Hallo Leute,
in unserer unmittlbaren Nachbarschaft (Gewerbegebiet) soll eine Bar errichtet werden, was uns natürlich nicht willkommen ist.Wie gehe ich am besten damit um und kann mir bitte jemand Tipps erteilen, welche Einwände ich dagegen bei den Behörden vorbringen kann?
Liebe Grüße und besten Dank im voraus, denn ich kann als Neuling wirklich jeden Tipp gebrauchen!
Elaisa
in unserer unmittlbaren Nachbarschaft (Gewerbegebiet) soll
eine Bar errichtet werden, was uns natürlich nicht willkommen
ist.Wie gehe ich am besten damit um und kann mir bitte jemand
Tipps erteilen, welche Einwände ich dagegen bei den Behörden
vorbringen kann?
Hallo Elaisa!
…was uns natürlich nicht willkommen ist, schreibst Du. Warum nicht? Es kann ja noch kein Urteil aufgrund konkreter Vorkommnisse sein, es ist also ein Vorurteil. Dies soll keine Wertung Deiner Befürchtungen sein. Aber sofern keine massiven Belästigungen von dem Barbetrieb ausgehen, wirst Du chancenlos mit Einwendungen gegen den Betrieb in einem Gewerbegebiet sein.
Gruß
Wolfgang
Hi Elaisa,
Wolfgang hat schon recht, wenn er sagt, dasss die Chancen recht dünn sind. Aber: auch in einem Gewerbegebiet ist nicht alles erlaubt und muss man sich auch nicht alles bieten lassen.
Z.B.: Was für eine Art Bar ist es? Welche Öffnungszeiten hat die Bar? Wie siehst es mit Lärmbelästigung zur Nachtzeit aus? An- und abfahrende Pkw, Musik etc. Der Geräuschpegel, der tagsüber erlaubt ist, gilt nachts weitgehend nicht. Liegen Schallgutachten vor? Was sagen diese aus? Werden die immissionsschutzrechtlichen Bestimmungenn eingehalten?
Das sind einige Fragen, die vorher (vor Erteilung einer Konzession) geklärt sein sollten. Der Stadtverwaltung als Konzessionsgeberin würde es gut stehen, wenn solche Fragen in einem Bürgergespräch mit den Anwohnern erörtert würden.
Auf Zusagen mündlicher Art nicht verlassen oder vertrauen. Später heißt es: das war ein Missverständnis, oder: das wurde so nicht gesagt, das haben Sie falsch verstanden. Schriftlich nachhaken: Bei dem Gespräch am … machten Sie folgende Zusage … Wir bitten, uns diese Zusage schriftlich zu bestätigen. So in der Art bringt man Behörden dazu, Wort zu halten.
Also: Die Nachbarschaft mobilisieren, ein Schreiben an die Stadtverwaltung aufsetzen und mit möglichst vielen Unterschriften „dringlich“ machen. Dann kann man im Vorfeld einiges klären. Auch mal bei der örtlichen Presse vorbeischauen und Bedenken und Befürchtungen gegen den Barbetrieb mit seinen negativen Begleiterscheinungen vorbringen. Nach Möglichkeit nicht allein auftreten, immer geschlossen, oder für eine Interessengemeinschaft sprechen.
Gruß Norbert
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Norbert,
allerherzlichen Dank für deine Antwort, diese hat uns sehr geholfen.
Liebe Grüße
Elaisa MIT NACHBARSCHAFT!