Hallo,
Die akzeptierten Sprachen sind eine Einstellung, die der
Benutzer in seinem Browser vornimmt,
Man muss im WWW aber auch bedenken, dass es nicht zwangsläufig
„sein Browser“ ist.
das ist aber zunächst einmal ein Problem dieses Benutzers.
Du tust so, als wäre das Nicht-Beachten von Accept-*-Headern besser, als das Beachten. Es gibt zweierlei Besucher:
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Besuchern mit korrekt konfiguriertem Browser wird sofort die richtige Version der Seite präsentiert, wenn die Accept-*-Header ausgewertet werden. Werden die Accept-*-Header ignoriert, so verlangst du von diesen Benutzern regelmäßig, dass sie umständlich noch ein weiteres Mal ihren Wunsch äußern.
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Besuchern mit falsch konfiguriertem Browser wird - für sie nachvollziehbar wegen eines Fehlers in ihrem Verantwortungsbereich - zunächst die falsche Seite präsentiert, wenn die Accept-*-Header ausgewertet werden, so dass sie manuell die Version der Seite (insbesondere etwa die Sprache) wechseln müssen. Werden die Accept-*-Header ignoriert, müssen sie dies regelmäßig sowieso tun.
Zusammenfassend: Für Besucher mit falsch konfigurierten Browsern ändert sich nichts. Besucher mit korrekt konfigurierten Browsern werden vor den Kopf gestoßen, falls man die Accept-*-Header ignoriert.
oder man kann z.B. als nicht-Deutsch-sprechender bei einem
Freund in Deutschland zu Besuch sein und benutzt dessen
Browser.
Es steht ihm frei, die Browser-Konfiguration anzupassen. Tut er dies nicht, so rechnet er damit ein deutschsprachiges System zu bedienen und nötigenfalls die Sprachauswahl manuell anpassen zu müssen.
Und je nach Anwendung ist ein falscher Guess eben einfach Mist.
Das ignorieren der Accept-*-Header ist aber doch viel häufiger falsch.
Ich finde es höchst bedenklich, wenn man - auch nur mittelbar über den Browser geäußerte - Wünsche des Besuchers als grundsätzlich falsch annimmt und ignoriert. Das ist ein unmögliches Benehmen.
Demgegenüber ist die Reaktion auf eine falsch gestellte Anfrage in folgerichtiger (aber deshalb „falscher“) Weise entschuldbar.
Der Accept-Language-Header enthält also (von
Fehlkonfigurationen abgesehen) sehr wohl Informationen über
den Benutzer
Nein. Definitv nicht.
Ich hatte nicht vorgesehen, dass mein Satz an dieser Stelle zertrennt werden kann. Als Seitenbetreiber bin ich an dieser Stelle nämlich bestrebt die Wünsche des Besuchers zu erfüllen, während tatsächlich von ihm gesprochene Sprachen vollkommen irrelevant sind.
bzw. dessen Wünsche.
Normalerweise vielleicht.
Genau deshalb sollte man danach handeln. Was - wie bereits betont - ja trotzdem bedeutet, dass eine Möglichkeit geboten werden muss, nachträglich die Sprache zu wechseln.
Doch, gibt es - nennt sich Konfiguration des Browsers.
DAS habe ich wohl eben widerlegt.
Nein, da du ausschließlich Fehlkonfigurationen beschreibst. Die Existenz der Schnittstelle garantiert noch nicht, dass sie korrekt benutzt wird.
–
PHvL