ist die sog. Gemischtbereifung eigendlich noch zulässig?
Verschiedene Fabrikate?
Sommer Winter auf einer Achse?
Auf einer Achse Sommer, auf der anderen Winter?
Verschiedene Größen, zB. vorne 145x13, hinten 155x13?
Verschiedene Größen auf einer Achse?
Also früher (vor fast 40 Jahren) waren mal Dinge zulässig, da habe nicht mal ich mich getraut so zu fahren.
Hallo Elmar
Gemischtbereifung ist in Grenzen zulässig.
Die Reifen müssen Achsweise Baugleich sein.
Vorne und Hinten unterschiedliche Grössen müssen vom Hersteller freigegeben sein
( Eintrag in Fz-Papiere oder Gutachten ).
Gruss Erich
Auf einer Achse Sommer und einer Achse Winter ist verboten und mitunter Lebensgefährlich , wer das macht hat einen IQ von unter 50%
normalerweise lernt man in der Schule , das auf einen Fronttriebler hinten die besseren Reifen müssen , und bei einem Hecktriebler Richtungsgebundene Reifen auf der Vorderachse gegen die Laufrichtung montiert werden müssen .
aber anscheinend wissen das noch nicht einmal mehr Mitarbeiter so einiger „und Hop-Werkstattketten“
Aber ganz davon abgesehen , das manche Leute solche unüberlegte Klöpse bringen , wundert es mich sowiso in den letzten Jahren von mal zu mal , von Jahr zu Jahr mehr ob man in der Schule nichts mehr lernt , ob Allgemeinbildung was unanständiges ist .
normalerweise sollte/müsste eigentlich jeder Autofahrer einen Reifen wechseln , Öl und Wasser kontrollieren können und ähnliches Grundwissen rund um das Auto , zu meiner Zeit lernte man das sogar in der Realschule , bzw in der Fahrschule .
bei der Praktischen Prüfung musste ich dem Prüfer am Motor den Ölfilter zeigen und den Ölstand prüfen.
zu der Frage ob verschiedene Hersteller auf einer Achse erlaubt sind , ja unter unständen unter ausgesuchten Modellen ja .
aber nicht X Beliebig , der Reifen muss in etwa das selbe Profil haben und etwa den selben Karkassenaufbau , das weiss der Reifenhändler im Einzelfall
und bei
einem Hecktriebler Richtungsgebundene Reifen auf der
Vorderachse gegen die Laufrichtung montiert werden müssen .
aber anscheinend wissen das noch nicht einmal mehr Mitarbeiter
so einiger „und Hop-Werkstattketten“
Wo haste denn den blödsinn her ???
Bei Regen ist es schon bedenklich!
Das Profil ist so geschnitten, dass es das Wasser optimal verdrängt, um Aquaplaning zu vermeiden.
Montiert man die Reifen jetzt entgegen der vorgesehenen Laufrichtung, so erreicht man genau den gegenteiligen Effekt, das heißt das Auto fängt sehr früh an aufzuschwimmen!
Am besten kann man das bei V-förmigen Profilen sehen bzw. nachvollziehen.
Also ich zitiere mal die FAQ des ADAC:
Gesetzliche Vorschrift: Wenn die Reifendimensionen aller vier Räder gleich sind und/oder den Angaben in den Fahrzeugpapieren entsprechen, dürfen auf allen vier Radpositionen unterschiedliche Radialreifen also auch Sommer- und Winterreifen montiert werden. Lediglich das „Mischen“ von Diagonalreifen (bei Pkw nicht mehr im Gebrauch) und Radialreifen an einem Fahrzeug ist als sogenannte „Mischbereifung“ verboten.
…Damit wir das mal offiziell haben.
Sinn macht es natürlich nur, wenn man mal mit Ersatzrad zur nächsten Werkstatt oder ein kurzes Stück nach hause fährt. Ansonsten isses nicht nur völliger Quatsch sondern sehr gefährlich.
Richtig ist, die besseren Reifen hinten zu montieren.
Falsch ist jedoch, einen Quotienten wie den IQ in Prozent anzugeben .
Außerdem natürlich, dass auf Hecktrieblern die Reifen gegen die Laufrichtung montiert werden dürfen. Einer hat schon erwähnt, dass die Drainagewirkung umgekehrt wird, und man sich sein Auto so zu einem „Wasserkissenboot“ umbaut -entsprechende Hinweise gibt’s bei den entspr. Herstellern -die sind schon schlau genug, über ihre Reifen bescheid zu wissen. Das andere Problem: Hochmoderne Reifen haben teils eine speziell ausgeformte Außenschulter, die falschrum montiert natürlich ihre Wirkung einbüßt.
Das Gesetz sagt, 4 Reifen gleicher Bauart und Grösse sollen benutzt werden.
Bauart ist diagonal oder radial,
wobei diagonal im PKW-Bereich praktisch nicht mehr existiert.
Du kannst also mit einem 3 Jahre alten PKW zum TÜV fahren,
hast vorn links einen Sommerreifen von Conti drauf, vorn rechts ein Wintereifen von Pneumant,
und hinten auch irgendwas völlig abartiges:
Egal ob Sommer oder Winter:
Wenn die Mindestprofilhöhe von 1,6 mm eingehalten ist, und die Reifen nicht beschädigt / extrem porös sind, die Reifendimension stimmt,
hat der TüV kein Problem damit.
Bei Autos mit vorn und hinten unterschiedlichen Reifengrössen ist das extra abgenommen, sollte aber nicht Gegenstand dieser Frage sein.