Hi,
Wenn ein unternehmen Aktien ausgeben hat, wird doch von den Börsen verlangt, dass jedes Quartal das Geschäftsergebnis bekannt gegeben wird.
Die Bekanntgabe ist, meines wissens,meist zwei Wochen nach dem Quartalsende.
Aber können die Zahlen wirklich dann Stimmen, denn keine Buchhaltung, bei größeren Firmen, der Welt schafft innerhalb von 2 Wochen einen Abschluss zu erstellen. Werden die Zahlen er geschätzt als ermittelt Oder bekommt man die zahlen der vorherigen Quartals vorgelegt?
cu naseweis
Hallo,
Wenn ein unternehmen Aktien ausgeben hat, wird doch von den
Börsen verlangt, dass jedes Quartal das Geschäftsergebnis
bekannt gegeben wird.
zunächst einmal verlangdas WpHG die Veröffentlichung von Halbjahresberichten. Hinzu kommen Anforderungen, die die Börsen festlegen. Diese richten sich per se nur an börsennotierte Aktiengesellschaften und variieren je nach Marktsegment, für das sie bzw. deren Aktien zugelassen sind. Die Deutsche Börse AG verlangt für den Prime Standard Quartalsabschlüsse, die ebenfalls zwei Monate nach nach Stichtag veröffentlicht werden müssen.
Aber können die Zahlen wirklich dann Stimmen, denn keine
Buchhaltung, bei größeren Firmen, der Welt schafft innerhalb
von 2 Wochen einen Abschluss zu erstellen. Werden die Zahlen
er geschätzt als ermittelt
Was’n das für Quatsch? Natürlich sind das die richtigen Zahlen (im Rahmen der Möglichkeiten; ein bißchen Schwund ist immer), sonst ergäbe das erstens überhaupt keinen Sinn und zweitens könnte man vor lauter Klagen der Anleger den Geschäftsbetrieb einstellen. Zudem verlangt die Deutsche Börse eine prüferische Durchsicht, d.h. ein Wirtschaftsprüfer schaut sich die Zahlen an und setzt seinen Stempel darunter.
Gruß
C.
Hi,
Ist kein Unsinn, wenn ich das wüsste wie das ganze geregeltt würde ich nicht Nachfragen.
Servus,
ich hab schon Jahresabschlüsse auf den 31.12. am 05.01. zum Konsolidieren nach Paris geschickt. Das passt schon, wenn mans richtig macht. Voraussetzung ist allerdings, dass man unterjährig Buchhaltung betreibt und keinen gemischten Salat mit allem und bissle scharf veranstaltet.
Freilich werden mit sehr frühen Abschlussterminen automatisch mehr oder weniger bedeutende Werte in die folgende Periode verschoben. Wenn z.B. aus irgendeinem kühlen Grund kurz vor Stichtag der Bezug von Fremdleistungen völlig aus dem Ruder läuft, wird das bei so einem Hochgeschwindigkeitsabschluss oft genug erst in der folgenden Periode sichtbar, und dann am Ende noch irgendwo ganz unten in der GuV, wo es auf den ersten Blick nicht auffällt.
Wobei Unternehmen, die Quartalszahlen veröffentlichen, in der Regel Monatsabschlüsse machen, die sich methodisch nicht so sehr von Jahresabschlüssen unterscheiden: So dass gar nicht so viel Platz für Ungenauigkeiten ist. Dinge, die systematisch länger dauern müssen als ein paar Tage, z.B. Saldenbestätigungen, sollten keinen dramatisch großen Einfluss auf die Ergebnisse haben, sonst ist schon im Vorfeld im Rechnungswesen was faul.
Dennoch hab ich mich auch hie und da gefragt, warum nicht irgendein Unternehmen mal die Herren Analysten mit der Ankündigung foppt „Wir berichten als Allerletzte, aber dafür verlässlich…“
Schöne Grüße
MM
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