Genossenschaftsanteile erwerben?

Hallo,
im ARD-Ratgeber Geld gabe es heute einen Beitrag über
die
Geldanlage in Genossenschafts-Anteilen, also bei Raiffeisen- und Volksbanken oder auch bei Wohnungsbaugesellschaften.
Ich würde gerne wissen, wo man weitere Informationen dazu bekommen kann und wie man diese Anteile erwerben kann, bzw. wie hoch die Renditen bei den einzelnen Genossenschaften sind.

Vielen Dank.

Hallo,

Geldanlage in Genossenschafts-Anteilen, also bei Raiffeisen-
und Volksbanken oder auch bei Wohnungsbaugesellschaften.
Ich würde gerne wissen, wo man weitere Informationen dazu
bekommen kann und wie man diese Anteile erwerben kann, bzw.
wie hoch die Renditen bei den einzelnen Genossenschaften sind.

m.W. kann man nur dort Anteile erwerben, wo man auch Kunde ist. Alles andere würde im Hinblick auf den Gedanken der Genossenschaft auch keinen Sinn ergeben, wobei ich Ausnahmen nicht ausschließen will.

Ob es eine Renditeübersicht gibt, weiß ich nicht, halte es aber für unwahrscheinlich. Schließlich liegt die Zahl der Genossenschaftsbanken in Deutschland im vierstelligen Bereich.

Du wirst Dich also in Deiner Gegend ein bißchen umhören müssen. Da ich nicht weiß, wo Du wohnst, kann ich Dir nur diese Hilfe geben:
http://www.google.de/search?hl=de&q=genossenschaftsa…
http://www.google.de/search?hl=de&q=genossenschaftsa…

Gruß,
Christian

Hallo,

im ARD-Ratgeber Geld gabe es heute einen Beitrag über
die
Geldanlage in Genossenschafts-Anteilen, also bei Raiffeisen-
und Volksbanken oder auch bei Wohnungsbaugesellschaften.

Auf die Frage habe ich schon fast gewartet, als ich den Bericht gesehen habe :smile:

Ich würde gerne wissen, wo man weitere Informationen dazu
bekommen kann und wie man diese Anteile erwerben kann, bzw.
wie hoch die Renditen bei den einzelnen Genossenschaften sind.

Als „richtige“ Geldanlage würde ich das nicht bezeichnen, da die meisten Genossenschaftsbanken die Maximalanzahl von Anteilen, die ein Kunde halten darf beschränken (oft sind es 10 Anteile à 52 Euro - früher 100 DM). Außerdem ist das Geld nur nach Kündigung verfügbar, die oft erst nach Ende des Geschäftsjahres wirksam wird, und durch interne Gremien dannach noch bestätigt werden muß - das kann schon mal ein Jahr dauern!
Ansonsten bin ich ein Fan der Sparda-Bank, die zusätzlich für Kunden noch ein kostenloses Gehaltskonto bietet.

Cu Rene

Hallo,

im ARD-Ratgeber Geld gabe es heute einen Beitrag über
die
Geldanlage in Genossenschafts-Anteilen, also bei Raiffeisen-
und Volksbanken oder auch bei Wohnungsbaugesellschaften.

Auf die Frage habe ich schon fast gewartet, als ich den
Bericht gesehen habe :smile:

Ich würde gerne wissen, wo man weitere Informationen dazu
bekommen kann und wie man diese Anteile erwerben kann, bzw.
wie hoch die Renditen bei den einzelnen Genossenschaften sind.

Als „richtige“ Geldanlage würde ich das nicht bezeichnen, da
die meisten Genossenschaftsbanken die Maximalanzahl von
Anteilen, die ein Kunde halten darf beschränken (oft sind es
10 Anteile à 52 Euro - früher 100 DM).

Die haben auch gar keine andere Wahl ansonsten wären es keine Genossenschaften. Gem. § 7 GenG sind sie verpflichtet in ihrer Satzung die Geschäftsbeteiligung anzugeben, bis zu dem ein Mitglied sich höchstens verpflichten darf. Die Pflichteinlage beträgt regelmäßig 10% davon und das Eigenkapital setzt sich definitionsgemäß aus den Geschäftsguthaben der Mitglieder und den Rücklagen der Genossenschat zusammen.

Außerdem ist das Geld

nur nach Kündigung verfügbar, die oft erst nach Ende des
Geschäftsjahres wirksam wird, und durch interne Gremien
dannach noch bestätigt werden muß - das kann schon mal ein
Jahr dauern!

Das ist im Grundsatz richtig. Ein Mitglied kündigt. Dann wird sein Auseinandersetzungsguthaben auf der Basis der Bilanz des Jahres berechnnet, in dem die Kündigung erfolgte. Diese Bilanz wird aber regelmäßig erst in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres erstellt, das dem Jahr der Kündigung folgt und muß innerhalb dieser Zeit durch die Generalversammlung abgesegnet werden. Häufig wird diese gesetzliche Regelung (§ 73 GenG)aber durch das Statut der Genossenschaft abbedungen, so daß man auch früher an sein Geld kommen kann.

Soweit zur Theorie. In der Praxis sieht das ganze aber anders aus. Genossenschaften, die versuchen ihre Geschäftsbeteiligungen als Kapitalanlage zu vermarkten stellen diese a priori 5-10 jahre unkündbar und gewähren dafür 4,5-6% p.A. (Beispiel einer ostdeutschen WOhnungsbaugenossenschaft).

Ansonsten bin ich ein Fan der Sparda-Bank, die zusätzlich für
Kunden noch ein kostenloses Gehaltskonto bietet.

Cu Rene