Hallihallo,
wenn der Inhaber einer Einzelfirma Geld zinslos an eine andere Firma verleihen will. Muss er dabei steuerlich etwas beachten?
Kann der Betrag für die Dauer des Darlehens auf Geldtransit gebucht werden oder muss ein offizielles Darlehenskonto eingerichtet werden bzw. ist das abhängig von der Dauer des Darlehens?
Fällt Euch dazu (ausser eines gescheiten Darlehensvertrages) noch etwas relevantes ein?
Bye und vielen Dank für Eure Hilfe
Rolf
Hallo Rolf,
mit fallen spontan zwei steuerliche Probleme ein.
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Die andere Firma ist eine GmbH an der der Einzelunternehmer beteiligt ist --> evtl. verdeckte Gewinnausschüttung
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Der Einzelunternehmer bezahlt selbst Kontokorrentzinsen --> Darlehen evtl. privat veranlasst --> nicht abzugsfähige Zinsen
Man muss also den Grund der Darlehenshingabe und die Beziehungen zur anderen Firma kennen, dann tauchen auch evtl. noch ein paar mehr Probleme auf.
Zur Verbuchung bzw. besser gesagt Bilanzierung:
Es wäre schon die Einrichtung eines Darlehenskontos angebracht,
Geldtransit wird ja wohl nur bei Umbuchungen zwischen Konten/Kassen des gleichen „Unternehmers“ verwendet.
Nutzt denn eigentlich der Einzelunternehmer seinen Sparerfreibetrag aus, wenn nicht sollte man das natürlich anders gestalten.
Grüße
Chris
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Hi Chris,
der Einzelunternehmer hat mit der anderen Firma nichts zu tun. Es ist lediglich so, dass der Einzelunternehmer aufgrund seiner Geschäftstätigkeit immer sehr liquide ist, die andere Firma (GmbH) aber aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit öfters Liquiditätsengpässe hat. Diese Engpässe müssen durch Kontokorrentkredite aufgefangen werden die sehr teuer sind.
Aufgrund einer tiefen Freundschaft *g* würde der Einzelunternehmer der anderen Firma gerne seine Liquidität verfügbar machen.
Bye
Rolf