Hallo!
Nur zur genaueren Erklärung zum vorigen Posting.
Ein Zahn wurde als Pfeiler abgeschliffen, dazwischen fehlen
„zwei“ Zähne und anschließend wurde ein weitere Zahn zum
Pfeiler abgeschliffen.
Es sollte also eine Brücke von 4 Zähnen sein.
Es wurde aber in den Fehlbereich von 2 Zähnen, um die Lücke zu
schließen, nur „ein“ etwas breiterer Zahnersatz gegeben. Also
eine dreier Brücke, ohne dies vorher mit mir zu besprechen.
Nicht nur, dass mir die noch nicht einzementierte Brücke nicht
gefallen hat, nicht passte und schief ist, frage ich mich ob
diese Vorgangsweise korrekt ist? Ob jemand damit Erfahrung
hat?
Gruss Ildisu
Servus Ildisu,
jetzt, wo ich Dein Problem zu verstehen beginne, will ich eine
Antwort versuchen:
Du schreibst ja selbst, daß der hintere Zahn ‚schief
gewachsen‘ sei. Das hat dann wohl zu einer Verengung des
Zwischenraumes geführt.
Nein der hinterste Zahn ist nicht schief gewachsen, der wurde ja auch zum Pfeiler beschliffen.
Es fehlte nur der vorletzte Zahn…also eine nicht wirklich sichtbare Lücke, aber der nächste Zahn ist gewandert und hatte Probleme gemacht…Entzündungen…und dann ist er auch locker geworden, so dass man ihn entfern hat…also eine Lücke von zwei fehlenden Zähnen.
Der nächste Zahn wurde also auch für eine Brücke beschliffen…also 4 fehlende Zähne!
Ich ging davon aus, dass der Zahnarzt, wenn ich eine Brücke bestelle, mit Sicherheit eine 4er Brücke beim Techniker bestellt…
Das Provisorium, welches man ja nicht lange trägt, ist eine dreier Brücke, und ich hab es als „Provisorium“, wie der Name ja schon sagt, hingenommen. Habe aber sicherheitshalber den Zahnarzt noch „darauf hingewiesen“, dass die richtige Brücke, den anderen Zähnen angepasst werden sollen, „nicht“ so wie das Provisorium sein soll.
Als ich hingekommen bin, und mir man bereits die Brücke fix einsetzen wollte…hatte schon Injektion bekommen, bevor man es ausprobiert hat…setzte man sie zuerst ohne Zement ein, und ich war schockiert!
Die Brücke war wieder eine dreier Brücke, und die Zähne waren noch kürzer als das Provisorium, das ohnehin schon aussehensmäßig nicht gepasst hat, sah also noch schlimmer aus.
Die komplette Zahnreihe kommt mir nicht nur schief vor, sie ist schief!
Das die neuen Brückenzähne, kürzer, keinen Kontakt zum Gegenbiss und flacher waren…
Ich denke, dass mit der Bauchigkeit lässt sich sicher leichter lösen, aber ich denke, die Brücke ist schief, weil ein Zahn in der Brücke fehlt, daher ist die Linie
(ich weiß nicht wie man diese Zahnlinie nennt?) schräger,
also extrem schräg nach hinten…sieht total schief aus, so dass ich nicht wirklich herzlich lachen kann, und beim sprechen darauf achten muss, denn Mund nicht weit aufzumachen.
Ich denke, so etwas lässt man ja nicht jeden Tag, oder jedes Jahr machen, und dass sollte schon in Ordnung sein.
Rechts zu links ist ein riesen Unterschied.
Als ich mir zum ersten mal, bei diesem netten Zahnarzt erlaubt habe, eine berechtigte Kritik auszusprechen…
sonst hatte er nur Lob von mir gehört, ist er ein wenig eingeschnappt…und plötzlich krank!
So verschiebt sich mein Vorhaben noch länger, außerdem hatte ich auch vor, die untere linke Seite Überkronen zu lassen, wovon ich den Zahnarzt auch informiert habe.
Nein er wollte eigentlich, weil die neue Brücke nicht passte(!), mir unten rechts eine neue Brücke verpassen, wogegen ich mich aber sehr gewehrt habe!!!
Mittlerweile, haben mir schon Freunde gesagt, dass mir so etwas in Ungarn nicht passiert wäre! Dabei wollte ich gerade solche Probleme vermeiden…jetzt hab ich den Salat…und bin schon ziemlich verärgert, über die Erfahrungswerte die ich hier in Wien bei den Zahnärzten bisher erlebt habe…ich könnt schon ein Buch schreiben!
:Jetzt mußte das Labor den Brückenteil
in den verbliebenen Platz einpassen. Dabei sind halt keine
zwei ganzen Zahnbreiten zustande gekommen. Das wäre dann
Also die schon bestandene Lücke war groß genug, um mit der Zunge reinzukommen, der Zahn der gerissen wurde, hinterlies auch eine Lücke.
Und wenn in diese Lücke nur ein dicker, breiterer Zahn reinkommt, statt zwei, dann stimmt was mit der Statik nicht, und auch die Linie nimmt einen schiefen Verlauf. Aber dies sollte eigentlich ein Zahnarzt und Techniker wissen…oder waren meine Erwartungshaltungen doch zu groß?
völlig unproblematisch, wenn die neue Brücke mit der
Gegenbezahnung zusammenpassen würde. Das scheint ja nun nicht
der Fall zu sein. Zusammenpassen MUSS es aber! Wie das Labor
die Anzahl von zählbaren Bäuchen löst, ist unwichtig.
Hmmm…jetzt mals ganz extrem…es wäre das gleiche, wenn man einen Schneidezahn überkronen lassen würde, und den Zahnarzt darauf hinweisen müsste, dass dort ja auch ein „Schneidezahn“
und „kein“ „Backenzahn“ als Ersatz, als Porzellankrone drüber kommen müsste…
ich meine, einige gewisse, selbstverständliche Details mit dem Arzt zu besprechen muss eigentlich nicht sein, oder? Von seiner Fachkenntnis gehe ich mit einer selbstverständlichkeit aus…
Mein Rat: mach Dir keinen Kopf über unwichtige Sachen. Gib
aber erst Ruhe (und zahle auch erst dann) wenn eine
störungsfreie Funktion erreicht wurde. Wieso das Aussehen
nicht stimmt, hast Du (zumindest mir) noch nicht klar gemacht.
Abgesehen, dass der Kontakt zu den unteren Zähnen quasi gar nicht gegeben ist, ist die Brücke schief, und ich denke es liegt an den fehlenden Zahn in der Brücke…drei statt vier…
Ich weiß, ich nerv euch, aber i bin halt so verärgert, und möchte wissen, ob da jemand diesbezüglich schon Erfahrungswerte gemacht hat.
*raunz* i denk, so was kann nur mir passieren…schön langsam bekomm ich eine Weisskittelphobie.
Anwesende ausgenommen…
Trotzdem herzliche Grüße
Ildisu