Ich muss in Zukunft einen Rasen von ca. 1600qm Fläche mähen. Meine Frage ist nun, was ich am besten mit den Schnittgras machen soll. Kann ist es einfach in einem Komposter im Garten kompostieren? Falls ja, welche Größe bräuchte ich in etwa dafür und würde einer ausreichen oder müsste ich schon mehrere kaufen?
wir haben sehr viel weniger Fläche und kommen mit 2 Kompostern irgendwie nicht hin, wobei ich den Trick mit dem Komposthaufen auch noch nicht ganz raus habe. Bei größeren Mengen sollte man wohl 3 Abteile haben, so dass man immer wieder umschichten kann. Lies Dich da mal ein. Nur Gras zu kompostieren klappt angeblich nicht hab ich mal gelesen, sondern man muss da wohl mehrere Schichten aufbringen???
Unsere Lösung lautet: Mulchen. Wir kippen den Rasen unter die Sträucher und in die Beete mit rein, welche das Grundstück umgeben und fahren damit recht gut. Vielleicht eine weitere Möglichkeit sich eines Teils des Grünschnitts zu entledigen?
Gruß,
Alexandra *die jetzt gespannt ist was die Kompostexperten zu sagen haben*
Moin, wir haben ca. 1500qm Rasen und kompostieren auf zwei nebeneinander liegenden Flächen, damit man immer mal umschichten kann.
Zwischen die einzelnen Grasschichten immer wieder Erde geben, da es sonst nicht kompostiert, kann man ja vom Nebenhaufen nehmen.
Kalkstickstoff (gibts im Baumarkt) hilft außerdem beim kompostieren.
Viel Spaß dabei!
lg tinker
Vielen Dank für die Antworten bisher.
Ich werde es erst einmal mit ein oder zwei Kompostern zusammen mit Erde und Papier probieren, falls das nicht klappt kann mir immer noch einen Mulchmäher zulegen.
Hallo Xanadu,
ich würde bei einer solchen Fläche zum Mulchmäher raten. Erstens hat man dann das Problem mit dem Abfall nicht und zweitens muss man bei einer so großen Fläche nicht nach jeder Bahn den Fangkorb leeren und spart damit viel Zeit. Wir haben auch so einen Traktor, der sich von normalem Mähen auf Recycling umstellen lässt - nicht ganz billig, aber in jedem Fall sein Geld wert!
Kann das, was Du geschrieben hast, voll und ganz bestätigen. Ich mulche sowohl das Gemüsebeet als auch die Staudenbeete und unter den Sträuchern. Damit verbessere ich ständig die Erde dort, gebe den Regenwürmern etwas zu tun, und vor allem ich erspare mir seeeeeehr viel Unkrautjäten. Die Komposthaufen werden von Zeit zu Zeit mit dem Inhalt eines Fangkorbs zugedeckt - also nur eine relativ dünne Schicht. Wenn ein Komposter ganz voll ist und höchstwahrscheinlich auch nicht mehr wesentlich zusammensinken wird, gebe ich als oberste dann eine etwas dickere Schicht Rasenmulch drüber, und das bleibt dann über den Winter so stehen. Umschichten tue ich nie, denn das schaffe ich mit meiner kaputten Wirbelsäule nicht. Trotzdem ist die Komposterde immer völlig einwandfrei.
falls es kein reiner Schau-Blumengarten ist, sondern auch irgendwo einen Nutzteil enthält: Der gesamte Schnitt von dieser Fläche, selbst eines englischen Rasens, lässt sich auf einem Hügelbeet mit ca. sechs bis acht Meter Länge als vorletzte Schicht unterbringen. Muss halt das Jahr über auf Miete gesetzt werden.
Da gibts dann mit einem Schluck Hornmehl und bissel Thomaskali Krautköpfe, die dastehen, als seien sie unmittelbar im Kühlwasser von Krümmel gewachsen…