Einige Bereiche werden durch den „Staat“ gefördert. Ob die Töpfe des Sozialministeriums oder des Gesundheitsministeriums, ob EU oder Fördertöpfe des Landes in Frage kommen. muss einfach mal ein eherenamtlicher Helfer durchprüfen. Meis finden sich auf den Internetseiten bereits erste Hinweise und auf telefonische Nachfragen erhält man oft kompetenten Rat.
Ansonsten läuft in Hamburg derzeit eine Aktion, wo von bestimmten Bachwaren einer Bäckereikette soundsoviel Cent einem Projekt zu Gute kommen. Dies wird übers Radio ordentlich beworben. Hier muss der Verein dann sehen, wie man das ganze anschiebt und betreut.
Muss ja nicht unbedingt der Bäcker sein. Aber warum nicht bei preiswerten Produkten des täglichen Bedarfs ebenfalls eine ähnliche Initiative starten.
Bei Bier wird es doch für den Schutz des Regenwaldes sogar bundesweit vermarktet.
Was sich in letzter Zeit einfach totgelaufen hat, sind die Sammlungen mit der Spendenbox oder Klingeln und Sprüchlein aufsagen. Da sind durch zu viele negative Beispiel in der Presse die Leute auch mehr als vorsichtig geworden.
Oft wird auch eine häufige Medienpräsenz unterschätzt. Also häufiger Kontakt zu sämtlichen Medien vor Ort mit Berichten über die Aktivitäten des Vereisn sichern langfristig Geldgeber. Auch gern gesehen sind Veranstaltungen, bei denen die Allgemeinheit einbezogen wird und das Geld-aus-der-Nase-ziehen nicht alzu offensichtlich ist. Zu den Feiertagen also auf den Volksfesten (z.B.: 1.Mai) sowohl einen Infostand als auch eine Gulaschkanone unterhalten. Wenn man auch dort regelmäßig auftaucht, setzt man sich im Bewußtsein der Menschen fest.
Alle Maßnahmen erfordern aber, dass ein Mitglied die Initiative ergreift und darin anschließend auch durch den Vorstand gestützt wird. Know-How läßt sich im Zweifel auch immer bei anderen gemeinnützigen Vereinen „borgen“.
Stichwort ebenfalls „Paritätischer Wohlfahrtsverband“ und „Zeitspender“. Möglichkeiten gibt es also genug. Sie müssen nur angepackt werden.
ruf doch mal bei eurem zuständigen Amtsgericht an. Die Geldstrafen, die da verhängt werden, kommen oft gemeinnützigen Vereinen zugute. Du musst natürlich ganz klar darlegen, wem was wieviel zugute kommt. In unsere Stadt bekommt z.B. ein Mütter- und Familienzentrum öfters mal was ab.