Ich vermute, die Schreibweise ohne „S“ ist korrekt, bin mir aber nicht sicher. Ich leite es aus dem Gebrauch in der weiblichen Form ab. Denn es heißt z.B: definitiv: „Das Leben der Ingrid Bergmann“ und nicht „Das Leben der Ingrid Bergmanns“.
Du kommst zum richtigen Schluss, aber auf dem faschen Weg ;-»
Das fehlende „s“ hat nichts mit männlich oder weiblich zu tun sondern damit, dass der Artikel bereits im Genitiv steht - und dann wird bei Namen kein „s“ mehr angehängt:
Das Leben der I. Bergmann, aber : I. Bergmanns Leben
Das Leben des K. Hauser, aber: K. Hausers Leben
(wobei es ganz seltsam ist, dass weibliche Vornamen ein „s“ kriegen können, das doch sonst nur Männern und Neutrümmern vorbehalten ist: Ingrids Freund).
Und den Apostroph darf man auch nicht vergessen:
Herrn Preuß’ Leben, oder aber: das Leben des Herrn Preuß
Fritz’ Leben, oder Fritzens Leben, oder das Leben des Fritz
Dem Kaspar Hauser sein Leben, oder der Ingrid Bergmann ihr Leben gips bestümmt auch ingtwo.
Du kommst zum richtigen Schluss, aber auf dem faschen Weg ;-»
Das fehlende „s“ hat nichts mit männlich oder weiblich zu tun
sondern damit, dass der Artikel bereits im Genitiv steht - und
dann wird bei Namen kein „s“ mehr angehängt:
Ich glaube, du verstehst Jooge miss.
Er hat es nicht vom weiblichen hergeleitet, sondern
bei der weiblichen Version „instinktiv“ gefühlt (antrainiertes
Sprachwissen), was richtig ist und daher die analoge
männliche Variante als richtig angesehen (obwohl bei der
männlichen Form dieses „Sprachgefühl“ an sich versagt hat).
Ich betone das nur so, weil es eine durchaus legitime Art
ist, sich über richtige Formen klar zu werden, wenn einem
das grammatische Handzeug fehlt.