Genaue Uhrzeit - aber wie?

Hallo Experten,
woher wußte man früher eigentlich, wie spät es genau ist. Turmuhren gibt es seit dem 13.-14. Jh. und die mußten ja +/- regelmäßig gestellt werden. Tabellen mit Sonnenauf- und -untergangszeiten helfen nur, wenn man einen „ordentlichen“ Horizont hat (also auf einer kleinen Nordseeinsel sitzt und nicht im engen Alpental). Hatte man parallel zur Turmuhr eine Sonnenuhr, um die Turmuhr überprüfen zu können? Oder hat da jemand im Dorf regelmäßig mit dem Schattenstab gesessen und kontrolliert, ob der Schatten wirklich um 12 auf der Turmuhr am kürzesten ist? Aber auch das funktioniert vermutlich nur im Sommer bei Hochdruckwetterlage… Was war, wenn es längere Zeit norddeutsches Schmuddelwetter gab?
Sicher war die genaue Uhrzeit den Leuten relativ egal - aber für bestimmte religiöse Termine (z.B. Mitternachtsmessen) war sie doch wichtig.

Gruß
manfred

Hallo Manfred,

woher wußte man früher eigentlich, wie spät es genau ist.
Turmuhren gibt es seit dem 13.-14. Jh. und die mußten ja +/-
regelmäßig gestellt werden. Tabellen mit Sonnenauf- und
-untergangszeiten helfen nur, wenn man einen „ordentlichen“
Horizont hat (also auf einer kleinen Nordseeinsel sitzt und
nicht im engen Alpental). Hatte man parallel zur Turmuhr eine
Sonnenuhr, um die Turmuhr überprüfen zu können? Oder hat da
jemand im Dorf regelmäßig mit dem Schattenstab gesessen und
kontrolliert, ob der Schatten wirklich um 12 auf der Turmuhr
am kürzesten ist? Aber auch das funktioniert vermutlich nur im
Sommer bei Hochdruckwetterlage… Was war, wenn es längere
Zeit norddeutsches Schmuddelwetter gab?
Sicher war die genaue Uhrzeit den Leuten relativ egal - aber
für bestimmte religiöse Termine (z.B. Mitternachtsmessen) war
sie doch wichtig.

der „allgemeinen“ Bevölkerung war die Zeit egal. Die Bauern lebten mit dem Rhythmus der Jahreszeiten, weshalb im Winter wesentlich weniger gearbeitet wurde, wenn man das an modernen Stunden festmachen möchte. Mann/Frau stand mit den Hühnern auf und ging auch wieder mit ihnen zu Bett. Im Übrigen konnten sich die Leute nach ihren Tieren richten. Kühe „wissen“, wann Melkzeit ist. Und Du selbst weißt natürlich auch, wann es Zeit zum Mittagessen ist. Du kriegst nämlich ungefähr zur passenden Zeit Hunger.

Gebildete Leute (Mönche, Adlige, Bürgermeister) besaßen Stundengläser, oder Wasseruhren. Besonders ein Stundenglas ist die einfachste Sache der Welt, sofern Du rechtzeitig dran denkst, es umzudrehen.
Wenn nicht - auch nicht so tragisch.

Solange niemand auf den Zug 6:48 nach Paddington musste, spielte es einfach keine Rolle.

viele Grüße
geli

Hi Manfred,

Sicher war die genaue Uhrzeit den Leuten relativ egal - aber
für bestimmte religiöse Termine (z.B. Mitternachtsmessen) war
sie doch wichtig.

als der liebe Gott die Zeit schuf, hat er reichlich davon gemacht.
So lebten die Menschen damals und sicher war das nicht die verkehrteste Einstellung :wink:

Im alten Rom z.B. gab es bis ins 1. Jahrhundert v.Chr. keine ordentliche Uhr, dann gabs eine Sonnenuhr am Forum, aber die ging falsch.

Klöster hatten zwar Uhren (meist Wasser- oder Kerzenuhren) aber wenn die Mitternachtsmesse um 1 oder um 11 gelesen wurde, war der liebe Gott auch nicht böse.

Zeit war sehr relativ und wie gesagt, man hatte reichlich davon.

Gandalf

Hallo !

Etwas über die Erfindung der Zeit:

Zitat: _"Greenwich-Nullmeridian und die Ordnung der Weltzeit

Mitte des 19. Jahrhunderts hatte jede große Nation, wie USA, England, Argentinien, Japan usw seinen eigenen Nullmeridian.
Die USA und andere flächenstarken Länder benutzten diesen für Messungen und für Zeitpläne innerhalb ihres Landes.
Für ihre Marinen wiederum benutzten sie Seekarten aus Greenwich. Und doch benutzten zehn Prozent der Reeder wiederum Seekarten von anderen Institutionen, welche auch den Nullmeridian für sich beanspruchten.

1872 revidierte Prof. Charles Dowd, der Rektor des Damenseminars Temple Grove von Saratoga Springs, New York, sein ursprüngliches auf dem Washingtoner Meridian beruhendes Modell und entwarf ein in fünf Zeitzonen gegliedertes System für die nordamerikanischen Eisenbahnen, das fast genau dem heute geltenden entsprach. Die Abweichung zwischen seinen Zonen betrug je eine Stunde, da jede einzelne, in Fünfzehn-Grad-Schritten von Greenwich westwärts gerechnet, genau fünfzehn Längengrade einnahm.
Auch ein Prof. Peirce hatte, wie die „Atlantic Monthly“ meldete, einen ganz ähnlichen Ansatz vorgeschlagen, ebenso Prof. Abbe.
Doch zwei wichtige Gründe sprachen 1874 dagegen :

Erstens springt sofort ins Auge, das sich die fortschrittlichsten amerikanischen Reformvorschläge auf Greenwich bezogen, ohne dass man weltweit politisch so weit war. Auch wenn man schon großenteils Seekarten aus Greenwich benutzte.
Aber - insgesamt gab es damals zehn amtliche Nullmeridiane, alle historisch gerechtfertigt sowie mit Nationalstolz und einem festen Kundenkreis ausgestattet.
Dowds Neuerung von 1872 hatte darin bestanden, mit der amerikanischen Praxis zu brechen, indem er den Meridian Washingtons fallen ließ und stattdessen den Nullmeridian Greenwichs einführte oder einfach übernahm.
Die Umstellung von fünfzig auf nur vier Zeitzonen (plus eine für Canada) erfolgte dann ganz einfach durch Abstimmung der American Railroad Association (ARA) im Rahmen der General Time Convention. Geschäftsführer dieser ARA war William F. Allen. So machten also in den USA die Eisenbahngesellschaften die neue Zeit.
Damit stand den Bürgern nun eine grundlegende Umordnung ihres Privatlebens ins Haus, freilich abgestimmt auf die Erfordernisse einer landesweit operierenden Branche, die sich schlicht als Gebieterin über die örtlichen Verhältnisse aufspielte. Allen hatte die von Dowd vorgeschlagenen Zeitzonen für die Eisenbahn weiter für die Eisenbahn verbessert und sieben Monate später traten seine Vorschläge in Kraft.
Zwar trat auch Allen mit seinen Vorschlägen für fünf nordamerikanische Zeitzonen gestützt auf den Meridian Greenwichs ein, aber bei der Gestaltung seiner Karten zog er das Bahnnetz zu Rate und ermittelte, wo jeweils Häufungen der gleichen Zeitstandards überwogen. So konstruierte er seine eigenen Zonen, mit denen er die bereits geltenden Eisenbahnnormen möglichst getreu nachahmte.

Am Sonntag, dem 18. November 1883, wurde die Standardzeit der Eisenbahnlinien frühmorgens in ganz Nordamerika eingeführt. Dieser Sonntag ging als der „Sonntag mit den zwei Mittagsstunden“ in die Geschichte ein, da Städte an den Osträndern der vier „Zeitgürtel“ Amerikas ihre Uhren um eine halbe Stunde zurückstellten, also einen zweiten Mittag herbeiführen mußten.
Der Kongreß hat diese, von der Eisenbahn konstruierte Zeiteinteilung erst 1918 ratifiziert.

Die „Prime Meridian Conference“ von 1884, die den weltweiten Zeitstandard festlegte, folgte zwar nur knapp ein Jahr auf jenen „Sonntag mit den zwei Mittagsstunden“, aber bei ihr spielte das mit William Allen assoziierte Modell der Standardzeit, das der Bahnen, überhaupt keine Rolle. Vielmehr beruhten die Diskussionen auf Anregungen wie denen Dowds, aber sein Name blieb unerwähnt und man hatte ihn auch nicht zu der Konferenz eingeladen."_
(Zitat Ende)

(Aus: „Die Zähmung der Zeit Sir Sandford Fleming und die Erfindung der Weltzeit“)


Mod: Zitat deutlich erkennbar gemacht

Hallo!

Etwas über die Zeitmessung:

Zitat: _"Zeitmeßgeräte (Uhren)

An der Länge der Schatten, die in den Boden gesteckte Pfähle warfen, lasen schon Ägypter um 5000 v. Chr. die Zeit ab. Das noch heute bekannte Verfahren hat allerdings zwei Nachteile : Es funktioniert zum einen nur bei Tage und unbewölktem Himmel, zum anderen zeigt eine Sonnenuhr je nach Jahreszeit unterschiedlich lange Stunden an.

Um 1400 v. Chr. konstruierten Ägypter hydraulische Systeme, bei denen Wasser durch kleine Öffnungen tropfte : Der mit einem Schwimmer angezeigte Wasserstand verriet die Zeit.
Allerdings war auch das keine unkomplizierte Technik. So mußte gewährleistet sein, dass das Volumen des fließenden Wassers mit dem abnehmenden Druck im Auslaufgefäß nicht gleichfalls abnahm. Dementsprechend waren solche Systeme teuer und erforderten Experten zur Einstellung und bedienung.
Als „Klepshydra“ kam diese Wasseruhr nach Griechenland, wo sie schwatzhaften Laienrichtern die Redezeit begrenzte.
Karl der Große erfreute sich 807 an einer original persischen Wasseruhr.

Um 800 kamen möglicherweise auch erste Sanduhren nach Europa. Zweifelsfrei gab es sie seit dem 14. Jahrhundert.

Seit dem 9. Jahrhundert gab es so genannte „Feueruhren“ - niederbrennende Kerzen gleicher Länge und Dicke oder Öllampen mit ablesbarem Ölstand.

Anfang des 9. Jahrhunderts entstanden erste mechanische Uhren. Diese Astrolabien bestanden aus drehbaren Flächenprojektionen der Gestirne. Maß der Benutzer die aktuelle Konstellation damit aus, vermochte er die Nachtstunde abzulesen - sofern das Instrument für seinen Breitengrad gemacht war.

Bis ins Spätmittelalter hießen alle geräte zur Zeitbestimmung „horologia“ nach dem lateinischen Wort „hora“ für Stunde.

Mechanische Zeitmesser im heutigen Sinne, so genannte Räderuhren, konstruierten europäische Handwerker erst gegen Ende des 13. Jahrhunderts. Allerdings soll der chinesische Astronom Su Song bereits 1088 eine Räderuhr in Gang gesetzt haben : Ein Behälter an einer Radspeiche wurde in 24 Sekunden mit Wasser gefüllt und löste dann durch sein gewicht Hebel aus, die das Rad um eine Speiche weiterbewegten."_

(Spektrum der Wissenschaften Spezial 2/2002)

_"Uhrentechnik

Die Initialen oder Anfangsbuchstaben „R“ und „A“ auf den Pendellinsen alter Uhren beziehen sich auf die französischen Wörter „retarder“ = verlangsamen und „avancer“ = vorrücken.
Ging die Uhr nicht mehr gleichmäßig, sondern zu langsam oder zu schnell, konnte man sie korrigieren.
Will man Zeit überhaupt messen, so benötigt man neben der Antriebs- und Rädervorrichtung noch eine Vorrichtung, die in einer ganz bestimmten Zeit abläuft und regulierend auf den Gang des Antriebs- und Räderwerksystems wirkt. Eine solche Vorrichtung ist, wie bereits 1656 von Huygens erkannt, das physikalische Pendel.
Es besteht im einfachsten Fall aus einer Stange, die oben an einer elastischen Feder als Schwingungsmittelpunkt aufgehängt ist und unten einen schweren, linsenförmigen Körper, die so genannte Pendellinse trägt. Sie ist verstellbar, so dass man die Schwingungsdauer des Pendels regulieren kann. Und die Schwingungsdauer wiederum hängt von der Länge des Pendels ab.

Eine Stellschraube bzw Mutter unterhalb oder hinter der Pendellinse diente dazu, die Linse nach oben oder unten zu verschieben und damit die Pendellänge zu verkürzen oder zu verlängern - und damit indirekt den Gang des Räderwerks zu beschleunigen oder zu verlangsamen. Der links stehende Buchstabe „R“ für „retarder“ zeigt an, dass eine Linksdrehung der Schraube den Gang der Uhr verlangsamt (die Pendellinse rückt nach unten), und dass eine Rechtsdrehung sie entsprechend beschleunigt. Deshalb „A“ für „avancer“ auf der rechten Seite (die Pendellinse rückt nach oben)."_

(Heinz Günther Vosgerau, Uhrmachermeister).

_Zifferblätter

Es gibt für die 4 auf den Zifferblättern zwei Schreibweisen. Einmal die IIII und einmal die IV.
Die IIII überwiegt zahlenmäßig.

In römischer Zeit war die Schreibweise IIII lange vorherrschend. Im Mittelalter setzte sich aber die Subtraktionsschreibweise (die teilweise schon zu Zeiten der Römer verwendet wurde) für römische Zahlen durch, die bestimmt, dass nur drei gleiche Zahlzeichen hintereinander stehen dürfen. Entsprechend wurde Vier zur IV.
Man vermutet allgemein, dass die für den römischen Göttervater Jupiter (lat. „lovis“) gebräuchliche Abkürzung IV sich offensichtlich nicht gleichzeitig zur Zahlenangabe durchgesetzt hatte.
Eine andere Erklärung ist, dass sich alle Einzelzeichen eines Zifferblattes mit IIII aus genau vier mal den Zeichen I, I, I, I, V, X zusammensetzen lassen und somit die Herstellung der Zahlen rationeller war.

Um die Schreibweise ranken sich auch Erzählungen, wie die über Charles V., der seinen Uhrmacher brüsk zurecht gewiesen haben soll, als der ihm 1364 eine Turmuhr mit IV präsentierte. Der König soll darauf bestanden haben, die Ziffer in die Form IIII zu ändern, da er immer Recht habe.

Ab den 1660er-Jahren verwandte Joseph Knibb bei seinen lang laufenden Uhren mit so genanntem „römischen Geläut“ bewusst die IV auf dem Zifferblatt. Diese Uhren hatten eine große Glocke, die V „bedeutete“, und eine kleine für I. Vier Uhr war also ein Schlag mit der kleinen und einer mit der großen Glocke. Damit waren im Tagesverlauf weniger Schläge für die Stundenanzeige nötig und die Uhren konnten länger laufen."_

MfgConrad


Mod: Zitate deutlicher gekennzeichnet

Servus!

Hatte man parallel zur Turmuhr eine
Sonnenuhr, um die Turmuhr überprüfen zu können?

Wie du selber ja schon geschrieben hast, gab es mechanische Räderuhren erst seit dem 13.Jh., und damit auch Turmuhren. Anfangs waren die übrigens noch ohne Minutenzeiger, was schon ein deutlicher Hinweis auf das damalige Zeitgefühl bzw. auf die Anforderung in punkto Genauigkeit ist, die man an damalige Uhren stellte.

Sicher war die genaue Uhrzeit den Leuten relativ egal - aber
für bestimmte religiöse Termine (z.B. Mitternachtsmessen) war
sie doch wichtig.

In der Tat waren gerade die Klöster Horte der Zeitmessung. Hier mussten ja zu festen Zeiten Gottedienste abgehalten werden - nicht nur um Mitternacht. Alle drei Stunden war eine Gebetspause angesagt!
Dazu benutzte man Sonnen- und Wasseruhren oder Kerzenuhren (ein Grund für den riesigen Kerzenkonsum in den Klöstern, die ja auch noch die Kirchen erleuchten mussten, damit die Mönche nicht im Finstern beten mussten - nebenbei: der Kerzenkonsum war auch Grund für die grosse Bedeutung der Imker in dieser Zeit: Die lieferten ja nicht nur das einzige Süßungsmittel dieser Zeit, den Honig, sondern auch das Kerzenwachs! Dafür durften sie dann auch in regelmässigen Abständen die Wälder abbrennen, um frische „Bienenweide“ zu haben - u.a. deswegen waren die mittelalterlichen Wälder in einem für heutige Verhältnisse erbärmlichen Zustand!), die alle Nachteile hatten: Ohne Sonne bzw. im Winter waren sie nicht brauchbar, Kerzen- oder die später aufkommenden Sanduhren waren nicht besonders genau und brauchten ständig Betreuung durch einen Menschen.

Da aber alle Uhren nicht besonders genau waren, brauchte man auch keinen „Gegencheck“ durch eine zweite, anders geartete Uhr, wenn man die Möglichkeit hatte, eine Art von Uhr zu nutzen.

VG
Christian

genaue Uhrzeit - Einklang mit der Natur
Hallo Manfred

Ich kann mich erinnern, mein Opa (ein Landwirt mit Leib und Seele) wusste die genaue Uhrzeit ohne Uhr - plus/minus 15-20 min. Er hat das irgendwie nach dem Stand der Sonne beurteilt. Im Laufe des Lebens hat sich dieses Gefühl bei ihm sehr stark entwickelt. An den bewölkten Tagen und nach dem Sonnenuntergang hat er mit der Uhrzeit auch irgendwie zurechtgekommen (ich weiss jetzt nicht wie, das hat mich damals leider nicht interessiert). Vielleicht irgendwelche Merkmale…Es hat zwar einige Uhren in seinem Haus gegeben, aber auf dem Feld oder im Wald hat er nie welche dabei gehabt und trotzdem wusste er immer wie spät es ist.

ich glaube früher haben die Menschen mehr im Einklang mit der Natur gelebt. Sie kannten sich aus mit den Naturmerkmalen und Zeichen - ob das Jahr reiche Ernte bringt oder nicht, ob Winter kalt wird und mit viel Schnee oder nicht…

Deswegen bin ich mir sicher dass die Menschen im Mittelalter etwas mehr von solchen Sachen wussten als wir jetzt…

lg

tascha

Hallo Tascha;

Ich kann mich erinnern, mein Opa (ein Landwirt mit Leib und
Seele) wusste die genaue Uhrzeit ohne Uhr - plus/minus 15-20
min. Er hat das irgendwie nach dem Stand der Sonne beurteilt.
Es hat zwar einige Uhren in seinem Haus gegeben,
aber auf dem Feld oder im Wald hat er nie welche dabei gehabt
und trotzdem wusste er immer wie spät es ist.

In unserem Heimatkundebuch gab es einen Text, der beschrieb, dass gewisse Pflanzen ihre Blüten zu gewissen Zeiten öffnen und schliessen und somit eine ungefähre Zeitermittlung erlauben.

Da ich als Botaniker eher mässig Ahnung habe, haben sich weder die Pflanzennamen noch die Uhrzeiten eingeprägt.

Ciao maxet.