Gerade deswegen oder Zufall?

Hallo!
Das ist eine Frage die sich meine beste Freundin und ich schon immer gestellt haben und zwar geht es um ein ganz bestimmtes „Beziehungsphänomen“.

Wie kommt es wenn ein Teil,egal ob männlich oder weiblich,in der Beziehung „fies abgeht“(ungerecht,lügend,egoistisch,launisch,spielchen spielend so nach dem Motto:Ich behandel Dich jetzt scheisse und zum Dank darfst Du um mich kämpfen u.s.w.)der andere Teil wirklich
S-P-U-R-T und „alles“ tut um den anderen nicht zu verlieren??

Macht das den Reiz einer Beziehung aus?Ist das „gute“ langweilig und uninteressant oder sind das Leute die der Meinung sind,das sie es einfach nicht „Wert“ sind besser behandelt zu werden??

LG

Hmmm…
Ein guter Kumpel von mir hat Starallüren, ist total selbstverliebt (und vielleicht manchmal ein bischen einfältig).
Ich bin (laut anderen) anscheinend verständnisvoll, und mit mir kann man gut über Dinge reden hätte ein gutes Herz bla bla…
Und jetzt rat’ mal wer Erfolg bei Frauen hat… g

Eine Beziehung ist, glaube ich, viel zu oft ein Mix aus totaler Abhängigkeit des einen, und andererseits der Selbstverliebtheit des Partners.
Und funktionieren würde diese Theorie ja ganz gut, beide brauchen einander…

Wahrscheinlich ist es so wie im Lied von Eurythmics „Sweet Dreams“. Es gibt einerseits die , die ausnutzen, auf der anderen Seite die, die ausgenützt werden. Und Menschen die versuchen neutral zu bleiben gibt es wohl wenige (und haben wohl bei beiden Extremen schlechte Chancen)…
Jetzt ist halt die Frage an sich selber wer man davon sein soll, und das ist wohl eine Sache vom Charakter, Erfahrung usw.
Das ist ziemliche Schwarz-Weiss-Malerei, aber ich denke, dass das die Grundlage für das ist was du meinst. oder?

möfg
Matze

der andere Teil

wirklich
S-P-U-R-T und „alles“ tut um den anderen nicht zu verlieren??

Machtspielchen

Macht das den Reiz einer Beziehung aus?Ist das „gute“
langweilig und uninteressant oder sind das Leute die der
Meinung sind,das sie es einfach nicht „Wert“ sind besser
behandelt zu werden??

Macht und Ohnmacht spielen zusammen… bestens beschrieben in Kate Millets „In Basement“(hoffentlich richtig wiedergegeben)

War „Opfer“ zweier Gewaltbeziehungen, kann nur sagen: wegrennen, so schnell, wie Du kannst…

LG

zurück, Anja

PS: Ist das wirklich eine Freundin - ich denke, DU bist das, oder?

Hallo Anja!
Nee nee,das bin weder ich noch meine beste Freundin.Mein Freund hat sich gerade von mir getrennt,für die kurze Zeit in der wir zusammen waren war es wunderschön nur habe ich wohl wesentlich mehr für ihn empfunden als er für mich aber darum geht es mir jetzt gar nicht sondern wirklich darum ob ich in einer Beziehung vielleicht zuviel „gebe“,meinem Partner vielleicht zuviel zeige wieviel er mir bedeutet wohlgemerkt ohne zu klammern oder so etwas.

Uns,also mir und meiner besten Freundin ist halt aufgefallen das die Frauen/Männer die „Arschloch Allüren“ haben sich einfach keine sorgen um ihre Partner machen müssen und wir uns echt schon gefragt haben ob wir auch mal so drauf kommen sollten um „mal Glück“ zu haben.Naja,ist jetzt nicht wirklich ernst gemeint aber Gedanken macht man sich schon.

Mit einer Gewaltbez. hab ich im Leben noch nicht zu tun gehabt.

LG

Hallo,
der Eindruck täuscht insofern, daß Dir solche Beziehungen erst auffallen, wenn sie schon eine Zeit existieren. Hier haben sich halt zwei extreme Gegenpole gefunden. Wieviel drei Wochen „Beziehungen“ im Vorfeld durchexerziert wurden und wo der Partner die Flucht ergriff, weil er schnell erkannte, welche(n) *rschIn er sich da geängelt hat, bleibt ja verborgen.

Gruss
Enno

kein Zufall - gezielte Auswahl
Hallo Xenia,

nein, für Zufall halte ich es nicht. Ich kann ja nur aus der Sicht als Frau schreiben, und weiß ziemlich genau, dass ich mir immer wieder genau den Typ Mann (Arschloch) in meinen bisherigen Beziehungen gesucht habe. Die „netten“ (Männer) konnt ich meist nicht ertragen. Ich bin da kein Einzelfall - es geht einigen Frauen so, aber genauso auch Männern. Meine Meinung ist, dass es sich um einen Wesenszug, eine Art Programmierung, handelt, die diese Personen in gewisser Weise masochistisch leben lässt.

Ich habe das wiederholte Scheitern von Beziehungsversuchen mit „netten“ Männern zum Anlass genommen, mich damit intensiver zu beschäftigen. Letztlich steh ich jetzt vor der inneren Entscheidung, akzeptiere ich diesen vielleicht masochistischen Zug an mir (was der einfachere WEg wäre) oder will ich dagegen angehen (das dauert garantiert länger, aber wäre u.U. erfreulicher).

Gruß
Gerry

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