergeben.

Da hast du entweder einen sehr spezeillen Bedarf (a) oder sehr grosse Wünsche (b).

Im Fall von a) kann man beim Versorgungsamt anfragen.
Im Fall von b) ist es wie mit dem Brilliantcollier: Man muss es sich leisten können.

Bevor jemand hier aufschreit: Für 08/15- Fälle gibtr es Hörgeräte, die die Kasse vollständig zahlt,auch in der Preislage bis 500 EUR/Stck. gibt es alltagstauliche Gerätemit einigen Spielereien. Blootooth anbindung oder Funkmikro sind damit nicht inkl…

Ciao maxet.

Ich bin auch Hörgeräteträger und habe meine Hörgeräte zu 100 % vom LVA bekommen, nachdem ich ein Jahr drum kämpfen mußte.
Denn bei mir funktionieren nur spezielle Hörgeräte,da ich Defizite bei einigen Frequenzen habe.
Ich brauche diese Hörgeräte für den beruflichen Bereich um an Sizungen teilnehmen und telefonieren zu können.
Du brauchst dazu ein Attest vom Arzt, Schwerbehindertenbescheinigung, eine Portion Hartnäckigkeit und eine Arbeitsplatzbeschreibung von deiner Firma und muss dann den entsprechenden Antrag schreiben.
Mehr Info´s findest Du unter http://www.schwerhoerigen-netz.de

Viel Erfolg …Gruß, Marsi

Hallo,

Ich bin auch Hörgeräteträger und habe meine Hörgeräte zu 100 % vom LVA bekommen,

das ist aber sicher einige Zeit her. Vor fünf Jahren habe ich meine Hörgeräte auch noch voll bezahlt bekommen, jetzt gibt es nur noch einen Zuschuss.

Gruß
Peter

Hallo,

Für 08/15- Fälle gibtr es Hörgeräte, die die Kasse vollständig zahlt

die Kasse zahlt einen Festbetrag bis 620 EU.

auch in der Preislage bis 500 EUR/Stck. gibt es alltagstauliche Geräte

Du meinst ein Hörrohr?

Blootooth anbindung oder Funkmikro sind damit nicht inkl…

Meine Hörgeräte haben keins von beiden und kosten im Fachgeschäft das Stück 2.200 EU, beimHNO-Arzt (siehe meinen Beitrag „Stopp“ hier drunter) rund 1.000 EU.

Gruß
Peter

Hallo Peter,

vielleicht hast du meine Email schon gelesen…was hälst du von diesem Sonderfall?
Wie sollte ich am besten vorgehen ? Habe eine Frist bis zum kommenden Montag erhalten und will jetzt natürlich handeln. Rückgabe der Geräte ist nicht drin, so wie ich das sehe, oder ? ( Verlust des einen Geräts). Generell war ich auch mit dem Laden sehr zufreiden, bis der Mitarbeiter, mit dem ich zu tun habe in eine andere Niederlassunggewechselt ist. wie bereits erlütert, habe ich im Ohr-Geräte, so dass das mit der Schalen-Übernahme wohl auch nicht klappen wird. ICh bin von einer Kostenübernahme durch die BfA ausgegangen, doch die strietn alles ab, schicken mich zur Bundesagentur für Arbeit und die wimmeln sofort ab, nach dem Motto, wir zahlen nix!

Sollte ich jetzt einen Kredit aufnehmen und die Geräte zahlen, oder auf Stur schalten und die Geräte zurückzahlen ? Vielleicht eine dritte Möglichkeit ?

Danke für eure Hilfe !

MfG

Hallo,

wenn du einen einen gültigen Kaufvertrag hast, ist da rechtlich wohl nichts zu machen. Wie die aber reagieren, wenn du dich als zahlungsunfähig hinstellst, lässt sich natürlich schwer voraussagen.

Gruß
Peter

Hallo Peter,

jetzt malganz ehrlich, ich bin mir ziemlich sicher, dass kein Kaufvertrag im herkömmlichen Sinne vorliegt…das einzige, was ich jemals dort unterschrieben habe, sind die Dokumentationen zur Hörgeräteanpassung. Allerdings trage ich die geräte jetzt auch schon über 1 Jahr "zur Anpassung "…

Mfg,

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

es könnte sein, dass ein Kaufvertrag zu Stande gekommen ist. Aber sicher bin ich mir nicht, denn die Geschäfte werben doch immer „Probetragen kostenlos“.

Hat man dir am Anfang gesagt, wie teuer die Geräte sind und wie wenig du von der Kasse bekommst? dann kannst du schlecht argumentieren, dass du nicht soviel zahlen kannst. Oder haben sich die Bedingungen während deiner langen Probezeit geändert? Dann könnte man vieleicht argumentieren, dass die Kaufvereinbarung unter anderen Bedingungen erfolgt und damit hinfällig ist.

Da brauchst du kompetente Rechtsberatung. Geh doch zur Rechtsberatungsstelle des Amtsgerichts. Geringverdiener bekomen dort einen Beratungsschein, mit dem man kostenlos zum Rechtsanwalt gehen kannst. Ich weiß aber nicht, wo die Einkommensgrenze ist.

Andererseits wäre es natürlich fairer, in dem Geschäft zu kaufen, wenn du ihre Leistung schon so lange in Anspruch genommen hast. Du könntest dort deine Finanzlage schildern und versuchen, einen Preisnachlass zu bekommen. Nicht nur ein paar Euro, sondern einen deutlichen.

Aber auch in der Situation wäre es gut, die Rechtslage zu kennen. Die optimale Situation für dich wäre, wenn du sagen könntest: Ich habe mich juristisch beraten lassen, ich bin gar nicht verpflichtet, Ihnen das Gerät abzunehmen, und an anderer Stelle bekomme ich es oder ein gleichwertiges für nur xy Euro. Dannmachen die dir sicher denselben Preis.

Du solltest also doch ausfindig machen, welcher HNO-Arzt in deinem Umfeld Geräte verkauft und was du dort bezahlen müsstest.

Wenn aber alles schief geht, findest du hier
http://www.ratenkredit-vergleich.de/ratenkredit-verg…
Kredite schon für weniger als sechs Prozent. Aber den Preis zu drücken würde ich auf jeden Fall versuchen.

Ich würde mich freuen, wenn du berichtest, was aus der Sache geworden ist.

Gruß
Peter

Hallo,

Für 08/15- Fälle gibtr es Hörgeräte, die die Kasse vollständig zahlt

die Kasse zahlt einen Festbetrag bis 620 EU.

richtig

auch in der Preislage bis 500 EUR/Stck. gibt es alltagstauliche ::Geräte

Du meinst ein Hörrohr?

Die genannten Preise sind die Zuzahlungen, also hier 1200 EUR, davon 600 EUR privat.

Blootooth anbindung oder Funkmikro sind damit nicht inkl…

Meine Hörgeräte haben keins von beiden und kosten im
Fachgeschäft das Stück 2.200 EU, beimHNO-Arzt (siehe meinen
Beitrag „Stopp“ hier drunter) rund 1.000 EU.

ein aktuelles Angebot:
HdO,2 Programme zzgl. Telspule, handyverträglich: 280 EUR
HdO, 3 Programme inkl. Tel. spule handyverträglich: 370 EUR

Ciao maxet.

Hallo,

Ich bin auch Hörgeräteträger und habe meine Hörgeräte zu 100 % vom LVA bekommen,

das ist aber sicher einige Zeit her. Vor fünf Jahren habe ich
meine Hörgeräte auch noch voll bezahlt bekommen, jetzt gibt es
nur noch einen Zuschuss.

Das Versorgungsamt oder auch Integratrionsamt genannt ist m.EW. landessache, daher kannes da Differenzen geben. M.W. ist der Eigenanteil abhängig vom Einkommen (Bundesland Sachsen).

Ciao maxet.

Hallo Peter,

jetzt malganz ehrlich, ich bin mir ziemlich sicher, dass kein
Kaufvertrag im herkömmlichen Sinne vorliegt…

Kaufverträge können auch mündlich und konkludent geschlossen werden. Eine einjähriges Tragen riecht stark nach konkludenten Kaufvertrag.

Allerdings trage ich die geräte jetzt auch schon über 1 Jahr "zur
Anpassung "…

Ausserdem würde ich gegenüber dem Händler ganz vorsichtig bzgl. Zahlungsunfähigkeit etc., entgegentreten. Man könnte versucht sein, dir Betrug zu unterstellen: Preis war bekannt, deine finanziellen Verhältnisse ebenfalls …

Ciao maxet.

Hallo,

Das Versorgungsamt oder auch Integratrionsamt genannt ist
m.EW. landessache, daher kannes da Differenzen geben. M.W. ist
der Eigenanteil abhängig vom Einkommen (Bundesland Sachsen).

nein, den Zuschuss zahlt die Krankenkasse, bei Beamten die Beihilfe und die Zusatzversicherung, bei Selbständigen etc. die Versicherung. Da ist die Zuzahlung höher als bei der Krankenkasse. Es ist in allen Fällen aber ein fester Zuzahlungsbetrag ohne Rücksicht auf das Einkommen.

Gruß
Peter

Hallo,

werden. Eine einjähriges Tragen riecht stark nach konkludenten Kaufvertrag.

Das sehe ich auch so (s. o.). Aber gerade Hörgerätegeschäfte werben massiv und ständig mit „kostenlosem Probetragen“. Deshalb habe ich Rechtsberatung empfohlen.

Man könnte versucht sein, dir Betrug zu unterstellen: Preis war
bekannt, deine finanziellen Verhältnisse ebenfalls …

Deshalb hatte ich in den Punkten mehrere Rückfragen gestellt. Das kann nur ein Rechtsanwalt beurteilen, wenn er alle Informationen hat.

Noch eine Korrektur zu etwas, wa sich weiter oben gesagt habe: Der Festbetrag, mit dem die Kassen bundesweit sich an den Anschaffungskosten von Hörgeräten beteiligen, hatte ich zu hoch im Gedächtnis: Es sind nur 421,28 Euro für ein Hörgerät. Wenn, was meistens der Fall ist, beide Ohren betroffen sind, wird das zweite mit 337,02 Euro bezuschusst, so dass insgesamt 758,30 Euro gezahlt werden.

Diese Regeln gelten aber erst seit 1. Januar dieses Jahres, vorher waren die Zuschüsse höher und auch bundeslandabhängig. Es kann also sehr gut sein, dass Hans schuldlos in die Misere hineingerutscht ist.

Die Geschäfte sind übrigens sehr gut über diese Fragen informiert. Man hätte ihn also vor dem Jahreswechsel aufmerksam machen müssen, dass er das Gerät besser schnell abnimmt, um einen höheren Zuschuss zu bekommen - oder vielleicht sogar den gesamten Betrag. Hans sollte sich also zusätzlich zusdem, was ich schon geraten habe erkundigen, wieviel er voriges Jahr bekommen hätte.

Der Kaufvertrag, wenn er gülit ist, ist unte anderen Bedingungen zustande gekommen, als sie heute herrschen, auch das hatte ich schon als Frage gestellt. Das Geschäft wusste, dass diese Bedingungen sich zum Jahreswechsel ändern, von Hans kann man das nicht erwarten.

Gruß
Peter

Gruß
Peter

Hallo,

HdO,2 Programme zzgl. Telspule, handyverträglich: 280 EUR
HdO, 3 Programme inkl. Tel. spule handyverträglich: 370 EUR

woher hast du denn die Spielzeug-Angebote?

Aus der Yellowpress vielleicht? Da hab ich auch schon sowas gesehen. Die haben da irgendeine Art von Standard-Verstärker drin, der alles was da reinkommt, linear verstärkt. Für fast alle Arten von Schwerhörigkeit geeignet, ohne Anpassung! Sogar das Ohrpassstück wird gleich mitgeliefert, ohne einen Abdruck zu nehmen!

Darf ich mal fragen: Bist du Hörgeräteträger? Oder hast beruflich mit der Problematik zu tun? Ich vermute, keine von beiden. Worauf beruhen deine Kenntnisse?

Gruß
Peter

Hörgeräte - Zusammenfassung und Neues
Hallo Hans,

mir hat die Sache keine Ruhe gelassen. Deshalb habe ich meine eigenen Unterlagen durchwühlt und dann ein wenig gegoogelt. Und da die Sache hier drunter durch ungqualifizierte Einwürfe etwas unübersichtlich geworden ist, hier das Wesentliche in Kurzform:

Die Firma, die in Zusammenarbeit mit HNO-Ärzten preisgünstige Hörgeräte liefert, ist

Sanomed Handelsges. mbH, Hörgeräte, 22305 Hamburg, Drossel-Str. 1, Tel. 040 615510

Dort erfährst du auch telefonisch, welcher HNO-Arzt in deinem Umfeld mit ihr zusammenarbeitet. Ein vierkanaliges Digitalgerät kostet rund 700, ein neunkanaliges 1.200 EU. Also weit weniger als die Hälfte dessen, was du zuzahlen sollst.

Der Taubenschlag, das ist die größte und bekannteste WebSite für Hörgeschädigte, gegründet von einem Hörgeschädigtenlehrer aus Bremen, empfiehlt Sanomed auch:

http://www.taubenschlag.de/infos/akustiker/sanomed.htm

Gleichzeitig ist dort noch der Spiegel-Artikel vorrätig, den auch ich im Kopf hatte, als ich dir meine Empfehlungen gab:

http://www.taubenschlag.de/infos/akustiker/HA.html

Ich hatte eine Gewinnspanne von 70 % erwähnt, jetzt sehe ich, dass sie sogar 82 % beträgt!

Dass die Branche der Hörgeräte-Akustiker, die immer knallhart zusammen gehalten hat, dagegen vorgeht, ist nicht überraschend. Man liest da von „Fell über die Ohren“, Brandanschlägen, Betrugsvorwürfen und Prozessen. Aber lies selbst.

Zu deiner Situation: Einen schriftlichen und dadurch unanfechtbaren Kaufvertrag hast du nicht. Aber vielleicht ist vor einem Jahr stillschweigend einer zustande gekommen. Das müsste dir aber trotz deiner langen Probetragezeit erst mal bewiesen werden, denn Hörgeräteläden werben ständig und massiv damit, dass Probetragen kostenlos und unverbindlich ist. Damals waren die Bedingungen anders als heute. Jetzt bekommst du nur noch maximal 758,30 Euro. Damals hättst du allein von der Krankenkasse doppelt soviel erhalten, und aus anderen Quellen möglicherweise noch mehr dazu.

Geh also, wie gesagt, zum Amtsgericht. Falls du für eine kostenlose Beratung noch „zuviel“ verdienst, ruf ein paar Rechtsanwälte an, beschreibe ihnen dein Problem kurz und frage, was es kostet, wenn du eine Eingangsberatung in Anspruch nimmst. Mehr als 80 bis 100 EU sollten das nicht sein. Und das ist es sicher wert um herauszufinden, ob du im Geschäft „bitte bitte“ sagen musst, oder auf den Tisch hauen kannst.

Ich sehe die Chancen eher gut für dich. Der Laden kannte die veränderten Zuschussbedingungen, du nicht. Falls du es nicht ohnehin weißt, solltest du dich erkundigen, was du voriges Jahr bekommen hättest. Nicht nur von der Krankenkasse, sondern auch vom Versorgungsamt oder oder wer immer bei dir für so etwas zuständig war.

Etwas ausführlicher ist das unten geschildert, aber dann muss man sich durch die verschiedenen Teilthreads hangeln. Du hast das sicher gemacht oder wirst es noch tun, aber man kann im dem Durcheinander auch Wichtiges übersehen. Und wer neu hier reinstolpert, oder sich aus anderen Gründen für das Thema interessiert, muss das halt auch.

So. Jetzt gehe ich schlafen und hoffe, dass ich ein paar Tage nichts mehr von dir höre, und erst recht nicht von Maxet :smile:. Und danach schreibst du plötzlich: Hurra! Ich bin aus dem Schneider!

Gruß
Peter

Hallo peter,

Vielen lieben Dank für die schnelle Hilfe und die guten Tipps.

Mein Problem ist, das ich auf Grund der kurzen Frist ( bis zum 01.08)wohl nicht dazu kommen werde, dies alles auszuprobieren.

Mir scheint der Einsatz eines Rechtsanwalts auch zu kompliziert.

Da ich j aeigentlich relativ gut zufreiden mit dem Service bin, , aber trotzdem natürlich gerne den Kurs drücken würde, ist meine Frage, wie gehe ich da am besten vor? Wie führt man so ein Gespräch ? Persönlich oder am Telefon ?

MfG

Hans

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]