wenn das stimmt, was meine mir von Gott gegebene Regier… Ehefau gerade sagt, dann dreht die SPD ganz durch: sie will die BBG komplett abschaffen. Absolute Wahlfreiheit ob privat oder gesetzlich!
Oder hat sich meine Süße da verhört?
Grüße
Raimund
wenn das stimmt, was meine mir von Gott gegebene Regier… Ehefau gerade sagt, dann dreht die SPD ganz durch: sie will die BBG komplett abschaffen. Absolute Wahlfreiheit ob privat oder gesetzlich!
Oder hat sich meine Süße da verhört?
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
wenn das stimmt, was meine mir von Gott gegebene Regier…
Ehefau gerade sagt, dann dreht die SPD ganz durch: sie will
die BBG komplett abschaffen. Absolute Wahlfreiheit ob privat
oder gesetzlich!
Oder hat sich meine Süße da verhört?
Deine Frau hat richtig gehört. Allerdings zählt das wohl zu den altbekannten, unerträglichen Gesülze unsrer derzeitigen Volksvertreter. Jede Schnapsidee wird erst einmal als „großer Wurf“ im Fernsehen verbreitet. Möglicherweise spricht in ein paar Wochen niemand mehr davon.
Also, cool bleiben…
Viele Grüße
Michael
hallo Michael,
tja, meinem Geschäft würd´s gut tun.
Ob die Kassen das gleiche sagen würden?
Ich glaube eher, die bestellen einen von der Russenmafia.
Grüße
Raimund
Stiftung Warentest warnt vor Wechsel in die Private
Von Marcus Stölb
In der SPD kursieren Pläne für einen Totalumbau des Gesundheitssystems, wonach jeder Bürger die Wahl zwischen gesetzlichen und privaten Kassen hätte. Doch bis es so weit ist, sollten sich gesetzlich Versicherte einen Wechsel gründlich überlegen, mahnt die Stiftung Warentest. Die Private sei nur für Besserverdiener geeignet.
Berlin - „Wer von der gesetzlichen in eine private Kasse wechseln will, muss es sich wirklich leisten können“, fasste „Finanztest“-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen am Dienstag in Berlin die Recherchen seiner Redaktion zusammen. Da können die Experten der Stiftung Warentest noch so sehr beteuern, dass sie „weder Warnungen noch Empfehlungen aussprechen“ - Wechselwillige mahnen sie nachdrücklich zu Vorsicht und wohlüberlegten Entscheidungen. Schließlich seien die Angebote der privaten Krankenversicherer kein Sparmodell, sagt Tenhagen.
In die private Versicherung wechseln können Beamte, Selbstständige und gut verdienende Angestellte mit einem Monatsgehalt von 3825 Euro brutto und mehr. Wer den Sprung geschafft hat, dem winkt eine programmierte Teuerungsrate: Denn nach Vertragsabschluss erhöhen sich die Beiträge des privat Versicherten mit schöner Regelmäßigkeit - und das unabhängig von der Entwicklung des jeweiligen Einkommens. Besonders schwierig wird es dann, wenn das Einkommen eines Versicherten sinkt, der Beitrag zur privaten Versicherung aber weiter steigt. Ein Problem vor allem für Rentner, die regelmäßig über weniger Einkünfte verfügen, für die Privatversicherung aber mehr zahlen müssen. Bei den gesetzlichen Kassen hingegen orientiert sich der Beitragsatz hingegen prozentual am jeweiligen Einkommen.
Wechsel mit One-Way-Ticket
Aus Sicht der Finanztestler gibt es nur zwei Personengruppen, für die der Wechsel zu den Privaten Sinn macht: Beamte und junge Männer, die aber gesund sein sollten. Frauen indes zahlen „auf lange Sicht deutlich mehr“, sagt Tenhagen. In jungen Jahren wird ihnen ein „Geburtenrisiko“ attestiert, sind sie älter, sorgt die höhere Lebenserwartung für einen höheren Beitragssatz. Denn beides kommt die privaten Kassen und somit auch die dort Versicherten teuer zu stehen.
Ein weiteres Manko laut Finanztest: Der Wechsel ist ein „One-Way-Flug“. Wer einmal an Bord von Barmenia, Mannheimer, Victoria oder einer der anderen privaten Kassen ist, kann nur noch schwer in die Gesetzliche zurückkehren. Zum Verhängnis kann das für privat versicherte Familiengründer werden: denn die müssen für ihre Kinder und den nicht arbeitenden Ehepartner zusätzliche Verträge abschließen. „Der privat Versicherte kettet sich mit Gedeih und Verderb an sein Versicherungsunternehmen“, folgert Tenhagen. Der Finanztest-Chef weiß aber auch, dass Wechselwillige oft vor allem das bessere Leistungsspektrum der privaten Anbieter reizt. Und das reicht vom Einzelzimmer inklusive Chefarztvisite bis zur Übernahme des Heilpraktikerhonorars.
AFP
Einzelzimmer statt Krankenhausflur: Die Privatversicherung verspricht eine bessere Behandlung
Finanztest hat insgesamt 342 Angebote von 39 privaten Krankenversicherern getestet. In die Bewertung wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso mit einbezogen wie die Beitragsentwicklung der vergangenen sieben Jahre. Ergebnis: Ein 33-jähriger gesunder Beamter ist bei der AXA am besten aufgehoben, wo er monatlich 131 Euro Beitrag bezahlen muss. Die gleichaltrige Kollegin sollte derweil die Debeka wählen, die 170 Euro von ihr verlangen würde. Testsieger bei den Angestellten ist mit „guten“ Tarifen die HuK-Coburg. Wer männlich und selbstständig ist, sollte laut Finanztest bei der Halleschen vorbeischauen, derweil selbstständige Frauen bei der Debeka gut aufgehoben wären. Das Qualitätsurteil „mangelhaft“ heimsten unterdessen so bekannte Versicherer wie Gothaer und Allianz bei den selbstständigen Männern oder die Hallesche bei den Beamten und Beamtinnen ein.
Gesetzlich bis zu 500 Euro sparen
Während Finanztest den Wechseleifer von der gesetzlichen Kasse in eine private Versicherung eher dämpft, stachelt sie ihn unter den gesetzlichen regelrecht an. Schließlich könne der gesetzlich Versicherte bei einem Bruttolohn von 3000 Euro bis zu 500 Euro im Jahr sparen, sagt Dr. Peter Sieber, Bereichsleiter Untersuchungen bei der Stiftung Warentest. Indem er von der einen in die andere gesetzliche Kasse wechselt. Und das kann jeder gesetzlich Versicherte unter zwei Bedingungen: Wenn er mindestens 18 Monate in einer Krankenkasse ist oder seine bisherige Kasse den Beitragssatz erhöht hat.
Wie gravierend die Unterschiede unter den Kassen sein können, zeigt Finanztest in seinem umfassenden Vergleich. Untersucht wurden bundesweit 172 Kassen. Einsamer Spitzenreiter in punkto Beitragssatz ist die AOK Berlin mit 15,5 Prozent, und das bei einer durchaus überschaubaren Palette von Zusatzleistungen. Auf die Frage, weshalb die Berliner AOK überhaupt noch Mitglieder habe, verwies Tenhagen auf die angebliche Uninformiertheit der Versicherten. Schließlich seien in der Hauptstadt 80 andere Kassen präsent, die günstigere Tarife bieten würden; bei neun Anbietern liege der Beitragssatz gar bei unter 13 Prozent. Dass der Berliner AOK vor allem ihre Mitgliederstruktur in der von hoher Arbeitslosigkeit gebeutelten Hauptstadt zu schaffen machen könnte, lassen die Finanztestler nicht durchgehen. Schließlich habe die AOK in Hamburg eine vergleichbare Struktur und komme dennoch auf einen Beitragsatz von immerhin 14,9 Prozent, so Sieber.
Weil Beitragssätze aber nicht das alleinige Kriterium für die Kassenwahl sind, präsentieren die Profitester auch gleich noch einen Gut-und-Billig-Versicherer: Die Gmünder Ersatzkasse: Die verlangt nur 13,9 Prozent Beitragssatz und bietet dafür eine ganze Latte zusätzlicher Leistungen: Mehr häusliche Krankenpflege und Haushaltspflege als andere Kassen, Zusatzleistungen zur Krebsfrüherkennung und zur verbesserten Betreuung von Krebspatienten und in der Umweltmedizin
ganz kurz…
selten so viel Blödsinn gelesen.
Ich vermute der Gute hat entweder im Vollrausch geschrieben oder hat eine kräftige Zahlung von den Kassen erhalten.
Mehr ist zu dem Geschreibsel nicht zu sagen.
Es stimmt von vorne bis hinten nicht.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
ich glaube kaum, das die PKV eine zukunftsfähige Alternative für alle Bürger sein kann. Es müßten dann auch in der PKV einen absoluten Umbruch in der Beitragsfindung geben. Bsp. Familie mit zwei Kinder!!
Letztendlich wird an dem Weg einer Einheitsversicherung (Australien, etc.) kein Weg vorbeiführen, wer sich dann noch Zusatzversichern kann sollte froh sein.
Darum werden auch die GKV’s ihre Existenzberechtigung behalten. Ich wünsche mir nur, das diese mal anfangen und versuchen ihren Laden auf Vordermann zu bringen.
Und wer kann sich den in D PKV versichern? Auch in Zukunft doch nur Singles mit gutem Gehalt, Familien mit sehr gutem Gehalt, Selbstständige mit gutem Einkommen und Beamte und alle sollten/müssen bitte schön auch noch gesund sein.
Es wird sich nichts ändern, wenn auch die BBG fallen sollte. Höchstens, das alle Verdienste die darüber liegen, GRV pflichtig werden?!??
Gruß
Martin
Also wirklich, Raimund!
selten so viel Blödsinn gelesen.
Ich vermute der Gute hat entweder im Vollrausch geschrieben
oder hat eine kräftige Zahlung von den Kassen erhalten.
Mehr ist zu dem Geschreibsel nicht zu sagen.
Es stimmt von vorne bis hinten nicht.
Das war aber jetzt so was von lustlos und rotzig dahingepostet! Nun komm, das kannst du doch wirklich auch besser, wenn du willst!
Los, versuch es noch mal! Überzeug mich! Wieso soll ich jetzt, nach Lektüre des Ursprungspostings, nicht zusehen, dass ich noch schnell wieder in eine Gesetzliche komme?
lemmy
hallo Martin,
ich glaube kaum, das die PKV eine zukunftsfähige Alternative
für alle Bürger sein kann. Es müsste dann auch in der PKV
einen absoluten Umbruch in der Beitragsfindung geben. Bsp.
Familie mit zwei Kinder!!
Natürlich hat die GKV ihren Platz. Finanziell schwache (ist nicht negativ gemeint: denke an jemand, der halbtags für ca. 1.000 € arbeitet) können nun mal nicht Beiträge von evtl. 400 € bezahlen.
Letztendlich wird an dem Weg einer Einheitsversicherung
(Australien, etc.) kein Weg vorbeiführen, wer sich dann noch
Zusatzversichern kann sollte froh sein.
Das hoffe ich doch schwer, dass wir nicht in so einen Mist reinrutschen. Dann haben wir die 2-Klassengesellschaft perfekt. Es wäre der absolute Fehler.
Darum werden auch die GKV’s ihre Existenzberechtigung
behalten. Ich wünsche mir nur, das diese mal anfangen und
versuchen ihren Laden auf Vordermann zu bringen.
Das wirst Du nie erleben, solange es unmöglich ist, dass eine Kasse Pleite gehen kann.
Und wer kann sich den in D PKV versichern? Auch in Zukunft
doch nur Singles mit gutem Gehalt, Familien mit sehr gutem
Gehalt, Selbstständige mit gutem Einkommen und Beamte und alle
sollten/müssen bitte schön auch noch gesund sein.
Das ist ein Überlegungsfehler. Beispiel: ein Ehepaar mit sagen wir mal 25 Jahren versichert sich Privat. Und zwar, damit wir von gleichen Werten ausgehen: nur mit Mehrbettzimmer, nur bis zum Regelsatz GOÄ und Zahnersatz bis 65 % max. Also ähnlich der Kasse. Dann zahlt er ca. 143 € und sie ca. 245 € (gleicher Tarif(incl. PPV + Altersrückstellung und 70 € Tagegeld) = 388 €.
Was würden die beiden bei der Kasse bezahlen? jeder (incl. PPV) ca. 560 € = 1120 €. Also eine Differenz von 732 € monatlich. Nach 5 Jahren legen sie sich Kinder zu. Sie hört auf zu arbeiten. Inzwischen haben sie ca. 44.000 € gespart (bei gleichen Beiträgen, also nur rechnerisch: in der Praxis steigt der Unterschied) Wenn die beiden jetzt diese Ersparnis nicht verjuckelt haben, sondern sinnvoll angelegt, dann ist was für die Erziehungszeit an Reserve da. Wenn keine Kinder kommen ist es Geld zum Bauen, Rente…
Was kostet ein Kind? 72 €. also mal 2 = 144 €. Bin immer noch unter dem Beitrag von Papa incl. Familie. Genau genommen könnte ich ihm sogar noch mal eheliche Freuden gönnen: ein drittes passt auch noch rein.
Klar, die Beiträge steigen… doch die der Kasse ebenfalls. Und meist auch noch schneller als in der Privaten.
Nun gehen wir davon aus, dass die Ableger nach 20 Jahren das Haus verlassen (meist arbeitet die Frau schon lange wieder). Jetzt geht sie wieder arbeiten. Was zahlt sie? Die Situation ist genau die Gleiche.
Das ganze ist natürlich recht theoretisch, denn niemand kann sagen, wie sich die Beiträge entwickeln. Doch machen alle einen Rechenfehler: sie rechnen so, als wenn die Kinder mit dem 80. Geburtstag immer noch in der Familienversicherung wären. als wenn die Frau alleine daheim bleibt: als Heimchen am Herd. Die meisten modernen Freuen halten das nicht lange durch, sie wollen auch Geld verdienen. Und nicht den Alten um Geld anbetteln. Entweder ist dann die Frau weiter freiwillig versichert, oder Pflicht. In beiden Fällen hat sich die Private bezahlt gemacht. Und macht sich weiter bezahlt. Ganz besonders auch deshalb, weil die Leistungen halt besser sind. Selbst wenn ich den günstigsten Tarif nehme.
Es wird sich nichts ändern, wenn auch die BBG fallen sollte.
Höchstens, das alle Verdienste die darüber liegen, GRV
pflichtig werden?!??
Eben nicht: die Aussage war, dass jeder dort sich versichern könnte, wo er will. Und das wäre wirklich tödlich für die Kassen. Also hat derjenige, der das von sich gab, vermutlich zuviel Koks geschnupft.
Grüße
Raimund
Stiftung Warentest warnt vor Wechsel in die Private
Von Marcus Stölb
Einschub: Raimund Brendle
In der SPD kursieren Pläne für einen Totalumbau des Gesundheitssystems, wonach jeder Bürger die Wahl zwischen gesetzlichen und privaten Kassen hätte. Doch bis es so weit ist, sollten sich gesetzlich Versicherte einen Wechsel gründlich überlegen, mahnt die Stiftung Warentest. Die Private sei nur für Besserverdiener geeignet.
Warum sollte sich jemand diesen Schritt gründlich überlegen, wenn das tatsächlich kommen sollte? Er käme ja dann sofort wieder rein und hätte bis dahin kräftig Geld gespart!
Berlin - „Wer von der gesetzlichen in eine private Kasse wechseln will, muss es sich wirklich leisten können“, fasste „Finanztest“-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen am Dienstag in Berlin die Recherchen seiner Redaktion zusammen. Da können die Experten der Stiftung Warentest noch so sehr beteuern, dass sie „weder Warnungen noch Empfehlungen aussprechen“ - Wechselwillige mahnen sie nachdrücklich zu Vorsicht und wohlüberlegten Entscheidungen. Schließlich seien die Angebote der privaten Krankenversicherer kein Sparmodell, sagt Tenhagen.
Genau das ist es aber: nicht von der Leistung, da hat er Recht. Doch vom Beitrag. Was zu beweisen ist.
In die private Versicherung wechseln können Beamte, Selbstständige und gut verdienende Angestellte mit einem Monatsgehalt von 3825 Euro brutto und mehr. Wer den Sprung geschafft hat, dem winkt eine programmierte Teuerungsrate: Denn nach Vertragsabschluss erhöhen sich die Beiträge des privat Versicherten mit schöner Regelmäßigkeit - und das unabhängig von der Entwicklung des jeweiligen Einkommens.
Genauso wie bei den Kassen: jedes Jahr steigt die BBG und jedes Jahr steigt teilweise 2 mal der Prozentsatz. Wo ist der Unterschied? Nachweislich steigt der Beitrag in der Kasse schneller, als in der Privaten. Dazu kommt, dass die Kassen einen permanenten Leistungsabbau betreibt… die Privaten nicht.
Besonders schwierig wird es dann, wenn das Einkommen eines Versicherten sinkt, der Beitrag zur privaten Versicherung aber weiter steigt. Ein Problem vor allem für Rentner, die regelmäßig über weniger Einkünfte verfügen, für die Privatversicherung aber mehr zahlen müssen. Bei den gesetzlichen Kassen hingegen orientiert sich der Beitragsatz hingegen prozentual am jeweiligen Einkommen.
Hier hat er sich selbst ins Knie geschossen: der Beitrag der Rentner errechnet sich aus dem einkommen. Ein gut verdienender wird sich kaum auf die Staatrente und die Betriebsrente verlassen: er wird etwas zusätzlich machen. Und dann sieht’s böse aus: dann zahlt er GKV-Höchstbeiträge. Bei den privaten aber? Nun, die SPD hat ja dafür dankenswerterweise gesorgt, dass im Alter die Beiträge so gut wie nicht mehr steigen! Außerdem soll der langjährig versicherte ab 80 Jahren so gut wie keinen Beitrag mehr bezahlen (so es eintrifft: ich zweifele daran)
Wechsel mit One-Way-Ticket
Falsch! Sinkt der Beitrag unter die BBG muss das „arme Schwein“ in die Kasse zurück. Gesetz! Dazu kommt, dass die Kassen ab dem 55 Lebensjahr des Versicherten einen Standarttarif zur Verfügung stellen müssen. Der kostet nicht mehr als die Kasse. Wo also liegt das finanzielle Risiko?
Aus Sicht der Finanztestler gibt es nur zwei Personengruppen, für die der Wechsel zu den Privaten Sinn macht: Beamte und junge Männer, die aber gesund sein sollten. Frauen indes zahlen „auf lange Sicht deutlich mehr“, sagt Tenhagen. In jungen Jahren wird ihnen ein „Geburtenrisiko“ attestiert, sind sie älter, sorgt die höhere Lebenserwartung für einen höheren Beitragssatz. Denn beides kommt die privaten Kassen und somit auch die dort Versicherten teuer zu stehen
.
Kommt auf den Tarif an: Wenn ich alles schöne und gute reinpacke, dann kann´s teurer werden. Doch mit etwas Intelligenz lässt auch das sich passend machen. Und wenn alle Stricke reißen, kann die Frau, wenn sie will, immer noch in den Standarttarif wechseln.
Zum Thema „gesund“: so wie er das schreibt, muss man ein Ausbund an Gesundheit sein, um in die Private zu kommen. Das ist nicht so. Selbst wenn ein Risikozuschlag verlangt wird, kann es immer noch ein kräftiger Gewinn sein. Stell dir nur mal vor, der Gute bekommt zu seinen 143 € 50 % Risikozuschlag! Das wären dann 215 €. 346 € Ersparnis bei besserer Leistung
Ein weiteres Manko laut Finanztest: Der Wechsel ist ein „One-Way-Flug“. Wer einmal an Bord von Barmenia, Mannheimer, Victoria oder einer der anderen privaten Kassen ist, kann nur noch schwer in die Gesetzliche zurückkehren. Zum Verhängnis kann das für privat versicherte Familiengründer werden: denn die müssen für ihre Kinder und den nicht arbeitenden Ehepartner zusätzliche Verträge abschließen. „Der privat Versicherte kettet sich mit Gedeih und Verderb an sein Versicherungsunternehmen“, folgert Tenhagen. Der Finanztest-Chef weiß aber auch, dass Wechselwillige oft vor allem das bessere Leistungsspektrum der privaten Anbieter reizt. Und das reicht vom Einzelzimmer inklusive Chefarztvisite bis zur Übernahme des Heilpraktikerhonorars.
Habe ich oben schon beantwortet.
AFP
Einzelzimmer statt Krankenhausflur: Die Privatversicherung verspricht eine bessere Behandlung
Finanztest hat insgesamt 342 Angebote von 39 privaten Krankenversicherern getestet. In die Bewertung wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso mit einbezogen wie die Beitragsentwicklung der vergangenen sieben Jahre. Ergebnis: Ein 33-jähriger gesunder Beamter ist bei der AXA am besten aufgehoben, wo er monatlich 131 Euro Beitrag bezahlen muss. Die gleichaltrige Kollegin sollte derweil die Debeka wählen, die 170 Euro von ihr verlangen würde. Testsieger bei den Angestellten ist mit „guten“ Tarifen die HuK-Coburg. Wer männlich und selbstständig ist, sollte laut Finanztest bei der Halleschen vorbeischauen, derweil selbstständige Frauen bei der Debeka gut aufgehoben wären. Das Qualitätsurteil „mangelhaft“ heimsten unterdessen so bekannte Versicherer wie Gothaer und Allianz bei den selbstständigen Männern oder die Hallesche bei den Beamten und Beamtinnen ein.
Da bin ich zwar anderer Meinung. Doch meinetwegen.
Gesetzlich bis zu 500 Euro sparen
Während Finanztest den Wechseleifer von der gesetzlichen Kasse in eine private Versicherung eher dämpft, stachelt sie ihn unter den gesetzlichen regelrecht an. Schließlich könne der gesetzlich Versicherte bei einem Bruttolohn von 3000 Euro bis zu 500 Euro im Jahr sparen, sagt Dr. Peter Sieber, Bereichsleiter Untersuchungen bei der Stiftung Warentest. Indem er von der einen in die andere gesetzliche Kasse wechselt. Und das kann jeder gesetzlich Versicherte unter zwei Bedingungen: Wenn er mindestens 18 Monate in einer Krankenkasse ist oder seine bisherige Kasse den Beitragssatz erhöht hat.
Wie gravierend die Unterschiede unter den Kassen sein können, zeigt Finanztest in seinem umfassenden Vergleich. Untersucht wurden bundesweit 172 Kassen. Einsamer Spitzenreiter in punkto Beitragssatz ist die AOK Berlin mit 15,5 Prozent, und das bei einer durchaus überschaubaren Palette von Zusatzleistungen.
Da wird Günter sich heftig dagegen wehren!
Auf die Frage, weshalb die Berliner AOK überhaupt noch Mitglieder habe, verwies Tenhagen auf die angebliche Uninformiertheit der Versicherten. Schließlich seien in der Hauptstadt 80 andere Kassen präsent, die günstigere Tarife bieten würden; bei neun Anbietern liege der Beitragssatz gar bei unter 13 Prozent. Dass der Berliner AOK vor allem ihre Mitgliederstruktur in der von hoher Arbeitslosigkeit gebeutelten Hauptstadt zu schaffen machen könnte, lassen die Finanztestler nicht durchgehen. Schließlich habe die AOK in Hamburg eine vergleichbare Struktur und komme dennoch auf einen Beitragsatz von immerhin 14,9 Prozent, so Sieber.
Weil Beitragssätze aber nicht das alleinige Kriterium für die Kassenwahl sind, präsentieren die Profitester auch gleich noch einen Gut-und-Billig-Versicherer: Die Gmünder Ersatzkasse: Die verlangt nur 13,9 Prozent Beitragssatz und bietet dafür eine ganze Latte zusätzlicher Leistungen: Mehr häusliche Krankenpflege und Haushaltspflege als andere Kassen, Zusatzleistungen zur Krebsfrüherkennung und zur verbesserten Betreuung von Krebspatienten und in der Umweltmedizin
_Ich hoffe, dass ich Deine Wünsche erfüllt habe!
Grüße
Raimund_
Ich hoffe, dass ich Deine Wünsche erfüllt habe!
Das hast du! Vielen Dank!
lemmy
Hallo,
wer einmal längere Zeit in einem Krankenhaus als Patient zubringen durfte, lacht doch nur über Vergleiche zwischen GKV und PKV. Egal wie krumm ich mich legen müßte, niemals würde ich mich gesetzlich versichern. Ich habe in meinen insgesamt 5 monaten (3 1/2 am Stück und dann mehrfach Aufenthalte für eine bis zwei Wochen) die Unterschiede in der Behandlung kennengelernt und möchte meinen Privatversicherten Status nieeeeeeeee mehr missen. Abgesehen davon, daß ich in den fast 10 Jahren PKV endlos Geld gespart habe (die Profis wüßten sicherlich wieviel, ich nicht), da ich immer den Höchstsatz hätte zahlen müssen, …
Gruß
falckus
du scheinst den artikel nicht verstanden zu haben. ungewöhnlich bei deinem beruf. du bist jetzt 33 oder so. also vor 10 jahren 23. das heißt damals voll in der selbst in diesem report genannten zielgruppe der jungen männer, für die es sinn macht einzusteigen.
mann mann
Hallo,
Status
nieeeeeeeee mehr missen. Abgesehen davon, daß ich in den fast
10 Jahren PKV endlos Geld gespart habe (die Profis wüßten
sicherlich wieviel, ich nicht), da ich immer den Höchstsatz
hätte zahlen müssen, …Gruß
falckus
Hallo,
leider schreibst Du für mich in Rätseln. Wahrscheinlich liegt es an meinem mangelnden Verständnis des Artikels.
Meine Motivation dies zu schreiben war allerdings eine völlig andere, die sich leider offensichtlich nicht von selbst erschlossen hat.
Auch wenn ich nicht gut verdienen würde, was momentan in meiner Selbständigkeit z. B. der Fall ist, würde ich mich so krumm machen wie es eben geht nur um die Sicherheit der PKV und den positiven Folgen für eine Behandlung im Krankheitsfall zu erhalten.
Ob mich das im Alter 100€ mehr oder weniger kostet ist mir dabei völlig wurscht.
Gruß
Falckus
du scheinst den artikel nicht verstanden zu haben.
ungewöhnlich bei deinem beruf. du bist jetzt 33 oder so. also
vor 10 jahren 23. das heißt damals voll in der selbst in
diesem report genannten zielgruppe der jungen männer, für die
es sinn macht einzusteigen.mann mann
hallo Falkus,
da Du schon mit ca. 23 jahren in der privaten bist, wirst Du eine gewaltige Altersrückstellung haben und im Alter extrem wenig bezahlen.
Auch mit den leistungen hast Du Recht: Wenn ich nur an meine „Hilfstruppen“ denke: z.B. Brille. Hat vor 5 jahren 1.300 DM gekostet. Erstattung: 1.050,- DM.
leider trage ich seit 10 Jahren Hörgeräte: jetzt im Frühjahr neue: 4.500,- € Erstattung: 4.500,- €!
KH ist mir z.Glück erspart geblieben. Doch habe ich so einiges schon mitbekommen. So ging´s noch lange weiter.
An Günter: soll kein Niedermachen der Kassen sein: Ihr dürft, selbst wenn es möglich wäre, solche Leistungen nicht bieten: der Gesetzgeber ist dagegen.
Grüße
Raimund
schneeballsystem
es ist wie im schneeballsystem, alle können nicht profitieren, wenn das solidarsystem gelten soll.
daher ist die privatversicherung ein auslaufmodell, WENN das solidarprinzip ausgereizt wird und weiterhin gilt.
Das Gegenteil ist der Fall…
das hat mit der Finanzierung zu tun.
Lass Dir das mal von Marco „wissenschaftlich“ erklären. Der studiert das gerade.
Grüße
Raimund
genau das ist mathematish unmöglich, wenn noch für eine andere generation mitgezahlt werden muss
hallo,
du willst also behaupten, dass ein gesundés Finanzierungsmodell einem kranken unterlegen ist. Weil nach Déinen rechnungen es mathematisch nicht aufgeht?
Und du meinst tatsächlich, dass es in Ordung ist, dass es in einem System nun mal Underdogs geben muss?
Tolle Thesen!
Grüße
Raimund
Hallo Manfred,
naja… sagen wir mal so… derzeit sind ca. 11% in der PKV und ca. 90% in der GKV.
Bei einer Einbeziehung aller Personen in das System der GKV würde nach der bisherig gedachten Ausgestaltung die GKV massiv die Grundrechte der bisher PKV-Versicherten beschneiden (Eigentumsentzug) und zudem auch in die Grundrechte der „Betreiber“ der Versicherungen (freie Berufswahl, Recht auf Selbständigkeit) eingreifen.
Nicht zuletzt würde es wahrscheinlich einen größeren Verlust an Arbeitsplätzen zur Folge haben.
Dies ist aber nicht der mathematische Beweis.
Im Jahr 2000 (jüngere Daten habe ich gerade nicht zur Hand) sah es wie folgt aus:
GKV: 219,6 Mrd. DM Einnahme
217,7 Mrd. DM Ausgabe
PKV: 32,5 Mrd. DM Einnahme
36,4 Mrd. DM Ausgabe
Insgesamt gab es in der
GKV: 51,1 Mio. Mitglieder
PKV: 6,516 Mio. Mitglieder
Das entspricht: 11,3% Anteil PKV.
Vergleicht man jetzt die Beitragseinnahmen, kommt folgendes heraus:
die PKV erbringt 12,9% der Beiträge. Grund dafür ist, dass die Beiträge hier im Alter nach wie vor entsprechend dem kalkulierten Risiko zu entrichten sind und in der Regel höher sind, als in der GKV.
Bei den Leistungen erbringt die PKV jedoch 14,3%. Jetzt kannst du unterstellen, dass die PKV ja höhere Entgelte entrichtet, als die GKV und damit hast du auch recht. Also würde es bei Leistungen entsprechend der GKV wohl besser aussehen. Soweit zur Leistungsseite.
Jetzt muss man das ganze genauer in Bezug auf die Einnahmen untersuchen. Es gibt nur 1,753 Mio. Mitglieder in der PKV mit einer Tagegeldversicherung. Also ist davon auszugehen, dass max. soviel Arbeitnehmer in der PKV sind. Dies würde den Höchstbetrag bedeuten. Alle anderen Mitglieder haben mit großer Wahrscheinlichkeit in der GKV nicht den Höchstbetrag zu zahlen. Der Beitrag wird also in der PKV und in der GKV für diese Personen wohl nahezu identisch sein und die betreffenden Personen haben sich wiederum aus Leistungsgründen für die PKV entschieden. Der Bereich der Beamten braucht auch keine Tagegeldversicherung, macht aber statistisch gesehen wohl ca. 50% der restlichen (6,516-1,753*0,5) Versicherten aus. Wahrscheinlich sogar noch weniger, weil die Versicherten, die keine Tagegeldversicherung mehr benötigen (z.B. Rentner) nicht herausgerechnet werden können.
Jetzt haben wir allerdings noch den Punkt, dass wir in der GKV zwar 51,1 Mio. Mitglieder haben, davon ohne Rentner jedoch nur 29,4 Mio.
Ebenso wie in der GKV machen die Rentner in der PKV einen hohen Anteil aus. Die Gruppe der Rentner wäre in der PKV aber noch höher vertreten, weil viele Personen in der PKV körperlich weniger anstrengende Tätigkeiten verrichten (und die Versorgung hier besser ist) und statistisch gesehen älter werden, wie die in der GKV.
So… und nun kannst du dir deine eigenen Schlüsse anhand der Zahlen mal ziehen… diese Zahlen sind belegbar und nicht durch irgendwen geschönt, weil vom BMA herausgegeben.
Gruß
Marco