Gepflegte Nichtkontakte

Hi,

mich beschäftigt ein Teil eines Gesrächs…

Sehnsucht nach Kontakten und ein Du nicht so annehmen können wie es ist, so beschrieb unlängst ein therapeutisch arbeitender Mensch die Masse der Menschen der heutigen Zeit.

Wie „vorurteilslos“ und „ohne Erwartungshaltung“ können wir einem Du offen begegnen?

Wo finden Abwehrreaktionen statt, die wir als solche gar nicht wahrnehmen können oder / und auch nicht wollen? Menschen werden z.B. - „mit guten Gründen“ - subjektiv - als dumm, häßlich, laut… abgelehnt, derweil oftmals gar nicht reflektiert wird, was die tatsächlichen Gründe für die Ablehnung sind?!

Unsere Überbevölkerung vereinfacht es uns; man kann man von einem Menschen zum nächsten rennen, und doch in Oberflächlichkeit, mangelnder Reflektion und undifferenziertem Denken stecken bleiben. Der Wunsch nach Du (siehe Singlegesellschaft, alleinlebende Menschen, kontaktarme Menschen) mag da sein, doch eben auch, dass Menschen miteinander scheinbar zunehmend weniger miteinander umgehen können.

Was macht einen gelungenen Kontakt aus?

Je mehr Menschen Missfallen an einem Du hegen, desto mehr Rechtfertigung geben sie sich für einen „gepflegten Nichtkontakt“. Aus welchen tatsächlichen Gründen kommen Kontakte nicht zustande, bleiben oberflächlich oder brechen schnell wieder ab? Inwieweit hat sich das Kontaktverhalten, die Qualität der Kontakte der letzten Jahre / Jahrzehnte bei Euch verändert?

Heute beglückwünschte ich ihn dazu, dass er nach Jahren endlich einen Internetzugang hat, hatte es ja auch nur alle paarmal bei den Treffen erwähnt. :smile: Er meinte, im Internet könne man Menschen nicht kennenlernen. Hier könne man bestenfalls sich eine Telefonnummer geben lassen und dann wäre ein realer Kontakt angebracht. Im Internet wären zuhauf Menschen unterwegs, die sich nicht zeigen können / wollen - so wie sind. Ich konterte, sehr viele Menschen wären online, die könne man nicht alle über einen Kamm scheren, und er stimmte zu und meinte, dass die unwirkliche Internetwelt zu den gepflegten Nichtkontakten gehöre. Viele Menschen würden sich nur teils bzw. nicht wirklich auf ihr Gegenüber einlassen und ein Du nicht so akzeptieren wie es ist, so er meinte.

Wie erlebt Ihr das? Wie sehr nehmt Ihr die Menschen tatsächlich so an wie sie sind (sprich sie nicht ändern wollen und mit ihren Macken leben können) bzw. anders herum gefragt, wie sehr fühlt Ihr Euch von Euren Mitmenschen so angenommen wie Ihr seid? Wievielen Menschen könnt Ihr Euch ganz so zeigen wie Ihr seid? Klar, hier wirkt auch die Selbstakzeptanz mit rein… wie erlebt Ihr das?

Und falls ich mich unklar ausgedrückt haben sollte: was denkst Du, hörst Du „gepflegte Nichtkontakte“?

Einfach finde ich es nicht bei nicht gelungenen Kontakten bzw. missglückten Kontakten zu ergründen, weshalb ein Kontakt nicht funktionerte? Ein Du als doof abstempeln oder dass es halt nicht gepasst hat, ist einfach. Natürlich kann es auch einfach nur nicht passen, kommt bestimmt auch oft vor. Doch wieviel Abwehrrekation steckt hinter den Nichtkontakten?

Ciao,
Romana

Hm…ich versuche mal, di eeine oder anderen Gedanken von mir zum Thema zu formulieren

Menschen
werden z.B. - „mit guten Gründen“ - subjektiv - als dumm,
häßlich, laut… abgelehnt, derweil oftmals gar nicht
reflektiert wird, was die tatsächlichen Gründe für die
Ablehnung sind?!

Auch subjektive Wahrnehmungen können natürlich tatsächliche Gründe sein. Eine Kollegin von mir hat mal formuliert, dass sie ihre Zeit nicht mehr mit Leuten verbringen möchte, die ihr nicht gut tun, das impliziert ja ein so genanntes Bauchfgefühl. Vorausgesetzt die Auswahl an Kontaktmöglichkeiten ist groß genug für die eigenen Bedürfnisse, dann sehe ich die Haltung eigentlich ganz nützlich.

Unsere Überbevölkerung vereinfacht es uns; man kann man von
einem Menschen zum nächsten rennen, und doch in
Oberflächlichkeit, mangelnder Reflektion und undifferenziertem
Denken stecken bleiben.

Ich denke es ist gleichzeitig aber auch schwieriger, die Kontakte bestehen ja nicht nur als Möglichkeit sondern auch als Notwendigkeit oder Zwang, man hat aber nicht die Zeit, sich mit allen Menschen intensiv zu beschäftigen, die einem über den Weg laufen…da ist eine frühe Selektion in ‚lohnt sich‘ oder ‚lohnt sich nicht‘ durchaus wichtig.

Je mehr Menschen Missfallen an einem Du hegen, desto mehr
Rechtfertigung geben sie sich für einen „gepflegten
Nichtkontakt“.

Verstehe ich jetzt nicht so ganz…ist gemeint, wenn die Gemeinschaft, (oder der MOB wegen mir) einzelne an den Rand drängt? Sie ausschließt? Das hat es früher noch viel intensiver gegeben und diese ausgeschlossenen hat weitaus weniger Möglichkeiten, alternative Kontakte zu finden.

Aus welchen tatsächlichen Gründen kommen
Kontakte nicht zustande, bleiben oberflächlich oder brechen
schnell wieder ab?

Immer dann, wenn es keine gemeinsame Interessenlage gibt. Abbruch kann natürlich auch individuelle Gründe haben, etwa nach Streit, Enttäuschungen oder räumlicher Trennung, die zum Verlust der vormaligen Gemeinsamkeiten führt.

Inwieweit hat sich das Kontaktverhalten,

die Qualität der Kontakte der letzten Jahre / Jahrzehnte bei
Euch verändert?

Das kann ich schwer beschreiben, da ich Kontaktverhalten auch am Alter bzw. der Reife fest mache. Ich stelle fest, dass ich zurückhaltender werde mit intensiven Kontakten…das hat sicher damit zu tun, dass eine gewissige Sättigung da ist…mein Freundes- und Bekanntenkreis ist recht umfangreich und schon da reicht die Zeit kaum, die Kontakte intensiv zu halten, neue Kontakte müssten eigentlich qualitativ mehr versprechen als die alten, um sich dort einen ‚Platz‘ zu erobern.

Heute beglückwünschte ich ihn dazu, dass er nach Jahren
endlich einen Internetzugang hat, hatte es ja auch nur alle
paarmal bei den Treffen erwähnt. :smile: Er meinte, im Internet
könne man Menschen nicht kennenlernen. Hier könne man
bestenfalls sich eine Telefonnummer geben lassen und dann wäre
ein realer Kontakt angebracht.

Das stimmt sicher auch, man kann die Menschen natürlich nicht in ihrer gesamten Persönlichkeit kennen lernen, allerdings kann man ganz gut abwägen, ob man das überhaupt will…ich gebe sozusagen die Telefonnummer also erst, wenn ich das Gefühl habe, hier könnte eine größerer Zeitaufwand lohnenswet werden.

Im Internet wären zuhauf
Menschen unterwegs, die sich nicht zeigen können / wollen - so
wie sind.

Das kann man durchaus bestätigen, andererseits kann man im Internet so durchaus auch Stärken zeigen, die im ‚ralen‘ Leben keiner wahrnehmen würde, weil das reale Auge sich ja auch täuschen lässt.

I:ch konterte, sehr viele Menschen wären online, die

könne man nicht alle über einen Kamm scheren, und er stimmte
zu und meinte, dass die unwirkliche Internetwelt zu den
gepflegten Nichtkontakten gehöre.

naja, das ist so eine komische Aussage, von Menschen, die diese neue Form der Kontaktaufnahme nicht ausprobieren wollen, sich aber Urteil erlauben. Das ist wie ‚wat der Buer nich kennt, dat fret er nich‘ Was bitte soll überhaupt ein Nichtkontakt sein?

Viele Menschen würden sich
nur teils bzw. nicht wirklich auf ihr Gegenüber einlassen und
ein Du nicht so akzeptieren wie es ist, so er meinte.

Ja, aber nicht nur im Internet und auch nicht erst seit Neuestem…schon meine Oma vertrat den Standpunkt ‚nimm den Menschen wie er ist, hast die meiste Freud an ihm‘…eine Weisheit die daraus resultierte, dass es in der Regel genau anders war. Schon als Kind hörte man doch ständig, das man anders zu sein hatte, auch die Religion suggerierte ständig, dass man dies und das nicht dürfe oder eben noch nicht gut genug sei. Ich denke mangelndes Selbstbewusstsein war früher viel mehr verbreitet als heute…da ist eher die Selbstüberschätzung das Problem. Ich halte mich für ganz besonders und überaus toll und wehe das merken die anderen nicht, dann ziehe ich mich zurück oder gestehe meinen Kritikern einfach nicht die Kompetenz zu, mich zu kritisieren.

Aber im Grunde spielt man doch so gut wie überall eine Art Rolle, in deren Rahmen man versucht den Anforderungen der Umgebung gerecht zu werden…man ist anders zu den Kindern,als zu seinen Kollegen oder gar dem Chef. Ich sehe darin aber nichts Schlimmes.

Und falls ich mich unklar ausgedrückt haben sollte: was denkst
Du, hörst Du „gepflegte Nichtkontakte“?

Da denke ich an den hübschen Wikipediabegriff ‚Geschwurbel‘…:wink:

Doch wieviel
Abwehrrekation steckt hinter den Nichtkontakten?

Sicher auch einige, aber Abwehr ist Schutz und Schutz ist durchaus natürlich und auch hier und da eben auch sehr sehr nützlich.

Gruß Maid :smile:

Hallo Romana,

dazu ein paar Gedanken (nach Mitternacht!) (sic!)

Der Mensch an sich ist ein soziales Tier! Das zwingt ihn eigentlich dazu, jedes menschliche Individuum, das ihm begegnet, genau unter die Lupe zu nehmen und hinsichtlich seiner positiven oder negativen Eigenschaften zu analysieren und auch zu akzeptieren.

Die Vielzahl der Kontakte, die jeder Mensch heutzutage hat, verhindert das und lässt einen eingebauten Schutzmechanismus in Kraft treten, das Vorurteil!

Wir ignorieren Menschen einfach, ordnen sie bestenfalls in eine Schublade ein und vergessen sie!

Ein typisches Beispiel dazu ist unser Verhalten, in der Begegnung mit fremden Menschen:

In der Großstadt machen wir einfach einen Bogen um jeden Fremden, auf einem Spaziergang in offener Landschaft nicken wir einem Fremden, der uns begegnet, zumindest einen Gruß zu.
Das entspannt die Situation wesentlich, führt eventuell sogar zu einem Gespräch, das im Grunde von beiden Seiten als angenehm empfunden wird. Eine potentiell aggressive Situation, wird entspannt.

Großstädter sind allerdings oftmals so abgestumpft, dass sie nicht einmal das noch beherrschen, manchmal ein willkommener Anlass zu einem Test für mich.

Erstaunlich, was eine Frage, deren Antwort ich längst kenne, (dumm gestellt), manchmal zu Tage bringt! Auch ein Zeichen dafür, dass wir längst verlernt haben, auf einander zu zugehen!

Dieses Schubladendenken aber ist es, das die echte Kontaktaufnahme verhindert
Erst vor kurzem sah ich mich gezwungen, einen Menschen, der bisher in der Schublade „Überheblich, Selbstüberzeugt, Betulich“ eingeordnet war, heraus zu nehmen und wesentlich positiver einzuordnen.

So etwas fällt uns immer schwerer!
Andererseits sind wir schwer enttäuscht, wenn uns jemand in einer positiven Schublade plötzlich als negativ erscheint.

Einfach gesagt, die Vielzahl der Kontaktmöglichkeiten. die wir heute haben, erschwert es uns erheblich, wirklichen Kontakt aufzunehmen!

Wir lernen unser Gegenüber, mit allen positiven und negativen Seiten nicht mehr wirklich kennen, sondern ordnen es von vorn herein in eine Schublade ein, die wir nur noch selten aufmachen.

Gruß, Nemo.

Hi,

mich beschäftigt ein Teil eines Gesrächs…

Sehnsucht nach Kontakten und ein Du nicht so annehmen können
wie es ist, so beschrieb unlängst ein therapeutisch
arbeitender Mensch die Masse der Menschen der heutigen Zeit.

Wie „vorurteilslos“ und „ohne Erwartungshaltung“ können wir
einem Du offen begegnen?

Wie vorurteilslos und ohne Erwartungshaltung sollten wir denn? Ich mein bei sovielen Menschen die mensch begegnen kann ist doch ne Selektion ganz sinnvoll. Problematisch sind nur manchmal die Kriterien.

Wo finden Abwehrreaktionen statt, die wir als solche gar nicht
wahrnehmen können oder / und auch nicht wollen? Menschen
werden z.B. - „mit guten Gründen“ - subjektiv - als dumm,
häßlich, laut… abgelehnt, derweil oftmals gar nicht
reflektiert wird, was die tatsächlichen Gründe für die
Ablehnung sind?!

hm of liegen die Gründen auch in dem ablehnenden slbst, meinste das? Es gibt ja sehr verschiedene Menschen. Die einen lehnen subjektiv ab, was auch intersubjetiv abgelehnt wird, andere lehnen aufgrund von anderer Kriterien ab, andere lehnen vielleicht niemanden ab, andere wiederum alle. Manche lehen ab aufgrund Ablehnung oder Erwartungshaltung des Gegenübers, manche aufgrund von oberflächlichen Kennzeichen, die sie als Verweis auf innere Werte deuten oder einfach nur so aufgrund von oberflächlicher Kennzeichen. Und was ist nu richtig?

Unsere Überbevölkerung vereinfacht es uns; man kann man von
einem Menschen zum nächsten rennen, und doch in
Oberflächlichkeit, mangelnder Reflektion und undifferenziertem
Denken stecken bleiben.

dann kanns ja nur noch besser werden, da weniger nachwuchs :wink:
Liegt wohl ehr an moderner Kommunikation und städtischen Lebensformen.Ist mir zu pauschalisierend das.
Klar kann mensch, aber muss ja nich. Also hat auch noch Gründe die anderswo zu suchen sind als in den allgemeinen gesellschaftlichen Zuständen, also im Menschen selbst (biologische Gegebenheiten), dessen Umfeld, dessen Sozialisation…

Der Wunsch nach Du (siehe

Singlegesellschaft, alleinlebende Menschen, kontaktarme
Menschen) mag da sein, doch eben auch, dass Menschen
miteinander scheinbar zunehmend weniger miteinander umgehen
können.

weiß ich nicht, wie es in ner anderen Gesellschaft war. Nur ne Wahl hatte mensch da wohl weniger?

Was macht einen gelungenen Kontakt aus?

Sympathie. Und Kommunikationsfähigkeit. unter anderen. worauf die beruhen ist wiederum sehr unterschiedlich. Gibt sicher auch genug eute die andere Sachen nennen würden. Liegt halt im Auge des Betrachters.

Je mehr Menschen Missfallen an einem Du hegen, desto mehr
Rechtfertigung geben sie sich für einen „gepflegten
Nichtkontakt“.

ja.aber oft steckt da ja schon ein Grund dahinter, ist die Frage ob das im Einzellfall echtferigungen sind oder wahre Gründe. Der Abgelehnte wird dass sicher z.B. manchmal anders betrachten.

Aus welchen tatsächlichen Gründen kommen

Kontakte nicht zustande, bleiben oberflächlich oder brechen
schnell wieder ab?

Sehr sehr unterschiedlich. Also z.B. Schüchternheit oder denken dass der andere Mensch einem nicht sympathisch sein würde, oder Gleichgültigkeit, oder was Abstoßendes fürs nicht zustandekommen, gibt sicher noch viel mehr. Bleiben oberflächlich, naja dann ist wohl oft entweder die sympathie oder das Vertrauen begrenzt, oder mensch will eben keine neuen engen Freunde sondern eben Bekanntschaften, zu viele Freunde können ja auch anstrengend sein. Brechen schnell wieder ab, naja dann haben die Erwartungshaltungen oder die sympathie wohl oft nicht übereingestimmt, oder halt das ehr zufällige abbrechen, weil jetzt eben nicht sooo wichtige person für einen und anderes zu tun oder so, gibt tausend gründe.

Inwieweit hat sich das Kontaktverhalten,

die Qualität der Kontakte der letzten Jahre / Jahrzehnte bei
Euch verändert?

Bin nicht alt genug für die Frage. Aber immer mit den Lebensumständen verändert und halt mit der Persönlichkeitsentwicklung.

Heute beglückwünschte ich ihn dazu, dass er nach Jahren
endlich einen Internetzugang hat, hatte es ja auch nur alle
paarmal bei den Treffen erwähnt. :smile: Er meinte, im Internet
könne man Menschen nicht kennenlernen.

Hm doch schon. hat sogar vorteile, wegen fehlender erwartungshaltung. also den menschen dem ich momentan am meisten über mich erzähle kenne ich nur übers internet.

Hier könne man

bestenfalls sich eine Telefonnummer geben lassen und dann wäre
ein realer Kontakt angebracht. Im Internet wären zuhauf
Menschen unterwegs, die sich nicht zeigen können / wollen - so
wie sind.

Hm wie sind die menschen denn? in Rel life und Internet ist mensch halt verschieden, hat nix mit Verstellung zu tun. Sind halt verschiedene Seiten und selektive Wahrnehmung. Für Internetneulinge, wohl schwer zu verstehen. Liegt aber auch an den Vorstellungen die mensch sich selbst macht.
Liegt sicher auch dran wie die Leute im Internet kennenlernen. Wenns um die gezielte Suche geht ists sicher auch immer davon beeinflusst, wolen Menchen halt ein gutes Bild von sich rüberbringen, dürfte real life ähnlich sein, funktioniert nur vielleicht nicht so gut.

Ich konterte, sehr viele Menschen wären online, die

könne man nicht alle über einen Kamm scheren, und er stimmte
zu und meinte, dass die unwirkliche Internetwelt zu den
gepflegten Nichtkontakten gehöre. Viele Menschen würden sich
nur teils bzw. nicht wirklich auf ihr Gegenüber einlassen und
ein Du nicht so akzeptieren wie es ist, so er meinte.

Hm also wie im Real life? naja und im Internet lernt mensch halt auch vermehrt menschen kennen, die sonst nicht so leicht kontakte schließen (Umkehrschluss passt aber nicht). bei denen wird es dann zum Teil auch beim Kennenlernen übers Internet problematisch sein. Sind aber such sehr tolle Mensch dabei unter denen die mensch im Internet kennenlernen kann. Muss halt selektieren und nicht von jedem Treffen ne dicke Freundschaft erwarten.

Wie erlebt Ihr das? Wie sehr nehmt Ihr die Menschen
tatsächlich so an wie sie sind (sprich sie nicht ändern wollen
und mit ihren Macken leben können)

Sehr. für Menschen bei denen ich keine Macken sehe entwickel ich auh keine Sympathie. Die Grenze wo es mich stört ist wenn die andere nicht so annehmen können, mich eingeschlossen.

bzw. anders herum gefragt,

wie sehr fühlt Ihr Euch von Euren Mitmenschen so angenommen
wie Ihr seid?

kommt auf die Mitmenschen an. Und gefühlte Angenommenheit und echte kann ja auch unterschiedlich sein.

Wievielen Menschen könnt Ihr Euch ganz so zeigen

wie Ihr seid? Klar, hier wirkt auch die Selbstakzeptanz mit
rein… wie erlebt Ihr das?

was ist den so zeigen wie ihr seid? in verschiedenen situationen bin ich unterschiedlich. Bekanntschaften sind nicht mein Ding, also und meinen Freunden zeig ich mich wie ich bin.

Und falls ich mich unklar ausgedrückt haben sollte: was denkst
Du, hörst Du „gepflegte Nichtkontakte“?

also wenn ich richtig verstanden habe ständig über jemanden meckern? Nein.

Einfach finde ich es nicht bei nicht gelungenen Kontakten bzw.
missglückten Kontakten zu ergründen, weshalb ein Kontakt nicht
funktionerte?

Manchmal ist nachfragen möglich und dann sinnvoll, wenn du es besser wissen willst.

Ein Du als doof abstempeln oder dass es halt

nicht gepasst hat, ist einfach.

Jap, gibt viele die einfache Schein-Lösungen dem nicht wissen können vorziehen.

Natürlich kann es auch einfach

nur nicht passen, kommt bestimmt auch oft vor.

Ja kommt vor. Oder es passt eben nicht so super. Oder jemand erwartet die Aufrechterhaltung zu sehr von andern, kann auch sein?

Doch wieviel

Abwehrrekation steckt hinter den Nichtkontakten?

Hm lässt sich schwer sagen. Oft ist zu merken ob jemand solche Ablehnreaktionen generell exzesiv offen auslebt. Aber ob unterbewusst oder in nem Einzellfall, dafür musste ne maschiene erfinden die den Leuten tiefer in den Kopf reinguckt als sie selbst das oft können.

Ciao,
Romana

Tschüss, Sophie

Hat für mich fast den Anschein als stecken da schlechte Erfahrungen hinte der Frage? Glaub nicht, dass die Antworten dir da irgendwie weiterhelfen. Kennt ja keiner Details, die konkrete(n) Situation(en)