konkreter zur Idee, aber lang
Hi !
Meines Erachtens sollte hier ein Fachanwalt für
Gesellschaftsrecht, der zudem Ahnung vom Steuerrecht hat,
befragt werden.
Dieser könnte für das angestrebte Geschäftsmodell
wahrscheinlich die beste „äußere Form“ finden.
Ok das mag für eine Größere Geschichte vielleicht Sinnvoll sein, aber für eine Handvoll Leute die etwas auf die Beine stellen wollen, um etwas Kultur in ein Dorf zu bekommen vielleicht ne Nummer zu teuer.
es geht hier um einen zunächst mal als eV gedachten Zusammenschluß von derzeit erst 6 Leuten (auch ein guter Grund was anderes als Verein zu suchen) und va. ein Schulungsangebot (grob gesprochen) aus dessen Erlösen zB. Beratungsangebote und Kurse für Jugendliche ermöglicht werden sollen oder andere Kostenlose Angebote organisiert werden sollen (zB Tauschring). Dazu ein bisschen Verkauf von T-Shirts/Kugelschreibern etc. mit Logo, ab und an mal ne Veranstaltung oder so. Ansonsten gehts einfach darum ein brachliegendes Haus mit Leben zu füllen ohne gleich drin zu wohnen.
PS:
Aussagen zur Vor- und Nachteilen einer eG finden sich in quasi
sämtlichen Lehrbüchern (Ausbildung) in den kaufmännischen und
juristischen Bereichen. Einfach mal bei der nächsten
Berufsschule in die Bibliothek gehen. Als Basisinformationen
sollte dies reichen.
Also ich hab hier den Wöhe: Einführung in die Allgemeine BWL, Dort finde ich aber noch nicht das was ich suche, eher mehr Verwirrung. Ein wirtschaftlicher Verein ist ja schön, aber der Rest hört sich sehr nach AG an (Gewinnbeteiligung wieder an die Mitglieder auszahlen), Dabei gibts nur Beispiele für Einkaufs (also um gemeinschaftlich günstige Preise zu erzielen)- und Verkaufsgenossenschaften (gerade mit Landwirtschaftelichen Betriebsbeispielen); dabei hab ich im Wikiartikel auch was von Fördergenossenschaften gelesen, also wo wirklich Geld gesammelt wird um dieses für einen guten Zweck einzusetzen, was ja Sinn des ganzen ist.
Eine Ähnliche Genossenschaft gibt es hier auch, die anstrebt eine derzeit noch städtische Badestelle in Eigenregie zu betreiben und derzeit nur für die Restaurierung der Stege sammelt, damit es nicht einfach nur geschlossen wird. Also Geldsammelgenossenschaften scheint es auch zu geben.
Wenn es dann doch spezieller werden soll, helfen sicherlich
auch gesellschaftsrechtliche Bücher in Uni-Bibliotheken
(Kommentare zum Genossenschaftsgesetz dürften aber wohl zu
weit führen).
Ich glaub ich brauch eher NAchhilfe bezüglich des Vergleiches der verschiedenen Möglichkeiten, wie gesagt es ist ne kleine Klitsche.
Also eine How to -Anleitung: Was braucht es um eine Genossenschaft zu gründen? Passt dies überhaupt zum Zweck?
Vermutlich ist der eV immer noch das beste, doch dann fehlt eben noch der/die 7. Mann/Frau. Um den/die zu werben muss dann erst mal eine Menge Vorarbeit geleistet werden (Satzung ausarbeiten etc. Programm ausarbeiten, Vereinsheim herrichten, Vorabsprachen zur Vorstandsbildung) und quasi als uneingetragener Verein gestartet werden, was halt irgendwie so unvollständig wirkt. und so ein Gründungsmitglied ausserhalb dieses ersten Kreises an Ideensprudlern, denen es eigentlich nur noch ums Umsetzen gibt, kann das ganze dann wieder ins straucheln bringen (zB. bei der Festlegung des Vereinszwecks in der Satzung).
Drum die Frage, lässt sich sowas auch anders umsetzen als wie bei einem Verein.
Auch ne Stiftung ist schon zu teuer, es sei denn man kann da statt Flüssigkapital auch sowas wie ein Haus einsetzen, aber das ist eigentlich nicht gewünscht.
Gruß Susanne